Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Engagement für die eigene Stadt entwickeln

09.06.2011
Neue Ausgabe des Magazins „stadt:pilot“ zu den Pilotprojekten der Nationalen Stadtentwicklungspolitik erschienen

Das Magazin „stadt:pilot“ berichtet regelmäßig über Neues aus den Pilotprojekten der Nationalen Stadtentwicklungspolitik, einer von Bund, Ländern und Kommunen getragenen Initiative zur Stärkung der Städte. Nun ist die fünfte Ausgabe des Magazins erschienen.

Innovativ, kooperativ und übertragbar – die Pilotprojekte gehen neue Wege, wie wer mit wem zusammenarbeitet und was andere daraus für die eigene Praxis lernen können. stadt:pilot stellt dieses Mal so genannte Engagement-Lotsen aus Sachsen-Anhalt vor. Mit dem Pilotprojekt sollen Ideen zur Verbesserung des Stadtlebens umgesetzt und mehr Menschen motiviert werden, sich freiwillig zu engagieren. Die Lotsen werden geschult und können so Informationen weitergeben. Damit sollen bessere Bedingungen entstehen, um Bürger in ihrem Umfeld zu Beteiligten zu machen.

Darauf kommt es auch in der Stadtentwicklung an: Soll zum Beispiel ein regionales Energiekonzept gefunden werden, sitzen – wie zur Zeit in Vetschau und Umgebung – Kommunen, Großverbraucher, Energieerzeuger und viele andere an einem Tisch und erörtern möglichst gemeinsame Wege zwischen Umweltschutz, Landschaftspflege, wirtschaftlichen Erwartungen und persönlichen Interessen. Das Magazin berichtet auch über die Arbeit der Standortinitiative Neue Neckarwiesen in Esslingen. Sie zeigt, wie private Unternehmer sich als Akteure einer kooperativen Stadtentwicklung in einem Stadtumbaugebiet - einem mehr als 200 Hektar großen Gewerbepark - einbringen.

Wie Planungsprozesse und planungsbezogene Kommunikation möglichst bürgernah gestaltet werden können, erläutert Klaus Selle, Professor für Planungstheorie und eine maßgebliche Stimme in der Debatte um eine Stärkung der Bürgerbeteiligung. Dass Stadtentwicklung noch stärker als bisher die Belange von Jugendlichen im eigenen Stadtteil aufgreifen kann, zeigen unter anderem die Modellvorhaben „Jugendliche im Stadtquartier“ des Bundesinstituts für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR), über das stadt:pilot ebenfalls berichtet.

Das Magazin kann im BBSR kostenfrei per E-Mail an nationale-stadtentwicklungspolitik@bbr.bund.de angefordert, eine PDF-Version unter http://www.nationale-stadtentwicklungspolitik.de abgerufen werden.

Kontakt:
Christian Schlag, Stab Wissenschaftliche Dienste
Telefon +49 228 99401-1484
christian.schlag@bbr.bund.de
Ansprechpartner im Fachreferat:
Stephan Willinger, Referat I 2 – Stadtentwicklung
Telefon +49 228 99401-1275
stephan.willinger@bbr.bund.de
Das Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) im Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung (BBR) ist eine Ressortforschungseinrichtung im Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (BMVBS). Es berät die Bundesregierung bei Aufgaben der Stadt- und Raumentwicklung sowie des Wohnungs-, Immobilien- und Bauwesens.

Christian Schlag | idw
Weitere Informationen:
http://www.nationale-stadtentwicklungspolitik.de

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Architektur Bauwesen:

nachricht Smarte Gebäude durch innovative Dächer und Fassaden
31.08.2017 | Fraunhofer-Institut für Organische Elektronik, Elektronenstrahl- und Plasmatechnik FEP

nachricht Nachhaltiger Baustoff: Pilze als Dämmmaterial nutzen
30.08.2017 | Fraunhofer-Institut für Umwelt-, Sicherheits- und Energietechnik UMSICHT

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Architektur Bauwesen >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: The pyrenoid is a carbon-fixing liquid droplet

Plants and algae use the enzyme Rubisco to fix carbon dioxide, removing it from the atmosphere and converting it into biomass. Algae have figured out a way to increase the efficiency of carbon fixation. They gather most of their Rubisco into a ball-shaped microcompartment called the pyrenoid, which they flood with a high local concentration of carbon dioxide. A team of scientists at Princeton University, the Carnegie Institution for Science, Stanford University and the Max Plank Institute of Biochemistry have unravelled the mysteries of how the pyrenoid is assembled. These insights can help to engineer crops that remove more carbon dioxide from the atmosphere while producing more food.

A warming planet

Im Focus: Hochpräzise Verschaltung in der Hirnrinde

Es ist noch immer weitgehend unbekannt, wie die komplexen neuronalen Netzwerke im Gehirn aufgebaut sind. Insbesondere in der Hirnrinde der Säugetiere, wo Sehen, Denken und Orientierung berechnet werden, sind die Regeln, nach denen die Nervenzellen miteinander verschaltet sind, nur unzureichend erforscht. Wissenschaftler um Moritz Helmstaedter vom Max-Planck-Institut für Hirnforschung in Frankfurt am Main und Helene Schmidt vom Bernstein-Zentrum der Humboldt-Universität in Berlin haben nun in dem Teil der Großhirnrinde, der für die räumliche Orientierung zuständig ist, ein überraschend präzises Verschaltungsmuster der Nervenzellen entdeckt.

Wie die Forscher in Nature berichten (Schmidt et al., 2017. Axonal synapse sorting in medial entorhinal cortex, DOI: 10.1038/nature24005), haben die...

Im Focus: Highly precise wiring in the Cerebral Cortex

Our brains house extremely complex neuronal circuits, whose detailed structures are still largely unknown. This is especially true for the so-called cerebral cortex of mammals, where among other things vision, thoughts or spatial orientation are being computed. Here the rules by which nerve cells are connected to each other are only partly understood. A team of scientists around Moritz Helmstaedter at the Frankfiurt Max Planck Institute for Brain Research and Helene Schmidt (Humboldt University in Berlin) have now discovered a surprisingly precise nerve cell connectivity pattern in the part of the cerebral cortex that is responsible for orienting the individual animal or human in space.

The researchers report online in Nature (Schmidt et al., 2017. Axonal synapse sorting in medial entorhinal cortex, DOI: 10.1038/nature24005) that synapses in...

Im Focus: Tiny lasers from a gallery of whispers

New technique promises tunable laser devices

Whispering gallery mode (WGM) resonators are used to make tiny micro-lasers, sensors, switches, routers and other devices. These tiny structures rely on a...

Im Focus: Wundermaterial Graphen: Gewölbt wie das Polster eines Chesterfield-Sofas

Graphen besitzt extreme Eigenschaften und ist vielseitig verwendbar. Mit einem Trick lassen sich sogar die Spins im Graphen kontrollieren. Dies gelang einem HZB-Team schon vor einiger Zeit: Die Physiker haben dafür eine Lage Graphen auf einem Nickelsubstrat aufgebracht und Goldatome dazwischen eingeschleust. Im Fachblatt 2D Materials zeigen sie nun, warum dies sich derartig stark auf die Spins auswirkt. Graphen kommt so auch als Material für künftige Informationstechnologien infrage, die auf der Verarbeitung von Spins als Informationseinheiten basieren.

Graphen ist wohl die exotischste Form von Kohlenstoff: Alle Atome sind untereinander nur in der Ebene verbunden und bilden ein Netz mit sechseckigen Maschen,...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

11. BusinessForum21-Kongress „Aktives Schadenmanagement"

22.09.2017 | Veranstaltungen

Internationale Konferenz zum Biomining ab Sonntag in Freiberg

22.09.2017 | Veranstaltungen

Die Erde und ihre Bestandteile im Fokus

21.09.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

11. BusinessForum21-Kongress „Aktives Schadenmanagement"

22.09.2017 | Veranstaltungsnachrichten

DFG bewilligt drei neue Forschergruppen und eine neue Klinische Forschergruppe

22.09.2017 | Förderungen Preise

Lebendiges Gewebe aus dem Drucker

22.09.2017 | Biowissenschaften Chemie