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Kühlen und Heizen mit oberflächennaher Geothermie

07.06.2011
Neues BINE-Fachbuch „Erdwärme für Bürogebäude nutzen“

Das Kühlen gewinnt besonders in Büro- und Verwaltungsgebäuden immer größere Bedeutung. Oft belasten innere Wärmequellen und einfallende Sonnenwärme den Nutzerkomfort erheblich. Oberflächennahe Geothermie für Kühlen und auch Beheizen derartiger Gebäude zu nutzen, bietet sich wegen der konstanten Temperaturverhältnisse im Boden an.

Damit wird auch dem seit 2009 geltenden Erneuerbare-Energien-Wärmegesetz Rechnung getragen. Für Neubauten schreibt das Gesetz den anteiligen Einsatz erneuerbarer Energien zum Heizen, Kühlen und fürs Warmwasser vor. Das neue BINE-Fachbuch „Erdwärme für Bürogebäude nutzen“ stellt Konzepte und Technologien erdgekoppelter Systeme vor und präsentiert die Ergebnisse wissenschaftlich begleiteter Demonstrationsprojekte.

Im Fokus des Buches für Planer und Bauherren stehen Gebäude mit Erdwärmesonden, Energiepfählen bzw. Bodenabsorbern zur saisonalen Speicherung von Wärme und Kälte. Allgemeine Konzeptlösungen und Planungsgrundlagen bis hin zum Energie- und Betriebsmonitoring werden ausführlich vorgestellt. Neben einem Technologieüberblick konzentriert sich das BINE-Fachbuch auf Planung, Normen und Genehmigungsfragen. Abgerundet wird das Thema mit den Erfahrungen realisierter Projekte. Das neue BINE-Fachbuch erscheint im Fraunhofer IRB Verlag und ist auch als E-Book erhältlich.

Die Autoren des BINE-Fachbuchs, Prof. M. Norbert Fisch, Franziska Bockelmann und Herdis Kipry vom Institut für Gebäude- und Solartechnik (IGS) der TU Braunschweig, haben intensiv zu dem Thema geforscht. Im Forschungsprojekt „WKSP - Wärme- und Kältespeicherung im Gründungsbereich energieeffizienter Bürogebäude“ untersuchten und verbesserten sie die Performance erdgekoppelter Anlagen hinsichtlich Energieverbrauch, Nutzerkomfort und Betrieb. Das neue BINE-Fachbuch basiert auf den Ergebnissen.

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Rüdiger Mack | idw
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