Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Markante „Arena“ mit kühnem Schwung

07.11.2011
Bürogebäude Sky Deutschland AG, München-Unterföhring

Die Fassade eines Verwaltungsgebäudes ist nicht nur Schutz vor Wind und Wetter, sondern vor allem die architektonische Visitenkarte des darin residierenden Unternehmens. Diesem hohen Anspruch folgend, bezog kürzlich der bekannte Pay-TV-Sender Sky Deutschland AG (ehemals „Premiere“) sein neues Domizil in Unterföhring am nordöstlichen Stadtrand von München.


Der Eingangsbereich empfängt Besucher und Mitarbeiter mit großzügiger Souveränität.
Quelle: AGROB BUCHTAL

Selbstbewusste Präsenz und filigrane Leichtigkeit

Das Bauwerk vermittelt durch die imposante Größe selbstbewusste Präsenz, wirkt aber zugleich filigran und dynamisch-leicht. Die Gebäudeform ähnelt einer Arena. Bei den Fassadenmaterialien entschied man sich für edlen Purismus: Glas, Keramik und Metall ergeben eine harmonische Komposition, die sich wie ein maßgeschneidertes Kleid an die Konturen schmiegt. Dabei bilden die Fensterreihen einen reizvollen Dialog mit den dunklen Keramikflächen und den darin enthaltenen Metallstreifen. Durch die bandartige Anordnung der Fassadenkomponenten wird die Horizontale betont und die schwungvolle Formen-sprache des Baukörpers subtil unterstrichen. Verantwortlich für die Gesamtkonzeption zeichnete die Planungsabteilung der Commerz Real AG, Düsseldorf, (die auch als Bauherr fungierte) unter der Leitung von Architektin Ute-Maria Kranz. Die Ausführungs- und Detailplanung oblag dem Münchner Büro Bottler Lutz Architekten BDA.

Hohe Gestaltungs- und Produktqualität

Bei der Unterkonstruktion und der Fassadenkeramik wählte man Qualität made in Germany: Zum Einsatz kamen Produkte der Marke AGROB BUCHTAL, die vom erfahrenen Fachbetrieb Bau-Fa-Tec aus Hoppegarten (vor den Toren Berlins) verbaut wurden. Die Montage erfolgte mittels des Systems KeraTwin, das eine optisch dezente Befestigung erlaubt und so ebenfalls die klare, schnörkellosen Optik unterstützt.

Bei der eingesetzten Fassadenkeramik von AGROB BUCHTAL handelt es sich um hochwertiges Steinzeug, das in einem genau definierten Farbton glasiert wurde. Eine weitere Besonderheit ist, dass der üblicherweise helle Fliesenkörper an diese Spezialglasur angepasst und dunkel eingefärbt wurde. Damit wird sichergestellt, dass die Fliesenflanken auch aus nächster Nähe nicht hell aus dem dunklen Keramikband hervorblitzen, sondern die farbliche Homogenität gewahrt bleibt. Ein weiterer Beleg für bemerkenswerte Sorgfalt im Detail: Neben dem Hauptformat 120 x 30 cm wurden auch Fliesen mit 35 cm Höhe realisiert, um stets mit ganzen Reihen zu arbeiten und schmale disharmonische 5-cm-Streifen zu vermeiden. Eine andere Herausforderung bestand darin, die 120 cm langen Fliesen so exakt aneinander zu fügen, dass die weiche Form des Gebäudes nicht durch eine „zackige“ Verlegung konterkariert wird. Diese anspruchsvolle Aufgabe wurde gelöst, indem die einzelnen Stöße bzw. Radien vom AGROB-BUCHTAL-Architektenservice millimetergenau ausgetüftelt und vor Ort exakt umgesetzt wurden.

Dauerhafte Ästhetik und nachhaltiger Umweltschutz

Dafür, dass die Ästhetik dieses durchdachten Architekturkonzepts weit über den ersten Tag hinaus erhalten bleibt, sorgt eine praxisbewährte Innovation: Die Fassadenkeramik von AGROB BUCHTAL ist mit HYDROTECT versehen. Diese Veredelung wird werkseitig bei hoher Temperatur dauerhaft in die Glasur eingebrannt und macht die Fliesen hydrophil („wasserliebend“): Regenwasser perlt nicht ab, sondern verteilt sich als dünner Film, der Verschmutzungen unterspült und so zu einem „self-washing-Effekt“ führt. Dadurch wird jeder Regenschauer zu einem kostenlosen und umweltfreundlichen Reinigungsvorgang. Außerdem wirkt HYDROTECT antibakteriell: Mikroorganismen werden zersetzt und deren Neubildung behindert, so dass der Veralgung und Vermoosung von Fassaden wirkungsvoll vorgebeugt werden kann. Last, but not least leistet HYDROTECT einen nachhaltigen Beitrag zum Umweltschutz: 1000 m2 Fassadenfläche reinigen die Luft von Industrie- und Autoabgasen so wirksam wie 70 mittelgroße Laubbäume.

Das Verwaltungsgebäude der Sky Deutschland AG in Unterföhrung ist ein gelungenes Beispiel für zeitgemäße Architektur: wohltuend unprätentiös, stilvoll und unaufdringlich, aber mit dem gewissen Etwas.

Kontakt
Werner Ziegelmeier
(Leiter Public Relations)
Phone +49 (0)9435 / 391-33 79
Mobile +49 (0)160 / 90 52 71 59
Fax +49 (0)9435 / 391-30 33 79
Email werner.ziegelmeier@deutsche-steinzeug.de

Annette Hartung-Perlwitz | Perlwitz GmbH
Weitere Informationen:
http://www.agrob-buchtal.de

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Architektur Bauwesen:

nachricht Modernes, ökologisches Familienhaus für Naturverbundene
03.08.2017 | Bau-Fritz GmbH & Co. KG, seit 1896

nachricht Die Stadt wird zur Bühne und Häuser zu Leinwänden
03.08.2017 | Technische Universität München

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Architektur Bauwesen >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Unterwasserroboter soll nach einem Jahr in der arktischen Tiefsee auftauchen

Am Dienstag, den 22. August wird das Forschungsschiff Polarstern im norwegischen Tromsø zu einer besonderen Expedition in die Arktis starten: Der autonome Unterwasserroboter TRAMPER soll nach einem Jahr Einsatzzeit am arktischen Tiefseeboden auftauchen. Dieses Gerät und weitere robotische Systeme, die Tiefsee- und Weltraumforscher im Rahmen der Helmholtz-Allianz ROBEX gemeinsam entwickelt haben, werden nun knapp drei Wochen lang unter Realbedingungen getestet. ROBEX hat das Ziel, neue Technologien für die Erkundung schwer erreichbarer Gebiete mit extremen Umweltbedingungen zu entwickeln.

„Auftauchen wird der TRAMPER“, sagt Dr. Frank Wenzhöfer vom Alfred-Wegener-Institut, Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung (AWI) selbstbewusst. Der...

Im Focus: Mit Barcodes der Zellentwicklung auf der Spur

Darüber, wie sich Blutzellen entwickeln, existieren verschiedene Auffassungen – sie basieren jedoch fast ausschließlich auf Experimenten, die lediglich Momentaufnahmen widerspiegeln. Wissenschaftler des Deutschen Krebsforschungszentrums stellen nun im Fachjournal Nature eine neue Technik vor, mit der sich das Geschehen dynamisch erfassen lässt: Mithilfe eines „Zufallsgenerators“ versehen sie Blutstammzellen mit genetischen Barcodes und können so verfolgen, welche Zelltypen aus der Stammzelle hervorgehen. Diese Technik erlaubt künftig völlig neue Einblicke in die Entwicklung unterschiedlicher Gewebe sowie in die Krebsentstehung.

Wie entsteht die Vielzahl verschiedener Zelltypen im Blut? Diese Frage beschäftigt Wissenschaftler schon lange. Nach der klassischen Vorstellung fächern sich...

Im Focus: Fizzy soda water could be key to clean manufacture of flat wonder material: Graphene

Whether you call it effervescent, fizzy, or sparkling, carbonated water is making a comeback as a beverage. Aside from quenching thirst, researchers at the University of Illinois at Urbana-Champaign have discovered a new use for these "bubbly" concoctions that will have major impact on the manufacturer of the world's thinnest, flattest, and one most useful materials -- graphene.

As graphene's popularity grows as an advanced "wonder" material, the speed and quality at which it can be manufactured will be paramount. With that in mind,...

Im Focus: Forscher entwickeln maisförmigen Arzneimittel-Transporter zum Inhalieren

Er sieht aus wie ein Maiskolben, ist winzig wie ein Bakterium und kann einen Wirkstoff direkt in die Lungenzellen liefern: Das zylinderförmige Vehikel für Arzneistoffe, das Pharmazeuten der Universität des Saarlandes entwickelt haben, kann inhaliert werden. Professor Marc Schneider und sein Team machen sich dabei die körpereigene Abwehr zunutze: Makrophagen, die Fresszellen des Immunsystems, fressen den gesundheitlich unbedenklichen „Nano-Mais“ und setzen dabei den in ihm enthaltenen Wirkstoff frei. Bei ihrer Forschung arbeiteten die Pharmazeuten mit Forschern der Medizinischen Fakultät der Saar-Uni, des Leibniz-Instituts für Neue Materialien und der Universität Marburg zusammen Ihre Forschungsergebnisse veröffentlichten die Wissenschaftler in der Fachzeitschrift Advanced Healthcare Materials. DOI: 10.1002/adhm.201700478

Ein Medikament wirkt nur, wenn es dort ankommt, wo es wirken soll. Wird ein Mittel inhaliert, muss der Wirkstoff in der Lunge zuerst die Hindernisse...

Im Focus: Exotische Quantenzustände: Physiker erzeugen erstmals optische „Töpfe" für ein Super-Photon

Physikern der Universität Bonn ist es gelungen, optische Mulden und komplexere Muster zu erzeugen, in die das Licht eines Bose-Einstein-Kondensates fließt. Die Herstellung solch sehr verlustarmer Strukturen für Licht ist eine Voraussetzung für komplexe Schaltkreise für Licht, beispielsweise für die Quanteninformationsverarbeitung einer neuen Computergeneration. Die Wissenschaftler stellen nun ihre Ergebnisse im Fachjournal „Nature Photonics“ vor.

Lichtteilchen (Photonen) kommen als winzige, unteilbare Portionen vor. Viele Tausend dieser Licht-Portionen lassen sich zu einem einzigen Super-Photon...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

European Conference on Eye Movements: Internationale Tagung an der Bergischen Universität Wuppertal

18.08.2017 | Veranstaltungen

Einblicke ins menschliche Denken

17.08.2017 | Veranstaltungen

Eröffnung der INC.worX-Erlebniswelt während der Technologie- und Innovationsmanagement-Tagung 2017

16.08.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Eine Karte der Zellkraftwerke

18.08.2017 | Biowissenschaften Chemie

Chronische Infektionen aushebeln: Ein neuer Wirkstoff auf dem Weg in die Entwicklung

18.08.2017 | Biowissenschaften Chemie

Computer mit Köpfchen

18.08.2017 | Informationstechnologie