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Demografie, Wohnen, Arbeitsmarkt: Wie Statistik Trends in den Großstädten erklären kann

19.02.2014
Zeitschrift „Informationen zur Raumentwicklung“ stellt kommunalstatistische Datenquellen und ihre Anwendungsfelder vor

Familien mit Kindern suchen wieder verstärkt nach Wohnmöglichkeiten in der Stadt. Auf angespannten Immobilienmärkten ziehen junge Familien hingegen eher an den Stadtrand oder ins Umland.

Das zeigt eine Auswertung des Bundesinstituts für Bau-, Stadt- und Raumforschung, die in der aktuellen Ausgabe der Fachzeitschrift Informationen zur Raumentwicklung vorgestellt wird. Das Heft mit dem Titel „StadtZoom“ blickt in die deutschen Großstädte. Im Mittelpunkt stehen kommunalstatistische Datenkataloge und ihre Anwendungsmöglichkeiten in der Stadtforschung.

Welche Altersgruppen wohnen in welchem städtischen Umfeld? Wer zieht in die Städte und in welche Quartiere? Lassen sich Phänomene wie Polarisierung, Segregation und Konzentration von Bevölkerungsgruppen empirisch untermauern? Diese Fragen lassen sich mit Hilfe von Stadtteilstatistiken beantworten. Das Heft präsentiert Kooperationsprojekte von Kommunen und amtlichen Stellen wie die „Innerstädtische Raumbeobachtung“. Sie umfasst Bevölkerungs-, Wanderungs- und Arbeitsmarktstatistiken von 3.000 Stadtteilen aus 50 deutschen Großstädten.

Anhand von Anwendungsbeispielen wird gezeigt, wie dieser Datenkatalog und weitere Sammlungen für eine Analyse städtischer Entwicklungen genutzt werden können. Dazu zählen beispielsweise KOSTAT von der Arbeitsgemeinschaft Kommunalstatistik und das Urban Audit, ein Informationssystem, das europäische Städtevergleiche ermöglicht. Die kommunalstatistischen Daten schließen Lücken in der amtlichen Statistik von Bund und Ländern, die an den Gemeindegrenzen endet.

Die Veröffentlichung richtet sich an alle, die an Städtestatistik interessiert sind sowie an Forscherinnen und Forscher, die städtische Trends auch mit Zahlen unterfüttern möchten. Die Beiträge mit vielen methodischen Hinweisen sollen die Arbeit mit diesen Daten fördern.

Die Ausgabe „StadtZoom“ kann zum Preis von 19 Euro per E-Mail an service@steiner-verlag.de bestellt werden.

Inhaltsübersicht und Bezugshinweise: http://www.bbsr.bund.de/BBSR/DE/Veroeffentlichungen/IzR/izr_node.html

Kontakt:

Christian Schlag
Stab D „Leiter BBSR“
Tel. :+49 228 99401-1484
christian.schlag@bbr.bund.de
Dr. Gabriele Sturm
Referat I 6 – Raum- und Stadtbeobachtung
Tel. +49 228 99401-1360
gabriele.sturm@bbr.bund.de
Folgen Sie dem BBSR bei Twitter: http://www.twitter.com/bbsr_bund
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Über die IzR: Informationen zur Raumentwicklung (IzR) ist eine Fachzeitschrift für räumliche Planung und Politik und ein Diskussionsforum an der Nahtstelle zwischen Wissenschaft und Praxis in Deutschland. In ihren sechs Themenheften jährlich bezieht sie Stellung zu Aufgaben in der Raum- und Stadtentwicklung sowie im Wohnungswesen. Herausgeber ist das Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung.

Das Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) im Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung (BBR) ist eine Ressortforschungseinrichtung im Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB). Es berät die Bundesregierung bei Aufgaben der Stadt- und Raumentwicklung sowie des Wohnungs-, Immobilien- und Bauwesens.

Christian Schlag | idw
Weitere Informationen:
http://www.bbsr.bund.de
http://www.bbsr.bund.de/BBSR/DE/Veroeffentlichungen/IzR/izr_node.html

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