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Mit neuen Dämmmaterialien zum Energiesparhaus

19.11.2007
Ein obligatorischer Ausweis wird ab Mitte nächsten Jahres den Energiebedarf jedes Hauses beurteilen. Spätestens dann zahlt sich eine gute Dämmung aus. Doch das weit verbreitete Styropor ist schon lange nicht mehr der Spitzenreiter: Moderne Materialien laufen ihm den Rang ab.

Die Novemberausgabe der "Nachrichten aus der Chemie" informiert über neueste Entwicklungen in der Bauchemie und erklärt, wie Energiesparhäuser nicht nur Heizkosten sparen, sondern dem Bewohner sogar Gewinn bringen können.

Nicht nur das Umweltbewusstsein, auch die Strompreise steigen kontinuierlich. Kein Wunder, dass Energiesparhäuser ganz im Trend liegen: Drei-Liter-Häuser, Nullheizkostenhäuser, Plusenergiehäuser - inzwischen sind sie keine reinen Vorzeigeobjekte mehr, sondern bewohnbare Wirklichkeit. Ganze Siedlungen entstehen, und einige Hausbauunternehmen bieten Energiesparhäuser bereits in ihren Katalogen an. Auch in den USA sind "green homes" keine Seltenheit.

Seit seiner Entdeckung im Jahre 1951 ist Schaumpolystyrol unter dem Handelsnamen Styropor zu einem der beliebtesten Dämmstoffe avanciert; auch an extrudierten Polystyrolhartschaumstoffen und Polyurethan kommt kein Häuslebauer mehr vorbei. Doch nachwachsende Rohstoffe wie Holzwolle oder Kork erleben zurzeit eine Renaissance als Dämmmaterialien. In den letzten Jahren hat die Forschung weitere Dämmprofis hervorgebracht: Das silbergraue Neopor, ein Nachfahre von Styropor ist bereits auf dem Markt, während Vakuumpaneele sich aufgrund des hohen Preises erst noch etablieren müssen. Nanoschäume wiederum stehen als vielversprechende Dämmungen der Zukunft im Blickpunkt der Materialforscher.

In der aktuellen Ausgabe der "Nachrichten aus der Chemie", Zeitschrift der Gesellschaft deutscher Chemiker, stellt die Chemikerin und Wissenschaftsjournalistin Brigitte Osterath Dämmmaterialien vor und erläutert weitere Besonderheiten von Energiesparhäusern. Das Heft oder ein PDF-File gibt es kostenlos bei der Redaktion unter nachrichten@gdch.de.

Nahezu 80 000 anspruchsvolle Chemiker und Chemikerinnen aus Wissenschaft, Wirtschaft und Lehre informieren sich mit den "Nachrichten aus der Chemie" über wichtige Entwicklungen in der Chemie, in angrenzenden Wissenschaften sowie über gesellschaftliche und wirtschaftliche Aspekte. Kennzeichen der Zeitschrift sind das breite Spektrum der Berichte, das einmalige Informationsangebot an Personalien, Veranstaltungs- und Fortbildungsterminen sowie der große Stellenmarkt.

Dr. Ernst Guggolz | idw
Weitere Informationen:
http://www.gdch.de/nachrichten
http://www.gdch.de/taetigkeiten/nch/jg2007/h11_07.htm

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