Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Energieeffizienz in Gebäuden und Städten- EU-Initiative CONCERTO zeigt erfolgreiche Beispiele

28.09.2011
Energieeffizienz in Gebäuden und Städten – eine Broschüre der EU-Initiative CONCERTO dokumentiert erfolgreiche Maßnahmen in Städten und Gemeinden in Europa

Die Initiative CONCERTO fördert Demonstrations- und Forschungsprojekte, die ihren Schwerpunkt auf die Entwicklung von Stadtteilen - Neubauten und Sanierung - legen und dabei erneuerbare Energien nutzen und energieeffiziente Maßnahmen anwenden. Mittlerweile profitieren von dieser Förderung über fünf Millionen Menschen in 58 Städten und Gemeinden in 23 europäischen Ländern.

Eine nachhaltige Energienutzung, der Einsatz erneuerbarer Energien, Energieeffizienz und Reduzierung von CO2-Emissionen sind die aktuellen Herausforderungen für Städte und Gemeinden, wenn sie die ehrgeizigen Energie- und Klimaziele der EU 2020 erreichen wollen. Bis zum Jahr 2020 will die Europäische Kommission die CO2-Emissionen um 20 Prozent reduzieren, den Anteil erneuerbarer Energien auf 20 Prozent erhöhen und die Energieeffizienz um 20 Prozent verbessern.

„Europaweit gibt es bereits zahlreiche Pilotprojekte und gute Beispiele für Anwendungen. Seit 2005 fördert die Europäische Kommission mit der Initiative CONCERTO Demonstrations- und Forschungsprojekte, die ihren Schwerpunkt auf die Entwicklung von Stadtteilen - Neubauten und Sanierung - legen und dabei erneuerbare Energien nutzen und energieeffiziente Maßnahmen anwenden“, betont Valerie Bahr, Projektleiterin am Steinbeis-Europa-Zentrum und Koordinatorin für die Evaluierung und Verbreitung der Projektergebnisse von CONCERTO. Mittlerweile profitieren von dieser Förderung über fünf Millionen Menschen in 58 Städten und Gemeinden in 23 europäischen Ländern. 1.830.000 qm Gebäude wurden bisher neu gebaut oder saniert, 530.000 Tonnen CO2 konnten auf Grund dieser Maßnahmen eingespart werden.

Die Broschüre „CONCERTO – A Cities’ Guide to a Sustainable Built Environment“ erläutert auf 68 Seiten in anschaulicher Weise, wie die einzelnen Städte und Gemeinden in der Projektzusammenarbeit vorgegangen sind. Beispiele für Planung, Finanzierung, Partizipation, Öffentlichkeitsarbeit und Messinstrumente werden vorgestellt. Die Beispiele zeigen, wie die Energiebilanz und Performance in städtischen Gebäuden verbessert werden kann. Alle Projekte haben ein gemeinsames Ziel: die CO2-Emissionen auf die kostengünstigste Art und Weise zu senken und gleichzeitig die Lebensqualität im urbanen Raum zu verbessern. Um diese Ziele zu erreichen, gehen die einzelnen Städte unterschiedlich vor, denn je nach Kontext sind die politischen Rahmenbedingungen und die Ressourcenlage unterschiedlich. Die Beispiele zeigen darüber hinaus verschiedene Wege, wie politische Entscheidungsträger und Bürger mit in die Planung einbezogen werden können.

Das Monitoring der technologischen Daten, die Evaluierung der Demonstrationsprojekte, der Wissenstransfer und die Informationskampagne werden in den nächsten zwei Jahren vom Steinbeis-Europa-Zentrum (SEZ) und dem Karlsruher Institut für Technologie (KIT) durchgeführt. Die Analyse der Projekte und die Erfahrungen aus der Projektpraxis dienen als Basis für zukünftige Stadtentwicklungsprojekte insbesondere für die zukünftigen Projekte der Smart Cities and Communities Initiative der EU. Darüber hinaus werden die Entscheidungsträger in den Städten und Gemeinden Europas dabei unterstützt, die notwendigen Rahmenbedingungen für die energiepolitischen Ziele zu schaffen.

CONCERTO website: http://www.concerto.eu

Kontakt:
CONCERTO Premium:
Steinbeis-Europa-Zentrum
Valerie Bahr und Charlotte Schlicke
Tel: +49-711-123 4021, Tel: 49-711-123 4018,
E-Mail: concertopremium@steinbeis-europa.de
Die CONCERTO Initiative wird von der Europäischen Kommission durch das Europäische Forschungsrahmenprogramm kofinanziert.
Das Steinbeis-Europa-Zentrum – Ihr Partner für Innovation in Europa
Der Europabeauftragte des Ministers für Finanzen und Wirtschaft des Landes Baden-Württemberg und seine operative Einheit, das Steinbeis-Europa-Zentrum (SEZ), unterstützen die Unternehmen, Hochschulen und Forschungseinrichtungen in Baden-Württemberg seit 1990 bei der Akquisition europäischer Fördergelder, bei der Generierung von Projektideen sowie bei der Antragstellung, Durchführung und beim Projektmanagement von europäischen Projekten. Das SEZ ist Nationale Kontaktstelle für KMU in Baden-Württemberg im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie und EU-Beratungsstelle für die Hochschulen im Auftrag des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg. Als Partner im Enterprise Europe Network ist das SEZ von der Europäischen Kommission damit beauftragt, Innovationen zu stimulieren und den transnationalen Technologietransfer zu fördern.
Karlsruher Institut für Technologie
Das Karlsruher Institut für Technologie (KIT) ist eine Körperschaft des öffentlichen Rechts und staatliche Einrichtung des Landes Baden-Württemberg. Es nimmt sowohl die Mission einer Universität als auch die Mission eines nationalen Forschungszentrums in der Helmholtz-Gemeinschaft wahr. Das KIT verfolgt seine Aufgaben im Wissensdreieck Forschung – Lehre – Innovation. In der Energieforschung ist das Karlsruher Institut für Technologie (KIT) eine der europaweit führenden Einrichtungen.

Anette Mack | Steinbeis-Europa-Zentrum
Weitere Informationen:
http://www.concerto.eu/

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Architektur Bauwesen:

nachricht Stadtplanung im Klimawandel: HafenCity Universität Hamburg entwickelt Empfehlungen
24.03.2017 | HafenCity Universität Hamburg

nachricht Innenraum-Ortung für dynamische Umgebungen
23.03.2017 | Karlsruher Institut für Technologie

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Architektur Bauwesen >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Wegweisende Erkenntnisse für die Biomedizin: NAD⁺ hilft bei Reparatur geschädigter Erbinformationen

Eine internationale Forschergruppe mit dem Bayreuther Biochemiker Prof. Dr. Clemens Steegborn präsentiert in 'Science' neue, für die Biomedizin wegweisende Forschungsergebnisse zur Rolle des Moleküls NAD⁺ bei der Korrektur von Schäden am Erbgut.

Die Zellen von Menschen und Tieren können Schäden an der DNA, dem Träger der Erbinformation, bis zu einem gewissen Umfang selbst reparieren. Diese Fähigkeit...

Im Focus: Designer-Proteine falten DNA

Florian Praetorius und Prof. Hendrik Dietz von der Technischen Universität München (TUM) haben eine neue Methode entwickelt, mit deren Hilfe sie definierte Hybrid-Strukturen aus DNA und Proteinen aufbauen können. Die Methode eröffnet Möglichkeiten für die zellbiologische Grundlagenforschung und für die Anwendung in Medizin und Biotechnologie.

Desoxyribonukleinsäure – besser bekannt unter der englischen Abkürzung DNA – ist die Trägerin unserer Erbinformation. Für Prof. Hendrik Dietz und Florian...

Im Focus: Fliegende Intensivstationen: Ultraschallgeräte in Rettungshubschraubern können Leben retten

Etwa 21 Millionen Menschen treffen jährlich in deutschen Notaufnahmen ein. Im Kampf zwischen Leben und Tod zählt für diese Patienten jede Minute. Wenn sie schon kurz nach dem Unfall zielgerichtet behandelt werden können, verbessern sich ihre Überlebenschancen erheblich. Damit Notfallmediziner in solchen Fällen schnell die richtige Diagnose stellen können, kommen in den Rettungshubschraubern der DRF Luftrettung und zunehmend auch in Notarzteinsatzfahrzeugen mobile Ultraschallgeräte zum Einsatz. Experten der Deutschen Gesellschaft für Ultraschall in der Medizin e.V. (DEGUM) schulen die Notärzte und Rettungsassistenten.

Mit mobilen Ultraschallgeräten können Notärzte beispielsweise innere Blutungen direkt am Unfallort identifizieren und sie bei Bedarf auch für Untersuchungen im...

Im Focus: Gigantische Magnetfelder im Universum

Astronomen aus Bonn und Tautenburg in Thüringen beobachteten mit dem 100-m-Radioteleskop Effelsberg Galaxienhaufen, das sind Ansammlungen von Sternsystemen, heißem Gas und geladenen Teilchen. An den Rändern dieser Galaxienhaufen fanden sie außergewöhnlich geordnete Magnetfelder, die sich über viele Millionen Lichtjahre erstrecken. Sie stellen die größten bekannten Magnetfelder im Universum dar.

Die Ergebnisse werden am 22. März in der Fachzeitschrift „Astronomy & Astrophysics“ veröffentlicht.

Galaxienhaufen sind die größten gravitativ gebundenen Strukturen im Universum, mit einer Ausdehnung von etwa zehn Millionen Lichtjahren. Im Vergleich dazu ist...

Im Focus: Giant Magnetic Fields in the Universe

Astronomers from Bonn and Tautenburg in Thuringia (Germany) used the 100-m radio telescope at Effelsberg to observe several galaxy clusters. At the edges of these large accumulations of dark matter, stellar systems (galaxies), hot gas, and charged particles, they found magnetic fields that are exceptionally ordered over distances of many million light years. This makes them the most extended magnetic fields in the universe known so far.

The results will be published on March 22 in the journal „Astronomy & Astrophysics“.

Galaxy clusters are the largest gravitationally bound structures in the universe. With a typical extent of about 10 million light years, i.e. 100 times the...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Rund 500 Fachleute aus Wissenschaft und Wirtschaft diskutierten über technologische Zukunftsthemen

24.03.2017 | Veranstaltungen

Lebenswichtige Lebensmittelchemie

23.03.2017 | Veranstaltungen

Die „Panama Papers“ aus Programmierersicht

22.03.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Rund 500 Fachleute aus Wissenschaft und Wirtschaft diskutierten über technologische Zukunftsthemen

24.03.2017 | Veranstaltungsnachrichten

Förderung des Instituts für Lasertechnik und Messtechnik in Ulm mit rund 1,63 Millionen Euro

24.03.2017 | Förderungen Preise

TU-Bauingenieure koordinieren EU-Projekt zu Recycling-Beton von über sieben Millionen Euro

24.03.2017 | Förderungen Preise