Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Studenten entwarfen Stahlfassaden für ThyssenKrupp

24.10.2007
Im Fassadenwettbewerb "Stahlhaut Plus" - ausgelobt von der ThyssenKrupp Real Estate - wurden am 23. Oktober im Dortmunder Hoesch-Museum die besten Entwürfe von Architekturstudierenden der Fachhochschule Dortmund ausgezeichnet.

Aufgabe war, für die geplante neue Zentrale der Firma in Essen eine zeitgemäße Gebäudehülle aus Stahl zu entwerfen, um so die Präsenz des Werkstoffes besonders zu betonen. Der geplante Gebäudekomplex, der bis 2010 fertiggestellt sein wird, soll sich durch einen hohen Grad an Transparenz und Leichtigkeit auszeichnen. "Die Studierenden haben in ihren Fassadenentwürfen frische Konzepte dazu entwickelt", so Prof. Dr.-Ing. Helmut Hachul, Initiator des internen Wettbewerbs und Stiftungsprofessor der ThyssenKrupp Steel AG. Ziel war eine Weiterentwicklung vorhandener Systeme oder Neukonzeption mit architektonischem und baukonstruktivem Schwerpunkt.

Am besten gelang dies nach Ansicht der Jury Jan Hintemann, der in seinem Siegerentwurf ein variables System entwickelte, das die Probleme der dahinter liegenden Stahl-Glas Fassade elegant löst. So gewährleisten drehbare Lamellen einen guten Sonnenschutz, ihre Verformbarkeit sorgt zudem für eine freie Durchsicht und ein wechselvolles und spannendes Fassadenbild. Den zweiten Platz belegte Armin Schütte, der vor allem durch die originelle Option wellenförmig verschiebbarer Horizontallamellen überzeugte. Den dritten Platz teilen sich Miriam Huesgen und Dominik Kotthoff.

In Zusammenarbeit mit ThyssenKrupp Real Estate und dem Lehrgebiet "Architektur + Metallbau" der FH Dortmund entstanden insgesamt 23 Entwürfe. Die Preisverleihung ist Teil der Forumsveranstaltung "Stahl aus Dortmund", die am 23. Oktober aus Anlass des zweijährigen Bestehens des Hoesch-Museums stattfand. Bei dieser öffentlichen Veranstaltung rund um oberflächenveredelte Stahlbleche war Prof. Hachul auch als Referent zum Thema "Architektur mit Blech. Neue Möglichkeiten und Potenziale" beteiligt.

Jürgen Andrae | idw
Weitere Informationen:
http://www.fh-dortmund.de/de/news/2007/10/Stahl.php

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Architektur Bauwesen:

nachricht Fassaden, die mitdenken
06.12.2017 | Technische Universität München

nachricht Beton aus dem 3D-Drucker
04.12.2017 | Technische Universität München

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Architektur Bauwesen >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Nanostrukturen steuern Wärmetransport: Bayreuther Forscher entdecken Verfahren zur Wärmeregulierung

Der Forschergruppe von Prof. Dr. Markus Retsch an der Universität Bayreuth ist es erstmals gelungen, die von der Temperatur abhängige Wärmeleitfähigkeit mit Hilfe von polymeren Materialien präzise zu steuern. In der Zeitschrift Science Advances werden diese fortschrittlichen, zunächst für Laboruntersuchungen hergestellten Funktionsmaterialien beschrieben. Die hiermit gewonnenen Erkenntnisse sind von großer Relevanz für die Entwicklung neuer Konzepte zur Wärmedämmung.

Von Schmetterlingsflügeln zu neuen Funktionsmaterialien

Im Focus: Lange Speicherung photonischer Quantenbits für globale Teleportation

Wissenschaftler am Max-Planck-Institut für Quantenoptik erreichen mit neuer Speichertechnik für photonische Quantenbits Kohärenzzeiten, welche die weltweite...

Im Focus: Long-lived storage of a photonic qubit for worldwide teleportation

MPQ scientists achieve long storage times for photonic quantum bits which break the lower bound for direct teleportation in a global quantum network.

Concerning the development of quantum memories for the realization of global quantum networks, scientists of the Quantum Dynamics Division led by Professor...

Im Focus: Electromagnetic water cloak eliminates drag and wake

Detailed calculations show water cloaks are feasible with today's technology

Researchers have developed a water cloaking concept based on electromagnetic forces that could eliminate an object's wake, greatly reducing its drag while...

Im Focus: Neue Einblicke in die Materie: Hochdruckforschung in Kombination mit NMR-Spektroskopie

Forschern der Universität Bayreuth und des Karlsruhe Institute of Technology (KIT) ist es erstmals gelungen, die magnetische Kernresonanzspektroskopie (NMR) in Experimenten anzuwenden, bei denen Materialproben unter sehr hohen Drücken – ähnlich denen im unteren Erdmantel – analysiert werden. Das in der Zeitschrift Science Advances vorgestellte Verfahren verspricht neue Erkenntnisse über Elementarteilchen, die sich unter hohen Drücken oft anders verhalten als unter Normalbedingungen. Es wird voraussichtlich technologische Innovationen fördern, aber auch neue Einblicke in das Erdinnere und die Erdgeschichte, insbesondere die Bedingungen für die Entstehung von Leben, ermöglichen.

Diamanten setzen Materie unter Hochdruck

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Mit allen Sinnen! - Sensoren im Automobil

14.12.2017 | Veranstaltungen

Materialinnovationen 2018 – Werkstoff- und Materialforschungskonferenz des BMBF

13.12.2017 | Veranstaltungen

Innovativer Wasserbau im 21. Jahrhundert

13.12.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Was für IT-Manager jetzt wichtig ist

14.12.2017 | Unternehmensmeldung

30 Baufritz-Läufer beim 25. Erkheimer Nikolaus-Straßenlauf

14.12.2017 | Unternehmensmeldung

Mit allen Sinnen! - Sensoren im Automobil

14.12.2017 | Veranstaltungsnachrichten