Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Mit Weitblick geplant: barrierefreies Designhaus bei Augsburg

13.06.2014

Plusenergie-Bungalow von Baufritz

Über zwei Drittel der Deutschen möchten im Alter am liebsten zu Hause wohnen, so auch Maria und Herbert Ederer. Obwohl das Paar noch voll im Berufsleben steht, planten sie ihr Einfamilienhaus in Königsbrunn bei Augsburg barrierefrei.

Für beide eine logische Konsequenz ihrer täglichen Arbeit: Vor über zwanzig Jahren bauten der Diplom-Sozialwirt und die Krankenschwester selbst ein Pflegezentrum und bieten dort ambulante und Kurzzeitpflege an. Hier erleben sie jeden Tag, wie wichtig es ist, Räume und Bäder schwellenlos erreichen zu können und ausreichend große Radien vor Waschbecken, WCs und Türen zu haben. Glücklicherweise konnten die Schwäbin und der Bayer im Jahr 2009 gegenüber ein Grundstück erwerben und ein Jahr später bebauen.

Beide schätzen die kurzen Wege. Für den Bau eines Designhauses mit dem Allgäuer Ökohaus-Pionier Baufritz waren der nur knapp 70 Kilometer entfernte Produktionsstandort Erkheim und das überzeugende Musterhauszentrum gewichtige Gründe. Neben einem Grundriss, der in jeder Lebensphase ein komfortables Wohnen ermöglicht, legten Maria und Herbert Ederer auf ein autarkes Energiekonzept und eine ausgeklügelte ökologische Bauweise viel Wert.

Die klare Architektursprache ist herausragendes Merkmal der Gestaltung. Zwei Kuben flankieren das Pultdach. Mit einer 20 Grad Neigung in Südausrichtung ist es für eine Photovoltaikanlage perfekt ausgerichtet, um Strom für das komplette Haus zu erzeugen. Das Paar produziert mit einer Nennleistung von 10 kW sogar mehr Energie als es im Jahresdurchschnitt verbraucht und speist den überschüssigen Strom ins Netz. Die kontrollierte Be- und Entlüftung minimiert den Energiebedarf außerdem.

Zusammen mit einer 37 cm dicken Hobelspänedämmung und einer Dreifach-Verglasung erreicht das Haus den Plusenergie-Standard. Auf über 140 Quadtratmetern konzipierte der Architekt im Erdgeschoss einen ebenerdigen Lebensraum. Vom überdachten Carport ist der Eingangsbereich über eine bodengleiche Türschwelle begehbar.

Die großzügige Diele mit über 1,20 Meter Flurbreite erschließt das Gäste-WC, den Technikraum sowie das Schlafzimmer mit separater Ankleide und das Bad. Mit fast 16 Quadratmetern ist es so großzügig dimensioniert, dass alle Sanitärelemente barrierefrei erreichbar sind. Eine zentral im Raum platzierte Vorwandinstallation trennt Waschbecken und Badewanne.

Der Clou: Die Spiegel hängen an Drahtseilen von der Decke. Eine zweiflügelige Glasschiebetür erschließt den offenen Wohn-, Koch- und Essbereich. Bodentiefe Fenster lassen den Garten hautnah erleben. Wie eine Skulptur wirkt die Treppe, deren Brüstung aus einem Stück Glas gefertigt ist. Sie führt in das Gästezimmer, Duschbad und auf die Galerie.

Das Gesundheitskonzept der ökologischen High-Tec-Architektur aus heimischen Hölzern, die über 43 Tonnen CO2 speichert, hat die Bauherren ebenfalls überzeugt. Gefährliche PU-Bauschäume und Kleber sind tabu, Fenster und Türen wurden passgenau montiert. Mehr als 20 Baubiologen sorgen im Produktionsstandort Erkheim dafür, dass die Belastungen, die beim Bau entstehen können, für Bewohner und Natur auf ein Minimum reduziert werden.

Die patentierte Elektrosmog-Schutz-ebene, für gesundes Wohnen eine Grundvoraussetzung, wurde gleichfalls eingebaut. Nach zwei Hüftoperationen der Bauherrin erwies sich die vorausschauende Planung als weise Entscheidung, konnte sie doch nach den Reha-Maßnahmen mit Gehhilfen autark und ohne fremde Hilfe zu Hause leben.

Weitere Informationen unter www.baufritz.de

Lena Laupheimer
Public Relations

Bau-Fritz GmbH & Co. KG, seit 1896

Alpenweg 25 D-87746 Erkheim

Telefon +49 (0)8336/9000

Fax: +49 (0)8336/900-222

E-Mail: info@baufritz.com

Lena Laupheimer | Bau-Fritz

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Architektur Bauwesen:

nachricht Die Brücke, die sich dehnen kann
20.02.2018 | Technische Universität Wien

nachricht Zustandsmatrix zur Beurteilung des Gefahrenpotentials von Gebäuden
20.02.2018 | HIS-Institut für Hochschulentwicklung e. V.

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Architektur Bauwesen >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Vorstoß ins Innere der Atome

Mit Hilfe einer neuen Lasertechnologie haben es Physiker vom Labor für Attosekundenphysik der LMU und des MPQ geschafft, Attosekunden-Lichtblitze mit hoher Intensität und Photonenenergie zu produzieren. Damit konnten sie erstmals die Interaktion mehrere Photonen in einem Attosekundenpuls mit Elektronen aus einer inneren atomaren Schale beobachten konnten.

Wer die ultraschnelle Bewegung von Elektronen in inneren atomaren Schalen beobachten möchte, der benötigt ultrakurze und intensive Lichtblitze bei genügend...

Im Focus: Attoseconds break into atomic interior

A newly developed laser technology has enabled physicists in the Laboratory for Attosecond Physics (jointly run by LMU Munich and the Max Planck Institute of Quantum Optics) to generate attosecond bursts of high-energy photons of unprecedented intensity. This has made it possible to observe the interaction of multiple photons in a single such pulse with electrons in the inner orbital shell of an atom.

In order to observe the ultrafast electron motion in the inner shells of atoms with short light pulses, the pulses must not only be ultrashort, but very...

Im Focus: Good vibrations feel the force

Eine Gruppe von Forschern um Andrea Cavalleri am Max-Planck-Institut für Struktur und Dynamik der Materie (MPSD) in Hamburg hat eine Methode demonstriert, die es erlaubt die interatomaren Kräfte eines Festkörpers detailliert auszumessen. Ihr Artikel Probing the Interatomic Potential of Solids by Strong-Field Nonlinear Phononics, nun online in Nature veröffentlich, erläutert, wie Terahertz-Laserpulse die Atome eines Festkörpers zu extrem hohen Auslenkungen treiben können.

Die zeitaufgelöste Messung der sehr unkonventionellen atomaren Bewegungen, die einer Anregung mit extrem starken Lichtpulsen folgen, ermöglichte es der...

Im Focus: Good vibrations feel the force

A group of researchers led by Andrea Cavalleri at the Max Planck Institute for Structure and Dynamics of Matter (MPSD) in Hamburg has demonstrated a new method enabling precise measurements of the interatomic forces that hold crystalline solids together. The paper Probing the Interatomic Potential of Solids by Strong-Field Nonlinear Phononics, published online in Nature, explains how a terahertz-frequency laser pulse can drive very large deformations of the crystal.

By measuring the highly unusual atomic trajectories under extreme electromagnetic transients, the MPSD group could reconstruct how rigid the atomic bonds are...

Im Focus: Verlässliche Quantencomputer entwickeln

Internationalem Forschungsteam gelingt wichtiger Schritt auf dem Weg zur Lösung von Zertifizierungsproblemen

Quantencomputer sollen künftig algorithmische Probleme lösen, die selbst die größten klassischen Superrechner überfordern. Doch wie lässt sich prüfen, dass der...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

VideoLinks
Industrie & Wirtschaft
Veranstaltungen

Von festen Körpern und Philosophen

23.02.2018 | Veranstaltungen

Spannungsfeld Elektromobilität

23.02.2018 | Veranstaltungen

DFG unterstützt Kongresse und Tagungen - April 2018

21.02.2018 | Veranstaltungen

VideoLinks
Wissenschaft & Forschung
Weitere VideoLinks im Überblick >>>
 
Aktuelle Beiträge

Vorstoß ins Innere der Atome

23.02.2018 | Physik Astronomie

Wirt oder Gast? Proteomik gibt neue Aufschlüsse über Reaktion von Rifforganismen auf Umweltstress

23.02.2018 | Biowissenschaften Chemie

Wie Zellen unterschiedlich auf Stress reagieren

23.02.2018 | Biowissenschaften Chemie

Weitere B2B-VideoLinks
IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics