Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

„Haussicht“ - Visionen vom Wohnen

29.09.2016

Ein Baufritz-Gebäudeensemble zwischen Objekt und Architektur

Am Anfang war die Idee. Die Idee von  Dagmar Fritz-Kramer (Geschäftsführerin Baufritz) und Alfredo Häberli (Designer), gemeinsam ein Hausprojekt zu realisieren. Ihre Frage: „Wie wollen wir zukünftig wohnen?“ Antworten gibt das daraus entstandene Objekt „Haussicht“, das neue Dimensionen einer ökologisch-wohngesunden Holzhaus-Architektur offenbart. 


„Haussicht“ von Baufritz als konstruktive Herausforderung

Zunächst beeindruckt die schiere Größe des Architekturensembles mit Haupthaus und Nebengebäude, mit ihren imposanten, weit ausladenden Holzdächern über filigranen Senkrechtstrukturen. Das soll ein Einfamilienhaus sein? Nun ja, es ist eines, aber ein ganz besonderes. Und das nicht nur wegen seiner baulichen Dimensionen.

„Es war Zeit, dem ökologischen Holzbau ein neues Gesicht zu geben“, erklärt dazu die Baufritz-Chefin Fritz-Kramer, und fügt gleich hinzu: „Diese Formensprachen findet nur ein guter Designer.“ An diesem Punkt kommt Alfredo Häberli ins Spiel, ein weltweit anerkannter Schweizer Designer, der von sich selbst sagt: „Seit meiner Kindheit ist Architektur immer ein Thema in meinem täglichen Leben“.

Formen der Natur

In seinem Züricher Atelier entstanden die Grundrisse und Pläne für ein Holzhaus, das ganz neu gedacht wurde.

Inspiriert vom Schiffbau als ureigener Form des Holzbaus, entwarf man die bugartigen Dachformen mit Schwingungen und Bögen; organische Formen, wie sie in der Natur vorkommen. Weil der Designer hierbei, und auch bei der Planung großer Räume ohne „Schere im Kopf“ zu Werke geht, stand das Baufritz-Team in Sachen Konstruktion und Tragfähigkeit vor großen Herausforderungen. „Wir mussten Bauteile ganz neu entwickeln,

berichtet Baufritz-Bauleiter Alexander Fritz, „und sind bei der Statik weit über übliche Grenzen hinausgegangen“. Doch genau das wollte man ja bei diesem Projekt: „Visionen realisieren – zeigen, dass es geht!“ (Dagmar Fritz-Kramer).

So fand Architekt Stephan Rehm, der immer bei der Umsetzung gefragt war, alles „extrem spannend“, und schmunzelt bei der Frage nach der Machbarkeit: „Das sieht man erst, wenn man es ausprobiert hat.“ Jedoch ist er fest davon überzeugt, dass es für alle Hindernisse eine passende Lösung gibt. Unterm Strich wichtig für Rehm: Mit dem High-Tech-Baustoff Holz ist (fast) alles möglich.

Grundriss mit Rückgrat

Alfredo Häberlis Credo lautet, den Menschen – hier also den Bewohner - in den Mittelpunkt des Designs zu stellen. Und konsequenterweise dachte er bei der Gebäudeplanung „von innen nach außen“. 

Dabei stellte der Designer das übliche Nutzungskonzept „unten wohnen, oben schlafen“ quasi auf den Kopf. Im „Haussicht“ finden sich Kinder- und Elternschlafzimmer im Erdgeschoss (EG), Kochen, Essen und Wohnen oben unterm Dach.

Das architektonische Rückgrat des EG-Grundrisses bildet ein Element, das Wand, Tür und Möbel in einem ist. Es unterteilt als beidseitig nutzbare Schrankwand das Geschoss durchgehend in einen öffentlichen und privaten Bereich. Diesseits, nahe dem Eingang, finden sich mit üppigem Schrankraum die Funktionsbereiche Flur/Diele, Hauswirtschaft, Büro, Spielen etc.; ausklappbarer Tische inklusive. „Aktivierung von Bauteilen“, nennt Häberli dieses Konzept.

Durch die Schrankwand hindurch erschließen zwei Zugänge die klar voneinander getrennten Kinder- und Elternzimmer. Edle Holz- und Marmoroberflächen strahlen hier höchste Wertigkeit aus, und ein Thema für sich ist die integrierte Relax-Raumeinheit für die Eltern: mit Doppelbett, Badewanne und offenem Kamin!

Beste Aussichten

Wie das Eigenheim zu seinem Namen kommt, fällt im Dachgeschoss sofort ins Auge. In dem Begriff „Haussicht“ steckt auch das Wort „Aussicht“ – und die ist überwältigend. Man betritt den Koch-Essbereich und steht gefühlt mit einem Bein im Freien. Denn der knapp 90 Quadratmeter große Raum ist dreiseitig nahezu vollverglast, und mit einem Schritt ist man draußen auf der Terrasse, die das Innere weitläufig schwungvoll umfängt.

Neben der realen Aussicht steht „Haussicht“ im übertragenen Sinne für den Blick in die Zukunft, bei dem Baufritz weit über den Tellerrand des gemeinen Hausbaus hinausschaut.

Das Highlight im Wohnzimmer ist eine „Media-Koje“, die als Hauptmöbel den Raum definiert. Auf einer drehbaren Scheibe mit drei Metern Durchmessern kann man wie im Kino auf verschiedenen Ebenen dem Raum zugewandt sitzen oder sich ganz der Medienwand zuwenden; dank variablem Tisch und unterschiedlichen Sitzgelegenheiten lassen sich flexible Kommunikationssituationen für Bewohner und Gäste schaffen.

Stöckli bietet Multifunktionalität

Wie von einem Satelliten wird das Haupthaus ergänzt durch ein „Stöckli“, dem Schweizer Wort für „Altenteil“, das sich Bauern als Ruhesitz errichten, wenn sie ihren Hof an die Kinder weitergeben. Der Holzbau scheint auf seinem runden Betonsockel zu schweben und ist über eine freie Brücke mit dem Haus verbunden. Dank offen gestaltetem Fahrstuhl und fließend ineinander übergehenden Raumeinheiten hat man hier einen barrierefreien Wohnraum (Stichwort Generationenwohnen) geschaffen. Alternativ lässt sich das Stöckli als komfortabler Multifuktionsbau für Heranwachsende, als Büro oder anderswie nutzen.

Erstaunen gewünscht

Selbstverständlich erfülle „Haussicht“ alle Baufritz-Ansprüche in puncto Bauökologie, Wohngesundheit, und Nachhaltigkeit, versichert Dietmar Spitz, Marketingleiter bei Baufritz, „das gilt insbesondere auch für die komplette

Ausstattung und Einrichtung des Hauses“. Auch würden die hier eingesetzten Wand- und Dachkonstruktionen usw. im Sinne der Baufritz-Systembauweise wie üblich in den Werkshallen vorgefertigt und dann vor Ort auf der Baustelle montiert. Überdies biete man Baufritz-Bauherren künftig die hier gezeigten Neuerungen wie das Stahlbalkongeländer (Häberli-Geländer), die durchgängige Senkrechtfassadenschalung, den offenen Fahrstuhl oder das neuartige, besonders effektive Heizsystem des Öko-Design-Hauses an.

Firmenchefin Fritz-Kramer wünscht sich, dass „Haussicht“ „Erstaunen auslösen“ wird, wenn man sich fragt: „Das ist ein Holzhaus? Das ist ein Ökohaus?“

Stellen wir zum Schluss noch die Frage, ob ein Ökohaus so groß sein darf. Zwei Antworten dazu: „Natur heißt Fülle, heißt Überfluss“, betont Dagmar Fritz-Kramer, und Alfrede Häberli führt aus: „Hierbei geht es um die Haltung, nicht um die Zahl der Quadratmeter“. Was auch bedeutet, dass man das Konzept ebenso gut kleiner umsetzen kann.

Weitere Infos finden Sie unter www.baufritz.de

Bau-Fritz GmbH & Co. KG, seit 1896
Alpenweg 25, D-87746 Erkheim

Lily Abaigar
Marketing
Tel. +49 (0) 8336 - 900-217, Fax +49 (0) 8336 - 900-222
Lily.Abaigar@baufritz.de, http://www.Baufritz.de

Lily Abaigar | Bau-Fritz GmbH & Co. KG, seit 1896

Anhang:
Haus-Checkliste: Haussicht by Alfredo Häberli

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Architektur Bauwesen:

nachricht Doppelhaus mal anders - Elegantes Glas-Ensemble am Hang
02.05.2017 | Bau-Fritz GmbH & Co. KG, seit 1896

nachricht Bauübergabe der ALMA-Residencia
26.04.2017 | Max-Planck-Institut für Astronomie

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Architektur Bauwesen >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Lässt sich mit Boten-RNA das Immunsystem gegen Staphylococcus aureus scharf schalten?

Staphylococcus aureus ist aufgrund häufiger Resistenzen gegenüber vielen Antibiotika ein gefürchteter Erreger (MRSA) insbesondere bei Krankenhaus-Infektionen. Forscher des Paul-Ehrlich-Instituts haben immunologische Prozesse identifiziert, die eine erfolgreiche körpereigene, gegen den Erreger gerichtete Abwehr verhindern. Die Forscher konnten zeigen, dass sich durch Übertragung von Protein oder Boten-RNA (mRNA, messenger RNA) des Erregers auf Immunzellen die Immunantwort in Richtung einer aktiven Erregerabwehr verschieben lässt. Dies könnte für die Entwicklung eines wirksamen Impfstoffs bedeutsam sein. Darüber berichtet PLOS Pathogens in seiner Online-Ausgabe vom 25.05.2017.

Staphylococcus aureus (S. aureus) ist ein Bakterium, das bei weit über der Hälfte der Erwachsenen Haut und Schleimhäute besiedelt und dabei normalerweise keine...

Im Focus: Can the immune system be boosted against Staphylococcus aureus by delivery of messenger RNA?

Staphylococcus aureus is a feared pathogen (MRSA, multi-resistant S. aureus) due to frequent resistances against many antibiotics, especially in hospital infections. Researchers at the Paul-Ehrlich-Institut have identified immunological processes that prevent a successful immune response directed against the pathogenic agent. The delivery of bacterial proteins with RNA adjuvant or messenger RNA (mRNA) into immune cells allows the re-direction of the immune response towards an active defense against S. aureus. This could be of significant importance for the development of an effective vaccine. PLOS Pathogens has published these research results online on 25 May 2017.

Staphylococcus aureus (S. aureus) is a bacterium that colonizes by far more than half of the skin and the mucosa of adults, usually without causing infections....

Im Focus: Orientierungslauf im Mikrokosmos

Physiker der Universität Würzburg können auf Knopfdruck einzelne Lichtteilchen erzeugen, die einander ähneln wie ein Ei dem anderen. Zwei neue Studien zeigen nun, welches Potenzial diese Methode hat.

Der Quantencomputer beflügelt seit Jahrzehnten die Phantasie der Wissenschaftler: Er beruht auf grundlegend anderen Phänomenen als ein herkömmlicher Rechner....

Im Focus: A quantum walk of photons

Physicists from the University of Würzburg are capable of generating identical looking single light particles at the push of a button. Two new studies now demonstrate the potential this method holds.

The quantum computer has fuelled the imagination of scientists for decades: It is based on fundamentally different phenomena than a conventional computer....

Im Focus: Tumult im trägen Elektronen-Dasein

Ein internationales Team von Physikern hat erstmals das Streuverhalten von Elektronen in einem nichtleitenden Material direkt beobachtet. Ihre Erkenntnisse könnten der Strahlungsmedizin zu Gute kommen.

Elektronen in nichtleitenden Materialien könnte man Trägheit nachsagen. In der Regel bleiben sie an ihren Plätzen, tief im Inneren eines solchen Atomverbunds....

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Meeresschutz im Fokus: Das IASS auf der UN-Ozean-Konferenz in New York vom 5.-9. Juni

24.05.2017 | Veranstaltungen

Diabetes Kongress in Hamburg beginnt heute: Rund 6000 Teilnehmer werden erwartet

24.05.2017 | Veranstaltungen

Wissensbuffet: „All you can eat – and learn”

24.05.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

DFG fördert 15 neue Sonderforschungsbereiche (SFB)

26.05.2017 | Förderungen Preise

Lässt sich mit Boten-RNA das Immunsystem gegen Staphylococcus aureus scharf schalten?

26.05.2017 | Biowissenschaften Chemie

Unglaublich formbar: Lesen lernen krempelt Gehirn selbst bei Erwachsenen tiefgreifend um

26.05.2017 | Gesellschaftswissenschaften