Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

CONCERTO Initiative der EU zeigt gute Beispiele für energieeffizientes Bauen

01.07.2013
EU-Initiative CONCERTO ebnet den Weg zur European Innovation Partnership Smart Cities. CONCERTO Premium präsentiert auf der EUSEW Ergebnisse aus 22 Energieeffizienzprojekten und insgesamt 58 Städten und Gemeinden.
Seit 2005 hat die Europäische Union im Rahmen der EU-Initiative CONCERTO 22 Projekte in 58 Städten kofinanziert, bei denen es darum geht, energieeffizient zu bauen und zu sanieren sowie erneuerbare Energiequellen in einem intelligenten Mix zu nutzen. Ein Engagement, das sich auszahlt. Das wurde jetzt auf der Sustainable Energy Week der EU in Brüssel deutlich.

Dort präsentierte CONCERTO Premium im Rahmen eines Workshops erste Ergebnisse der ausführlichen Analyse der einzelnen Projekte und zeigte Beispiele für die Umgestaltung kompletter Stadtquartiere, von denen andere Städte und Gemeinden in Europa lernen können. So berichtete Laurent Gaillard, in der französischen Stadt Grenoble für die Stadtplanung verantwortlich, über die Erfahrungen mit der Errichtung eines nachhaltigen Stadtteils im Herzen der Stadt. Dort galt es vor allem, im großen Stil Gebäude energetisch zu sanieren. Hinzu kamen wegweisende Neubauten. „Ohne die strengen Anforderungen und den Rahmen von CONCERTO, ohne das laufende Monitoring, wären wir nicht erfolgreich gewesen“, sagte Gaillard.

Grenoble ruht sich nicht auf dem Erfolg aus, die Stadt macht weiter: Am 1. März 2013 fiel der Startschuss für das Smart Cities Projekt ZenN. „Ziel von CONCERTO war es, replizierbare Lösungen und Vorgehensweisen auf Stadtteilebene zu entwickeln. Nun geht es darum, die Umgestaltung kompletter Städte in Angriff zu nehmen. Upscaling this to cities“, machte Sven Dammann von der Generaldirektion Energie der Europäischen Kommission den Zusammenhang zwischen der CONCERTO-Initiative und der Smart Cities and European Innovation Partnership deutlich. Die CONCERTO-Projekte haben dieser Initiative, die im Juli 2012 ins Leben gerufen wurde, den Weg geebnet.

Auf dem Weg zur Smart City profitieren europäische Städte und Gemeinden von CONCERTO. Denn die Erfahrungen, das technische, wirtschaftliche und politische Wissen, das in den 58 Pilot-Städten und –Gemeinden entstanden ist, werden in vielfältiger Weise aufbereitet und der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Ein wichtiger Kanal ist dabei die Webseite der CONCERTO-Initiative: www.concerto.eu

Hier findet sich zum Beispiel die CONCERTO-Datenbank mit detaillierten Informationen und Daten über die Gebäude und Energieversorgungsanlagen, die Bestandteil der Projekte sind.

Außerdem bietet die Webseite zahlreiche weitere Informationen wie Richtlinien für das Monitoring und die Definition von Indikatoren, Handlungsempfehlungen und Praxisbeispiele zum Technologieeinsatz.

Eine weitere wertvolle Informationsquelle ist die CONCERTO-Jahreskonferenz, die am 22. Und 23. Oktober in Brüssel stattfinden wird. Hier erhalten Praktiker und Entscheidungsträger in Sachen Stadtplanung die Gelegenheit, sich direkt bei ihren Kollegen aus den CONCERTO-Städten und Gemeinden zu informieren und von ihnen zu lernen.

Kontakt:
CONCERTO Premium:
Steinbeis-Europa-Zentrum
Valerie Bahr and Charlotte Schlicke
Tel: +49-711-123 4021, Tel: +49-711-123 4018,
E-mail: concertopremium@steinbeis-europa.de
The CONCERTO Initiative is co-financed by the European Commission through the European Research Framework Programme. The EU initiative of DG Energy has co-funded 58 communities in 22 projects in 23 countries and started in 2005.

Das CONCERTO Premium Team:
Das Steinbeis-Europa-Zentrum - Ihr Partner für Innovation in Europa
Der Europabeauftragte des Ministers für Finanzen und Wirtschaft des Landes Baden-Württemberg und seine operative Einheit, das Steinbeis-Europa-Zentrum (SEZ), unterstützen die Unternehmen, Hochschulen und Forschungseinrichtungen in Baden-Württemberg seit 1990 bei der Akquisition europäischer Fördergelder, bei der Generierung von Projektideen sowie bei der Antragstellung, Durchführung und beim Projektmanagement von europäischen Projekten. Das SEZ ist Nationale Kontaktstelle für KMU in Baden- Württemberg im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie und EU-Beratungsstelle für die Hochschulen im Auftrag des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg. Als Partner im Enterprise Europe Network ist das SEZ von der Europäischen Kommission damit beauftragt, Innovationen zu stimulieren und den transnationalen Technologietransfer zu fördern.

Das Karlsruher Institut für Technologie (KIT)
Das Karlsruher Institut für Technologie (KIT) ist eine Körperschaft des öffentlichen Rechts nach den Gesetzen des Landes Baden-Württemberg. Es nimmt sowohl die Mission einer Universität als auch die Mission eines nationalen Forschungszentrums in der Helmholtz-Gemeinschaft wahr. Thematische Schwerpunkte der Forschung sind Energie, natürliche und gebaute Umwelt sowie Gesellschaft und Technik, von fundamentalen Fragen bis zur Anwendung. Mit rund 9000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, darunter knapp 6000 in Wissenschaft und Lehre, sowie 24000 Studierenden ist das KIT eine der größten Forschungs- und Lehreinrichtungen Europas. Das KIT verfolgt seine Aufgaben im Wissensdreieck Forschung – Lehre – Innovation.

Weitere Informationen:

http.//www.concerto.eu -CONCERTO website
http://www.youtube.com/user/CONCERTOPREMIUM - auf YouTube
http://www.concerto.eu/concerto/blog.html - CONCERTO Blogs
https://twitter.com/concertopremium - auf Twitter

Anette Mack | Steinbeis-Europa-Zentrum
Weitere Informationen:
http://www.concerto.eu

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Architektur Bauwesen:

nachricht Additive Fertigung: Bauteile völlig neu denken
02.12.2016 | Hochschule Landshut

nachricht Kombination von Isolierung und thermischer Masse
01.12.2016 | Fraunhofer Institute for Chemical Technology ICT

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Architektur Bauwesen >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Gravitationswellen als Sensor für Dunkle Materie

Die mit der Entdeckung von Gravitationswellen entstandene neue Disziplin der Gravitationswellen-Astronomie bekommt eine weitere Aufgabe: die Suche nach Dunkler Materie. Diese könnte aus einem Bose-Einstein-Kondensat sehr leichter Teilchen bestehen. Wie Rechnungen zeigen, würden Gravitationswellen gebremst, wenn sie durch derartige Dunkle Materie laufen. Dies führt zu einer Verspätung von Gravitationswellen relativ zu Licht, die bereits mit den heutigen Detektoren messbar sein sollte.

Im Universum muss es gut fünfmal mehr unsichtbare als sichtbare Materie geben. Woraus diese Dunkle Materie besteht, ist immer noch unbekannt. Die...

Im Focus: Significantly more productivity in USP lasers

In recent years, lasers with ultrashort pulses (USP) down to the femtosecond range have become established on an industrial scale. They could advance some applications with the much-lauded “cold ablation” – if that meant they would then achieve more throughput. A new generation of process engineering that will address this issue in particular will be discussed at the “4th UKP Workshop – Ultrafast Laser Technology” in April 2017.

Even back in the 1990s, scientists were comparing materials processing with nanosecond, picosecond and femtosesecond pulses. The result was surprising:...

Im Focus: Wie sich Zellen gegen Salmonellen verteidigen

Bioinformatiker der Goethe-Universität haben das erste mathematische Modell für einen zentralen Verteidigungsmechanismus der Zelle gegen das Bakterium Salmonella entwickelt. Sie können ihren experimentell arbeitenden Kollegen damit wertvolle Anregungen zur Aufklärung der beteiligten Signalwege geben.

Jedes Jahr sind Salmonellen weltweit für Millionen von Infektionen und tausende Todesfälle verantwortlich. Die Körperzellen können sich aber gegen die...

Im Focus: Shape matters when light meets atom

Mapping the interaction of a single atom with a single photon may inform design of quantum devices

Have you ever wondered how you see the world? Vision is about photons of light, which are packets of energy, interacting with the atoms or molecules in what...

Im Focus: Greifswalder Forscher dringen mit superauflösendem Mikroskop in zellulären Mikrokosmos ein

Das Institut für Anatomie und Zellbiologie weiht am Montag, 05.12.2016, mit einem wissenschaftlichen Symposium das erste Superresolution-Mikroskop in Greifswald ein. Das Forschungsmikroskop wurde von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) und dem Land Mecklenburg-Vorpommern finanziert. Nun können die Greifswalder Wissenschaftler Strukturen bis zu einer Größe von einigen Millionstel Millimetern mittels Laserlicht sichtbar machen.

Weit über hundert Jahre lang galt die von Ernst Abbe 1873 publizierte Theorie zur Auflösungsgrenze von Lichtmikroskopen als ein in Stein gemeißeltes Gesetz....

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Wie aus reinen Daten ein verständliches Bild entsteht

05.12.2016 | Veranstaltungen

Von „Coopetition“ bis „Digitale Union“ – Die Fertigungsindustrien im digitalen Wandel

02.12.2016 | Veranstaltungen

Experten diskutieren Perspektiven schrumpfender Regionen

01.12.2016 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Was nach der Befruchtung im Zellkern passiert

06.12.2016 | Biowissenschaften Chemie

Tempo-Daten für das „Navi“ im Kopf

06.12.2016 | Medizin Gesundheit

Patienten-Monitoring in der eigenen Wohnung − Sensorenanzug für Schlaganfallpatienten

06.12.2016 | Medizintechnik