Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Jülicher Forschung für die Stadt der Zukunft

23.04.2015

In Karlsruhe fiel jetzt der Startschuss für die Helmholtz-Stadtforschungs-Initiative. Sieben Helmholtz-Zentren bündeln in dem Projekt ihre wissenschaftlichen Kompetenzen. Ihr gemeinsames Ziel: neue Technologien und ganzheitliche Lösungen für eine zukunftsorientierte Stadtentwicklung. Das Forschungszentrum Jülich bringt in die Zusammenarbeit seine Expertise in den Bereichen Energie-, Klima- und Bodenforschung ein.

Hintergrund der Initiative sind die Herausforderungen, die Städte in Zukunft bewältigen müssen – unter anderem die Folgen von Klimawandel, Umweltbelastungen und von knappen Ressourcen. Die beteiligten Forschungszentren wollen angesichts dieser Herausforderungen ihre Kompetenzen in Technik, Natur- und Sozialwissenschaften zusammenführen, um Ziele für eine nachhaltige Stadtentwicklung zu formulieren und die wissenschaftlichen Grundlagen für ihre Umsetzung bereitzustellen.

In der ersten, auf ein Jahr angelegten Projektphase werden deshalb auch mögliche Jülicher Beiträge festgelegt. Das Forschungszentrum bietet im Bereich der Klimaforschung Untersuchungen dazu an, welchen Einfluss Pflanzen, zum Beispiel auf städtischen Grünflächen, auf die Luftqualität haben. Welche Rolle städtische Böden spielen, zum Beispiel als Quelle und Senke von Treibhausgasen, erkundet die Jülicher Agrosphärenforschung. Konzeption und Auslegung eines Energiesystems zukunftsweisender Städte auf Basis regenerativer Energiepfade stehen im Zentrum eines Projektvorhabens des Instituts für Energie- und Klimaforschung. Darin werden auch Dünnschicht-Photovoltaikmodule ihren Platz haben, die als aktive Gebäudeelemente eingesetzt werden.

An der Helmholtz-Stadtforschungs-Initiative beteiligen sich neben dem Forschungszentrum Jülich das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR), das Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung (UFZ), das Helmholtz-Zentrum Potsdam - Deutsches GeoForschungsZentrum (GFZ), das Helmholtz-Zentrum Berlin für Materialien und Energie (HZB) sowie das Helmholtz-Zentrum München für Gesundheit und Umwelt (HMGU). Das Karlsruher Institut für Technologie (KIT) koordiniert das Projekt. Die Helmholtz-Gemeinschaft finanziert die erste Projektphase mit 249.000 Euro.

Institut für Energie- und Klimaforschung, Bereich Elektrochemische Verfahrenstechnik (IEK-3):
http://www.fz-juelich.de/iek/iek-3/DE/Home/home_node.html

Institut für Energie- und Klimaforschung, Bereich Photovoltaik (IEK-5):
http://www.fz-juelich.de/iek/iek-5/DE/Home/home_node.html

Institut für Energie- und Klimaforschung, Bereich Troposphäre (IEK-8):
http://www.fz-juelich.de/iek/iek-8/DE/Home/home_node.html

Institut für Bio- und Geowissenschaften, Bereich Agrosphäre (IBG-3):
http://www.fz-juelich.de/ibg/ibg-3/EN/Home/home_node.html

Pressekontakt:
Erhard Zeiss, M.A., Pressereferent
Tel. 02461 61-1841
E-Mail: e.zeiss@fz-juelich.de

www.fz-juelich.de

Erhard Zeiss | Forschungszentrum Jülich

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Architektur Bauwesen:

nachricht Stadtplanung im Klimawandel: HafenCity Universität Hamburg entwickelt Empfehlungen
24.03.2017 | HafenCity Universität Hamburg

nachricht Innenraum-Ortung für dynamische Umgebungen
23.03.2017 | Karlsruher Institut für Technologie

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Architektur Bauwesen >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Das anwachsende Ende der Ordnung

Physiker aus Konstanz weisen sogenannte Mermin-Wagner-Fluktuationen experimentell nach

Ein Kristall besteht aus perfekt angeordneten Teilchen, aus einer lückenlos symmetrischen Atomstruktur – dies besagt die klassische Definition aus der Physik....

Im Focus: Wegweisende Erkenntnisse für die Biomedizin: NAD⁺ hilft bei Reparatur geschädigter Erbinformationen

Eine internationale Forschergruppe mit dem Bayreuther Biochemiker Prof. Dr. Clemens Steegborn präsentiert in 'Science' neue, für die Biomedizin wegweisende Forschungsergebnisse zur Rolle des Moleküls NAD⁺ bei der Korrektur von Schäden am Erbgut.

Die Zellen von Menschen und Tieren können Schäden an der DNA, dem Träger der Erbinformation, bis zu einem gewissen Umfang selbst reparieren. Diese Fähigkeit...

Im Focus: Designer-Proteine falten DNA

Florian Praetorius und Prof. Hendrik Dietz von der Technischen Universität München (TUM) haben eine neue Methode entwickelt, mit deren Hilfe sie definierte Hybrid-Strukturen aus DNA und Proteinen aufbauen können. Die Methode eröffnet Möglichkeiten für die zellbiologische Grundlagenforschung und für die Anwendung in Medizin und Biotechnologie.

Desoxyribonukleinsäure – besser bekannt unter der englischen Abkürzung DNA – ist die Trägerin unserer Erbinformation. Für Prof. Hendrik Dietz und Florian...

Im Focus: Fliegende Intensivstationen: Ultraschallgeräte in Rettungshubschraubern können Leben retten

Etwa 21 Millionen Menschen treffen jährlich in deutschen Notaufnahmen ein. Im Kampf zwischen Leben und Tod zählt für diese Patienten jede Minute. Wenn sie schon kurz nach dem Unfall zielgerichtet behandelt werden können, verbessern sich ihre Überlebenschancen erheblich. Damit Notfallmediziner in solchen Fällen schnell die richtige Diagnose stellen können, kommen in den Rettungshubschraubern der DRF Luftrettung und zunehmend auch in Notarzteinsatzfahrzeugen mobile Ultraschallgeräte zum Einsatz. Experten der Deutschen Gesellschaft für Ultraschall in der Medizin e.V. (DEGUM) schulen die Notärzte und Rettungsassistenten.

Mit mobilen Ultraschallgeräten können Notärzte beispielsweise innere Blutungen direkt am Unfallort identifizieren und sie bei Bedarf auch für Untersuchungen im...

Im Focus: Gigantische Magnetfelder im Universum

Astronomen aus Bonn und Tautenburg in Thüringen beobachteten mit dem 100-m-Radioteleskop Effelsberg Galaxienhaufen, das sind Ansammlungen von Sternsystemen, heißem Gas und geladenen Teilchen. An den Rändern dieser Galaxienhaufen fanden sie außergewöhnlich geordnete Magnetfelder, die sich über viele Millionen Lichtjahre erstrecken. Sie stellen die größten bekannten Magnetfelder im Universum dar.

Die Ergebnisse werden am 22. März in der Fachzeitschrift „Astronomy & Astrophysics“ veröffentlicht.

Galaxienhaufen sind die größten gravitativ gebundenen Strukturen im Universum, mit einer Ausdehnung von etwa zehn Millionen Lichtjahren. Im Vergleich dazu ist...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Wie Menschen wachsen

27.03.2017 | Veranstaltungen

Zweites Symposium 4SMARTS zeigt Potenziale aktiver, intelligenter und adaptiver Systeme

27.03.2017 | Veranstaltungen

Rund 500 Fachleute aus Wissenschaft und Wirtschaft diskutierten über technologische Zukunftsthemen

24.03.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Fließender Übergang zwischen Design und Simulation

27.03.2017 | HANNOVER MESSE

Industrial Data Space macht neue Geschäftsmodelle möglich

27.03.2017 | HANNOVER MESSE

Neue Sicherheitstechnik ermöglicht Teamarbeit

27.03.2017 | HANNOVER MESSE