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Initiative Ländliche Infrastruktur

04.05.2011
Ramsauer: Lebensqualität in kleinen Städten und Landgemeinden hoch

„Die Resonanz auf unseren Wettbewerb „Menschen und Erfolge“ ist überwältigend. Insgesamt haben uns rund 600 Wettbewerbsbeiträge erreicht. Ohne der Auswertung vorgreifen zu wollen: Schon jetzt stehen zwei Gewinner fest – die ländlichen Räume und die vielen engagierten Menschen vor Ort“, fasste Bundesminister Dr. Peter Ramsauer die Beteiligung an dem im Rahmen der „Initiative Ländliche Infrastruktur“ ausgerichteten Wettbewerb zusammen.

Eingereicht wurde ein breites Spektrum an Projekten, die eine nachhaltige Infrastrukturversorgung im ländlichen Raum sichern und stärken. Die Bereitschaft der Bürgerinnen und Bürger, sich für ihre Heimat und ihre Region zu engagieren, ist beeindruckend. Dies ist sicher nicht zuletzt auch darin begründet, dass die Menschen mit ihrer Lebensqualität in kleinen Städten und Landgemeinden allgemein sehr zufrieden sind, dort gerne leben und wohnen und auch dort bleiben möchten.

Dies unterstreicht auch die aktuelle Analyse der Bevölkerungsumfrage des Bundesinstituts für Bau-, Stadt- und Raumforschung. Unter dem Aspekt von Lebensqualität bieten die ländlich geprägten Kommunen ihrer Bevölkerung genau das, was sie suchen: Naturnähe, gute Nachbarschaft und stärkeren sozialen Zusammenhalt. Daraus resultiert bei den Bewohnerinnen und Bewohnern eine hohe allgemeine Lebenszufriedenheit.

Auch ist die Zufriedenheit mit Wohnung, Wohnumfeld und der eigenen Kommune gleich hoch oder oft noch höher als in großen Städten – trotz eines geringeren Angebots in Bezug auf Bildung, Kultur, medizinischer Versorgung oder Warenangebot. Die durchschnittlich besser beurteilten Wohnbedingungen auf dem Land hängen stark mit dem Wohnstatus zusammen: Die Mehrheit der Haushalte lebt in selbstgenutztem Wohneigentum, Wohnungen verfügen häufig über eine großzügige Wohnfläche und die Hauspreise für Einfamilienhäuser in ländlichen Kreisen sind deutlich geringer.

Obwohl im ländlichen Lebenszusammenhang weniger Infrastrukturangebote in der Nähe zu finden sind, fühlen sich die Befragten in Kleinstädten, Landstädten und Landgemeinden dadurch nicht benachteiligt. Die positiven Elemente des Lebens auf dem Lande kompensieren die wahrgenommen Defizite.

„Mit unserer „Initiative Ländliche Infrastruktur“ werde ich mich intensiv um die Entwicklung der ländlichen Räume kümmern, damit diese weiterhin für ihre Bewohner attraktive, lebens- und liebenswerte Regionen bleiben“, bekräftige Ramsauer abschließend.

Kontakt:
Nina Wilke, Stab Wissenschaftliche Dienste
Tel.: +49(0)228 401-1594
E-Mail: nina.wilke@bbr.bund.de
Fachlicher Ansprechpartner:
Dr. Gabriele Sturm, Referat I6
Tel.: +49(0)228 401-1360
E-Mail: gabriele.sturm@bbr.bund.de
Das Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) im Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung (BBR) ist eine Ressortforschungseinrichtung im Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (BMVBS). Es berät die Bundesregierung bei Aufgaben der Stadt- und Raumentwicklung sowie des Wohnungs-, Immobilien- und Bauwesens.

Nina Wilke | idw
Weitere Informationen:
http://www.bbsr.bund.de

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