Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Viel Glas, viel Holz und wenig Energie

30.03.2007
Neubau einer Behinderten-Werkstätte erreicht gute Verbrauchswerte

In Wohngebäuden ist es bei entsprechender Planung problemlos möglich, mit wenig Energie auszukommen. Auch für energieeffiziente Büro- und Verwaltungsbauten gibt es schon viele Beispiele. Doch wie sieht es mit Gebäuden aus, die aufgrund ihrer Nutzung spezifische Anforderungen erfüllen müssen?

Die Behinderten-Werkstätten in Lindenberg im Allgäu treten den Beweis an: Eine größtenteils ebenerdige Anlage und großzügige Glasflächen müssen keinen hohen Energieverbrauch verursachen, wenn dies von Anfang an konsequent eingeplant wird. Das neue BINE-Projekt-Info (03/2007) "Energieeffizient und barrierefrei" stellt das Gebäude, seine Haustechnik und die Erfahrungen der ersten beiden Betriebsjahre vor.

Bei Behinderten-Werkstätten arbeiten viele der Mitarbeiter oft über lange Jahre in dem selben Betrieb. Entsprechend wichtig ist eine hohe Aufenthaltsqualität. Das Gebäude in Lindenberg erreicht diese über große Fensterflächen und das natürliche Baumaterial Holz. Für die Gebäudetechnik ergibt sich dadurch einerseits die Möglichkeit, viel Tageslicht zu nutzen, andererseits aber auch der Anspruch, die hohen Wärmeeinträge im Sommer trotz wenig Speichermasse zu verkraften. Gelöst wurde dies mit Bauteilaktivierung und Kühlung durch die natürliche Kälte des Grundwassers statt mit energieintensiver aktiver Klimatisierung.

... mehr zu:
»Energie »FIZ »Glas »Holz

Die als barrierefrei geplante und deshalb größtenteils ebenerdige Anlage ist in mehrere Einzelgebäude mit dazwischen liegenden, unbeheizten Pufferzonen eingeteilt. Das steigert die Kompaktheit und verringert die Wärmeverluste. Im Zusammenspiel mit einer hochwertigen Dämmung und der Nutzung passiver solarer Gewinne wurde im Jahr 2006 ein Heizwärmeverbrauch von nur 42 kWh/m²a erzielt, an einer weiteren Optimierung wird gearbeitet.

Das Projekt-Info 03/2007 ist kostenfrei beim BINE Informationsdienst von FIZ Karlsruhe erhältlich - im Internet unter http://www.bine.info oder telefonisch unter 0228 - 923790.

Pressekontakt
BINE Informationsdienst
Uwe Milles
Tel. 0228/9 23 79-26
Fax 0228/9 23 79-29
E-Mail presse@bine.info
Kaiserstraße 185-197
53113 Bonn
BINE ist ein Informationsdienst von FIZ Karlsruhe und wird vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi) gefördert. FIZ Karlsruhe ist Dienstleister und Servicepartner für das Informationsmanagement und den Wissenstransfer in Wissenschaft und Wirtschaft. Schwerpunkte sind die weltweit einzigartige Datenbankkollektion von STN International und die Entwicklung von e-Science-Lösungen.

Fachinformationszentrum Karlsruhe, Gesellschaft für wissenschaftlich-technische Information mbH. Sitz der Gesellschaft: Eggenstein-Leopoldshafen, Amtsgericht Mannheim HRB 101892.Geschäftsführerin: Sabine Brünger-Weilandt. Vorsitzender des Aufsichtsrats: MinDirig Dr. Wolfgang Stöffler.

Rüdiger Mack | idw
Weitere Informationen:
http://www.bine.info
http://www.bine.info/templ_meta.php/presseforum/archiv_pressetexte/457/link=clicked/
http://www.fiz-karlsruhe.de

Weitere Berichte zu: Energie FIZ Glas Holz

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Architektur Bauwesen:

nachricht Das Ziel: ein innovatives Gesamtkonzept für Nullenergiehäuser
09.02.2016 | Universität Bayreuth

nachricht Den Sommer im eigenen Garten mit Außenkamin verlängern
04.02.2016 | SCHOTT AG

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Architektur Bauwesen >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Gravitationswellen 100 Jahre nach Einsteins Vorhersage entdeckt

LIGO öffnet mit der Beobachtung kollidierender schwarzer Löcher ein neues Fenster zum Universum / Entscheidende Beiträge von Forschern der Max-Planck-Gesellschaft und der Leibniz Universität Hannover

Zum ersten Mal haben Wissenschaftler Kräuselungen der Raumzeit, sogenannte Gravitationswellen, beobachtet, die – ausgelöst von einem Großereignis im fernen...

Im Focus: Messkampagne POLSTRACC: Starker Ozonabbau über der Arktis möglich

Die arktische Stratosphäre war in diesem Winter bisher außergewöhnlich kalt, damit sind alle Voraussetzungen für das Auftreten eines starken Ozonabbaus in den nächsten Wochen gegeben. Diesen Schluss legen erste Ergebnisse der vom Karlsruher Institut für Technologie (KIT) koordinierten Messkampagne POLSTRACC nahe, die seit Ende 2015 in der Arktis läuft. Eine wesentliche Rolle spielen dabei vertikal ausgedehnte polare Stratosphärenwolken, die zuletzt weite Bereiche der Arktis bedeckten: An ihrer Oberfläche finden chemische Reaktionen statt, welche den Ozonabbau beschleunigen. Diese Wolken haben die Klimaforscher nun ungewöhnlicherweise bis in den untersten Bereich der Stratosphäre beobachtet.

„Weite Bereiche der Arktis waren über einen Zeitraum von mehreren Wochen von polaren Stratosphärenwolken zwischen etwa 14 und 26 Kilometern Höhe bedeckt –...

Im Focus: AIDS-Impfstoffproduktion in Algen

Pflanzen und Mikroorganismen werden vielfältig zur Medikamentenproduktion genutzt. Die Produktion solcher Biopharmazeutika in Pflanzen nennt man auch „Molecular Pharming“. Sie ist ein stetig wachsendes Feld der Pflanzenbiotechnologie. Hauptorganismen sind vor allem Hefe und Nutzpflanzen, wie Mais und Kartoffel – Pflanzen mit einem hohen Pflege- und Platzbedarf. Forscher um Prof. Ralph Bock am Max-Planck-Institut für Molekulare Pflanzenphysiologie in Potsdam wollen mit Hilfe von Algen ein ressourcenschonenderes System für die Herstellung von Medikamenten und Impfstoffen verfügbar machen. Die Praxistauglichkeit untersuchten sie an einem potentiellen AIDS-Impfstoff.

Die Produktion von Arzneimitteln in Pflanzen und Mikroorganismen ist nicht neu. Bereits 1982 gelang es, durch den Einsatz gentechnischer Methoden, Bakterien so...

Im Focus: Einzeller mit Durchblick: Wie Bakterien „sehen“

Ein 300 Jahre altes Rätsel der Biologie ist geknackt. Wie eine internationale Forschergruppe aus Deutschland, Großbritannien und Portugal herausgefunden hat, nutzen Cyanobakterien – weltweit vorkommende mikroskopisch kleine Einzeller – das Funktionsprinzip des Linsenauges, um Licht wahrzunehmen und sich darauf zuzubewegen. Der Schlüssel zu des Rätsels Lösung war eine Idee aus Karlsruhe: Jan Gerrit Korvink, Professor am KIT und Leiter des Instituts für Mikrostrukturtechnik (IMT) am KIT, nutzte Siliziumplatten und UV-Licht, um den Brechungsindex der Einzeller zu messen.

 

Im Focus: Production of an AIDS vaccine in algae

Today, plants and microorganisms are heavily used for the production of medicinal products. The production of biopharmaceuticals in plants, also referred to as “Molecular Pharming”, represents a continuously growing field of plant biotechnology. Preferred host organisms include yeast and crop plants, such as maize and potato – plants with high demands. With the help of a special algal strain, the research team of Prof. Ralph Bock at the Max Planck Institute of Molecular Plant Physiology in Potsdam strives to develop a more efficient and resource-saving system for the production of medicines and vaccines. They tested its practicality by synthesizing a component of a potential AIDS vaccine.

The use of plants and microorganisms to produce pharmaceuticals is nothing new. In 1982, bacteria were genetically modified to produce human insulin, a drug...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

SUMA-Kongress 2016 – Die offene Web-Gesellschaft 4.0

12.02.2016 | Veranstaltungen

Career Center deutscher Hochschulen tagen an der Europa-Universität Viadrina

12.02.2016 | Veranstaltungen

Frauen in der digitalen Arbeitswelt: Gestaltung für die IT-Branche und das Ingenieurswesen

11.02.2016 | Veranstaltungen

 
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Ultraschnelle Kontrolle von Spinströmen durch Laserlicht

12.02.2016 | Physik Astronomie

SCHOTT stellt auf der Photonics West zukunftsweisende Lösungen für die Optik vor

12.02.2016 | Messenachrichten

Große Sauerstoffquellen im Erdinneren

12.02.2016 | Geowissenschaften