Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

FUCON® - Forschung für das Bauen der Zukunft

19.07.2007
Bei dem neuen Verbundforschungsprojekt FUCON® (FUture CONstruction) des Fraunhofer IAO dreht sich alles um die Frage: Wie bauen wir in Zukunft? Gemeinsam mit Partnerunternehmen sollen Konzepte für eine zukunftsorientierte Wertschöpfungskette Bau entwickelt werden.

Nach vielen Jahren der Stagnation geht es in der Baubranche wieder bergauf. Wachsende Auftragsvolumina stimmen die Unternehmer optimistisch. Doch bei aller Euphorie gilt es jetzt, den allgemeinen Aufschwung zu nutzen und sich für die Zukunft zu rüsten. Dabei wird der Branche einiges abverlangt. Rasante technologische und prozessuale Entwicklungen sowie stetig wachsende Anforderungen an Gebäude und Architektur stellen den Bausektor auf die Bewährungsprobe. Um im globalen Wettbewerb nicht den Anschluss zu verlieren, ist es für die Unternehmen unerlässlich, Trends und Entwicklungen frühzeitig zu erkennen und einzuschätzen.

Hier setzt das neue Verbundforschungsprojekt FUCON® des Fraunhofer IAO an, das im Herbst 2007 startet. Im Kern von FUCON® (FUture CONstruction) steht die Frage: Wie bauen wir in Zukunft? Ziel des Projektes ist es, auf Basis von Trendanalysen, Studien und Best Practice Analysen Szenarien und Lösungen für eine zukunftsorientierte Wertschöpfungskette Bau zu entwickeln. Dabei stehen vor allem die Praxisorientierung und der Nutzwert der Lösungen für die Unternehmen im Vordergrund, damit diese von den abgeleiteten Handlungs-strategien im Wettbewerb profitieren können.

Während das Fraunhofer IAO die anstehende Forschungsarbeit übernimmt, sind bei der inhaltlichen Ausrichtung die Partnerunternehmen aus der Baubranche gefragt. In regelmäßigen Projektmeetings sollen sie ihre Ideen, Wünsche und Anforderungen aktiv einbringen, um den Praxisnutzen zu maximieren. Das Projekt Kick-off und gleichzeitig erste Treffen der Projektpartner findet am Freitag, 21. September 2007, in Stuttgart statt. Dabei ist die Gruppe potenzieller Projektpartner breit gefasst. Gefragt sind u.a. Bauunternehmer und Architekten, Bauträger und Objektentwickler, Hersteller/Anbieter von Baugrundstoffen, Produkt- und Systemlösungen sowie Bausoftware, Investoren und auch Ver- und Betreiber von Baugerätschaft.

Eine erste prototypische Anwendung der Forschungsergebnisse wird der Institutsneubau des Fraunhofer IAO "Zentrum für Virtuelles Engineering (ZVE)" sein, der zeitgleich zur ersten Forschungsphase 2007-2008 in Stuttgart realisiert wird. Projektbegleitend sind für die Zukunft weitere derartige Katalysatorprojekte geplant, die exemplarisch den Nutzen der entwickelten Konzepte und Strategien unter Beweis stellen bzw. verifizieren sollen.

Ihre Ansprechpartner für weitere Informationen:
Fraunhofer IAO
Daniel Krause, Alexander Rieck
Nobelstraße 12, 70569 Stuttgart
Telefon: +49 (0) 7 11/9 70-54 55; -54 78, Fax: +49 (0) 7 11/9 70-54 61
E-Mail: daniel.krause@iao.fraunhofer.de, alexander.rieck@iao.fraunhofer.de

Claudia Garád | idw
Weitere Informationen:
http://www.iao.fhg.de/

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Architektur Bauwesen:

nachricht Textiler Hochwasserschutz erhöht Sicherheit
18.01.2017 | Technische Universität Chemnitz

nachricht Intelligente Haustechnik hört auf „LISTEN“
17.01.2017 | EML European Media Laboratory GmbH

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Architektur Bauwesen >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Textiler Hochwasserschutz erhöht Sicherheit

Wissenschaftler der TU Chemnitz präsentieren im Februar und März 2017 ein neues temporäres System zum Schutz gegen Hochwasser auf Baumessen in Chemnitz und Dresden

Auch die jüngsten Hochwasserereignisse zeigen, dass vielerorts das natürliche Rückhaltepotential von Uferbereichen schnell erschöpft ist und angrenzende...

Im Focus: Wie Darmbakterien krank machen

HZI-Forscher entschlüsseln Infektionsmechanismen von Yersinien und Immunantworten des Wirts

Yersinien verursachen schwere Darminfektionen. Um ihre Infektionsmechanismen besser zu verstehen, werden Studien mit dem Modellorganismus Yersinia...

Im Focus: How gut bacteria can make us ill

HZI researchers decipher infection mechanisms of Yersinia and immune responses of the host

Yersiniae cause severe intestinal infections. Studies using Yersinia pseudotuberculosis as a model organism aim to elucidate the infection mechanisms of these...

Im Focus: Interfacial Superconductivity: Magnetic and superconducting order revealed simultaneously

Researchers from the University of Hamburg in Germany, in collaboration with colleagues from the University of Aarhus in Denmark, have synthesized a new superconducting material by growing a few layers of an antiferromagnetic transition-metal chalcogenide on a bismuth-based topological insulator, both being non-superconducting materials.

While superconductivity and magnetism are generally believed to be mutually exclusive, surprisingly, in this new material, superconducting correlations...

Im Focus: Erforschung von Elementarteilchen in Materialien

Laseranregung von Semimetallen ermöglicht die Erzeugung neuartiger Quasiteilchen in Festkörpersystemen sowie ultraschnelle Schaltung zwischen verschiedenen Zuständen.

Die Untersuchung der Eigenschaften fundamentaler Teilchen in Festkörpersystemen ist ein vielversprechender Ansatz für die Quantenfeldtheorie. Quasiteilchen...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Künftige Rohstoffexperten aus aller Welt in Freiberg zur Winterschule

18.01.2017 | Veranstaltungen

Bundesweiter Astronomietag am 25. März 2017

17.01.2017 | Veranstaltungen

Über intelligente IT-Systeme und große Datenberge

17.01.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Der erste Blick auf ein einzelnes Protein

18.01.2017 | Biowissenschaften Chemie

Das menschliche Hirn wächst länger und funktionsspezifischer als gedacht

18.01.2017 | Biowissenschaften Chemie

Zur Sicherheit: Rettungsautos unterbrechen Radio

18.01.2017 | Verkehr Logistik