Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Gebäude mit Zukunft

07.03.2007
27 Partner aus Industrie und Forschung kooperieren in dem Ende 2006 gestarteten EU-Projekt "I3CON". Ziel ist es, einen Wandel in der europäischen Bauindustrie zu bewirken: Mit integrierten Komponenten und Dienstleistungen sollen zukünftig intelligente Gebäudesysteme entstehen.

Der Begriff "Plug & Play" ist bisher eigentlich eher aus der Informationstechnologie bekannt - zukünftig soll er auch im Baubereich eine wesentliche Rolle spielen: Aufgrund neuer Technologien ist es möglich, einzelne Komponenten eines Gebäudes wie Zugangkontrolle, Beleuchtung oder Elektrizität auszusuchen und so quasi online sein Traumhaus zusammenzustellen.

Die modularen Gebäudekomponenten sind nur ein Teil des neu gestarteten EU-Projekts "I3CON": Gemeinsam mit weiteren 25 Partnern aus Industrie und Forschung möchten das Fraunhofer IAO und das kooperierende Institut für Arbeitswissenschaft und Technologiemanagement IAT in dem Vorhaben einen Wandel der europäischen Bauindustrie bewirken. Neben dem "Gebäude nach dem Baukastenprinzip" gehören Faktoren wie Umwelt, Facility Management, neue Materialien und Gebäudetechnik sowie kunden- und wertorientierte Geschäftsmodelle zu den geplanten Neuerungen für die Baubranche. Folgende Ziele und Innovationen streben die Projektpartner an:

- Kunden- und wertorientierte Geschäftsmodelle:
Vernetzte Lieferung hochwertiger Komponenten und Systeme mit lebenszyklusorientierten Eignermodellen
- Integrierte Gebäude-Systemarchitektur:
Vollintegrierte intelligente Systeme mit systemübergreifenden Funktionalitäten, die durch "smarte Materialien", Gebäudebetriebssysteme, Sensoren und simulationsbasierte Diagnosen unterstützt werden
- Neue Produkte und Produktionsmethoden:
Reduktion von Energieverbrauch und Abfallproduktion durch optimierte Gebäudelösungen sowie saubere und umweltfreundliche Komponenten
- Lebenszyklusorientierte Dienstleistungen und Facility Management:
Kunden- und kostenorientierte Integration von Services durch gezielte Steuerung und Kontrolle von Gebäudedienstleistungen
- Gebäude-Betriebsmodell:
Einheitliche Schnittstelle zu allen Gebäudeinformationen und Serversystemen
Das Projekt ist Ende 2006 gestartet und auf vier Jahre angelegt.
Ihr Ansprechpartner für weitere Informationen:
Fraunhofer IAO
Sven Schimpf
Nobelstraße 12, 70569 Stuttgart
Telefon: +49 (0) 7 11/9 70-24 57, Fax: +49 (0) 7 11/9 70-22 99
E-Mail: sven.schimpf@iao.fraunhofer.de

Claudia Garád | idw
Weitere Informationen:
http://www.i3con.org
http://www.iao.fhg.de/

Weitere Berichte zu: IAO

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Architektur Bauwesen:

nachricht Roboterzelle bereichert Forschung zur Holzbearbeitung
17.11.2017 | Hochschule für nachhaltige Entwicklung Eberswalde

nachricht Innovatives Sonnenhauskonzept des ISFH erreicht 20% Mehrertrag bei 35% geringeren Kosten
24.10.2017 | Institut für Solarenergieforschung GmbH

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Architektur Bauwesen >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Transparente Beschichtung für Alltagsanwendungen

Sport- und Outdoorbekleidung, die Wasser und Schmutz abweist, oder Windschutzscheiben, an denen kein Wasser kondensiert – viele alltägliche Produkte können von stark wasserabweisenden Beschichtungen profitieren. Am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) haben Forscher um Dr. Bastian E. Rapp einen Werkstoff für solche Beschichtungen entwickelt, der sowohl transparent als auch abriebfest ist: „Fluoropor“, einen fluorierten Polymerschaum mit durchgehender Nano-/Mikrostruktur. Sie stellen ihn in Nature Scientific Reports vor. (DOI: 10.1038/s41598-017-15287-8)

In der Natur ist das Phänomen vor allem bei Lotuspflanzen bekannt: Wassertropfen perlen von der Blattoberfläche einfach ab. Diesen Lotuseffekt ahmen...

Im Focus: Ultrakalte chemische Prozesse: Physikern gelingt beispiellose Vermessung auf Quantenniveau

Wissenschaftler um den Ulmer Physikprofessor Johannes Hecker Denschlag haben chemische Prozesse mit einer beispiellosen Auflösung auf Quantenniveau vermessen. Bei ihrer wissenschaftlichen Arbeit kombinierten die Forscher Theorie und Experiment und können so erstmals die Produktzustandsverteilung über alle Quantenzustände hinweg - unmittelbar nach der Molekülbildung - nachvollziehen. Die Forscher haben ihre Erkenntnisse in der renommierten Fachzeitschrift "Science" publiziert. Durch die Ergebnisse wird ein tieferes Verständnis zunehmend komplexer chemischer Reaktionen möglich, das zukünftig genutzt werden kann, um Reaktionsprozesse auf Quantenniveau zu steuern.

Einer deutsch-amerikanischen Forschergruppe ist es gelungen, chemische Prozesse mit einer nie dagewesenen Auflösung auf Quantenniveau zu vermessen. Dadurch...

Im Focus: Leoniden 2017: Sternschnuppen im Anflug?

Gemeinsame Pressemitteilung der Vereinigung der Sternfreunde und des Hauses der Astronomie in Heidelberg

Die Sternschnuppen der Leoniden sind in diesem Jahr gut zu beobachten, da kein Mondlicht stört. Experten sagen für die Nächte vom 16. auf den 17. und vom 17....

Im Focus: «Kosmische Schlange» lässt die Struktur von fernen Galaxien erkennen

Die Entstehung von Sternen in fernen Galaxien ist noch weitgehend unerforscht. Astronomen der Universität Genf konnten nun erstmals ein sechs Milliarden Lichtjahre entferntes Sternensystem genauer beobachten – und damit frühere Simulationen der Universität Zürich stützen. Ein spezieller Effekt ermöglicht mehrfach reflektierte Bilder, die sich wie eine Schlange durch den Kosmos ziehen.

Heute wissen Astronomen ziemlich genau, wie sich Sterne in der jüngsten kosmischen Vergangenheit gebildet haben. Aber gelten diese Gesetzmässigkeiten auch für...

Im Focus: A “cosmic snake” reveals the structure of remote galaxies

The formation of stars in distant galaxies is still largely unexplored. For the first time, astron-omers at the University of Geneva have now been able to closely observe a star system six billion light-years away. In doing so, they are confirming earlier simulations made by the University of Zurich. One special effect is made possible by the multiple reflections of images that run through the cosmos like a snake.

Today, astronomers have a pretty accurate idea of how stars were formed in the recent cosmic past. But do these laws also apply to older galaxies? For around a...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

500 Kommunikatoren zu Gast in Braunschweig

20.11.2017 | Veranstaltungen

VDI-Expertenforum „Gefährdungsanalyse Trinkwasser"

20.11.2017 | Veranstaltungen

Technologievorsprung durch Textiltechnik

17.11.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Künstliche neuronale Netze: 5-Achs-Fräsbearbeitung lernt, sich selbst zu optimieren

20.11.2017 | Informationstechnologie

Tonmineral bewässert Erdmantel von innen

20.11.2017 | Geowissenschaften

Hemmung von microRNA-29 schützt vor Herzfibrosen

20.11.2017 | Biowissenschaften Chemie