Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Die DuPont™ SentryGlas® Zwischenlage und SEFAR® Architecture Vision

19.05.2011
Eine neue Vision aus Verbundglas mit SentryGlas®

Die gläserne vorgehängte Fassade der neuen Zentrale eines der weltgrößten Modehäuser verknüpft die bewährten Vorteile der SentryGlas® Zwischenlage von DuPont mit den Eigenschaften des neuen Präzisionsgewebes SEFAR® Architecture Vision zu einem verblüffenden visuellen Effekt.


Der visuelle Gesamteindruck der vorgehängten Glasfassade erinnert an ein dreidimensionales Schachbrett. Dies resultiert aus dem wechselweisen Einsatz von Scheiben aus klarem Verbund-Sicherheitsglas und Scheiben, in die SEFAR® Architecture Vision eingebettet ist. Dieses Gewebe ist auf seiner nach außen weisenden Seite mit einer reflektierenden Aluminiumschicht versehen und reflektiert dadurch die sich permanent ändernden klimatischen Bedingungen im Umfeld des Gebäudes.


Der Architekt Rafael de La-Hoz sagt: „Das Wechselspiel zwischen Schatten und Spiegelungen unterliegt ständiger Veränderung, wobei sich die dunklen Rechtecke der inneren Hülle mit Reflexionen mischen, die mit dem Licht der Sonne zu pulsieren scheinen und verlöschen, wenn kein direktes Sonnenlicht auftrifft.“

Fotos: © Pedro Guarddon

Die Fassade des neuen Gebäudes in Madrid/Spanien ist der erste kommerzielle Einsatz des ,Vision‘ Gewebes für Verbundglas in Europa. Seine sehr gute Verträglichkeit mit SentryGlas® war einer der Gründe für die Spezifikation der Zwischenlage von DuPont für das Projekt – neben deren hoher Belastbarkeit, Transparenz und Kantenstabilität sowie der sehr guten Resttragfähigkeit nach Glasbruch.

Der visuelle Gesamteindruck der gläsernen vorgehängten Fassade ist der eines bewegten, dreidimensionalen Schachbretts, das in perfektem Einklang mit seinem direkten Umfeld steht. Erreicht wurde dies durch die abwechselnde Anordnung von Scheiben aus klarem Verbund-Sicherheitsglas und solchen, in die SEFAR® Architecture Vision eingebettet ist. Das Gewebe ist auf seiner nach außen weisenden Seite mit einer reflektierenden Aluminiumbeschichtung versehen, so dass es die sich permanent ändernden klimatischen Bedingungen im Umfeld des Gebäudes reflektiert. Das auf der Innenseite schwarze Gewebe erlaubt einen nahezu ungestörten Blick auf die Außenwelt sowie eine angemessene Ausleuchtung der Innenräume.

„Meine Idee war, dem Projekt eine neutrale, abstrakte Fassade zu geben, die der Wechsel von Licht und Schatten im Verlauf des Tages und der Jahreszeiten zum Leben erweckt“, erläutert der bekannte spanische Architekt Rafael de La-Hoz, der die Fassade entworfen hat. „Das Wechselspiel zwischen Schatten und Spiegelungen unterliegt ständiger Veränderung, wobei sich die dunklen Rechtecke der inneren Hülle mit Reflexionen mischen, die mit dem Licht der Sonne zu pulsieren scheinen und verlöschen, wenn kein direktes Sonnenlicht auftrifft.“

Die für die vorgehängte Fassade verwendeten Verbundglasscheiben mit ihren offenen Kanten wurden alle mit der SentryGlas® Zwischenlage hergestellt. Jede Scheibe misst 3440 mm x 1950 mm und besteht aus zwei 8 mm dicken Lagen aus Einscheibensicherheitsglas mit niedrigem Eisengehalt und 1,52 mm SentryGlas®. Hersteller der transparenten Verbund-Sicherheitsglasscheiben war Vitro Cristalglass, Partnerunternehmen von DuPont für die Förderung des Einsatzes von SentryGlas® in Spanien, während Cricursa die Scheiben mit SEFAR® Architecture Vision im Auftrag von Vitro hergestellt hat.

Als Ergebnis umfangreicher Vergleichstests mit der Zwischenlage von DuPont und PVB empfiehlt die schweizerische Sefar AG, sein Architekturgewebe in Verbindung mit SentryGlas® für die Herstellung von Verbundglas einzusetzen. „SentryGlas® erzielte die besten Ergebnisse unter allen Zwischenlagen, die wir in Verbindung mit SEFAR® Architecture Vision getestet haben“, bestätigt Rouven Seidler, Key Account Manager für Architekturanwendungen bei der Sefar AG. „SentryGlas® übertraf PVB hinsichtlich der Haftung an dem Gewebe, was die Feuchtigkeits- sowie die Temperaturbeständigkeit steigert und damit die langzeitige Beständigkeit sichert.“

Wie bei vielen anderen Architekturanwendungen der Zwischenlage von DuPont, erlaubte deren gegenüber PVB deutlich höhere Tragfähigkeit eine Verringerung des Gesamtgewichts der Verbundglasscheiben und damit den Einsatz einer nahezu unsichtbaren stählernen Tragkonstruktion. Über seine Festigkeitseigenschaften hinaus bietet SentryGlas® eine sehr hohe Kantenstabilität und sehr gute optische Eigenschaften. Die mit offenen Kanten verwendeten Scheiben für die vorgehängte Fassade des Madrider Gebäudes widerstehen dadurch langzeitig dem durch Wettereinflüsse bewirkten Auftreten von Verfärbungen an den Kanten. Darüber hinaus steigert die Zwischenlage die Sicherheit und die Stabilität der gesamten Installation. Scheiben mit SentryGlas® haben eine höhere Resttragfähigkeit als solche mit PVB, und Scherben bleiben nach Glasbruch sicher daran haften.

SEFAR® Architecture Vision ist eine Reihe hochpräziser, aus schwarzen Synthesefasern hergestellter Gewebe. Das Basissortiment besteht aus sechs Geweben mit einem offenen Flächenanteil von 25 % bis 70%. Die ,Vision‘ Gewebe werden in einem aufwändigen Prozess mit Metallen beschichtet. Dafür kommen wahlweise Aluminium, Kupfer, Chrom, Titan, Gold oder eine Aluminium/Kupfer-Legierung zum Einsatz. Das Basissortiment umfasst ausschließlich eine einseitige Metallbeschichtung. Die Geweberückseite bleibt dabei farblich neutral. Auf Wunsch können die ,Vision‘ Gewebe aber auch beidseitig beschichtet werden. Selbst die Beschichtung mit unterschiedlichen Metallen auf Vorder- und Rückseite ist möglich.

Beim Einsatz für Verbundglas vermittelt SEFAR® Architecture Vision dem Glas eine außergewöhnliche textile Struktur und nimmt ihm seine Härte. Bis zu 35 Fäden pro Zentimeter ermöglichen eine beispiellose Spiegelung der Umwelt und Reflexion des Sonnenlichts. Neben seinen rein gestalterischen Möglichkeiten ist der erhöhte Sonnenschutz ebenso eine wichtige Eigenschaft wie die abweisende Wirkung auf Vögel.

DuPont Glass Laminating Solutions gibt Herstellern und Spezifizierern von Verbundglas Zugriff auf Werkstoffe, Dienstleistungen und Innovationen, die zu einer besseren Welt beitragen, indem sie Gebäude besser schützen, Fahrzeuge sicherer machen und den Bau stabilerer, energieeffizienterer, mehr natürliches Tageslicht einlassender Gebäude ermöglichen.

DuPont (www.dupont.com) ist ein Wissenschaftsunternehmen. 1802 gegründet, entwickelt DuPont auf Basis von Wissenschaft nachhaltige Lösungen, die das Leben der Menschen besser, sicherer und gesünder machen. Mit Geschäftsaktivitäten in über 90 Ländern und Regionen bietet das Unternehmen ein breites Spektrum innovativer Produkte und Dienstleistungen für Branchen wie Landwirtschaft, Nahrungsmittel, Bauen und Wohnen, Kommunikation und Transport.

Sefar® ist eine Marke der Sefar AG.

Das DuPont Oval, DuPont™, The miracles of science™ und SentryGlas® sind markenrechtlich geschützt für E.I. du Pont de Nemours and Company oder eine ihrer Konzerngesellschaften.

GLS-EU-2011-03

Diese Mitteilung basiert auf Informationen von:
Sefar AG
Architecture Solutions
Hinterbissaustraße 12, CH-9410 Heiden
Kontakt: Rouven Seidler
Telefon: ++41 (0)71 898 57 99
E-Mail: rouven.seidler@sefar.ch
www.sefar.com
Redaktioneller Kontakt:
Birgit Radlinger
Tel.: +49 (0)6102 18-2638
Email: Birgit.Radlinger@dupont.com

Birgit Radlinger | DuPont
Weitere Informationen:
http://www.dupont.com

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Architektur Bauwesen:

nachricht Roboterzelle bereichert Forschung zur Holzbearbeitung
17.11.2017 | Hochschule für nachhaltige Entwicklung Eberswalde

nachricht Innovatives Sonnenhauskonzept des ISFH erreicht 20% Mehrertrag bei 35% geringeren Kosten
24.10.2017 | Institut für Solarenergieforschung GmbH

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Architektur Bauwesen >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Kleine Strukturen – große Wirkung

Innovative Schutzschicht für geringen Verbrauch künftiger Rolls-Royce Flugtriebwerke entwickelt

Gemeinsam mit Rolls-Royce Deutschland hat das Fraunhofer-Institut für Werkstoff- und Strahltechnik IWS im Rahmen von zwei Vorhaben aus dem...

Im Focus: Nanoparticles help with malaria diagnosis – new rapid test in development

The WHO reports an estimated 429,000 malaria deaths each year. The disease mostly affects tropical and subtropical regions and in particular the African continent. The Fraunhofer Institute for Silicate Research ISC teamed up with the Fraunhofer Institute for Molecular Biology and Applied Ecology IME and the Institute of Tropical Medicine at the University of Tübingen for a new test method to detect malaria parasites in blood. The idea of the research project “NanoFRET” is to develop a highly sensitive and reliable rapid diagnostic test so that patient treatment can begin as early as possible.

Malaria is caused by parasites transmitted by mosquito bite. The most dangerous form of malaria is malaria tropica. Left untreated, it is fatal in most cases....

Im Focus: Transparente Beschichtung für Alltagsanwendungen

Sport- und Outdoorbekleidung, die Wasser und Schmutz abweist, oder Windschutzscheiben, an denen kein Wasser kondensiert – viele alltägliche Produkte können von stark wasserabweisenden Beschichtungen profitieren. Am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) haben Forscher um Dr. Bastian E. Rapp einen Werkstoff für solche Beschichtungen entwickelt, der sowohl transparent als auch abriebfest ist: „Fluoropor“, einen fluorierten Polymerschaum mit durchgehender Nano-/Mikrostruktur. Sie stellen ihn in Nature Scientific Reports vor. (DOI: 10.1038/s41598-017-15287-8)

In der Natur ist das Phänomen vor allem bei Lotuspflanzen bekannt: Wassertropfen perlen von der Blattoberfläche einfach ab. Diesen Lotuseffekt ahmen...

Im Focus: Ultrakalte chemische Prozesse: Physikern gelingt beispiellose Vermessung auf Quantenniveau

Wissenschaftler um den Ulmer Physikprofessor Johannes Hecker Denschlag haben chemische Prozesse mit einer beispiellosen Auflösung auf Quantenniveau vermessen. Bei ihrer wissenschaftlichen Arbeit kombinierten die Forscher Theorie und Experiment und können so erstmals die Produktzustandsverteilung über alle Quantenzustände hinweg - unmittelbar nach der Molekülbildung - nachvollziehen. Die Forscher haben ihre Erkenntnisse in der renommierten Fachzeitschrift "Science" publiziert. Durch die Ergebnisse wird ein tieferes Verständnis zunehmend komplexer chemischer Reaktionen möglich, das zukünftig genutzt werden kann, um Reaktionsprozesse auf Quantenniveau zu steuern.

Einer deutsch-amerikanischen Forschergruppe ist es gelungen, chemische Prozesse mit einer nie dagewesenen Auflösung auf Quantenniveau zu vermessen. Dadurch...

Im Focus: Leoniden 2017: Sternschnuppen im Anflug?

Gemeinsame Pressemitteilung der Vereinigung der Sternfreunde und des Hauses der Astronomie in Heidelberg

Die Sternschnuppen der Leoniden sind in diesem Jahr gut zu beobachten, da kein Mondlicht stört. Experten sagen für die Nächte vom 16. auf den 17. und vom 17....

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Tagung widmet sich dem Thema Autonomes Fahren

21.11.2017 | Veranstaltungen

Neues Elektro-Forschungsfahrzeug am Institut für Mikroelektronische Systeme

21.11.2017 | Veranstaltungen

Raumfahrtkolloquium: Technologien für die Raumfahrt von morgen

21.11.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Wasserkühlung für die Erdkruste - Meerwasser dringt deutlich tiefer ein

21.11.2017 | Geowissenschaften

Eine Nano-Uhr mit präzisen Zeigern

21.11.2017 | Physik Astronomie

Zentraler Schalter

21.11.2017 | Biowissenschaften Chemie