Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Mit Neopor zum 3-Liter-Haus in der Altbaumodernisierung

01.02.2002


Nur drei Liter Heizöl pro Jahr und Quadratmeter braucht der modernisierte Altbau namens 3-Liter-Haus in Ludwigshafen. Das bedeutet, dass in diesem "Haus der Zukunft" der Heizenergieverbrauch im Vergleich zum unsanierten Altbau um 80 Prozent sinkt. Mehr als die Hälfte dieser Einsparung wird durch den neuartigen Dämmstoff Neopor® bewirkt. Auf der Berliner Baumesse vom 6. bis 10. Februar 2002 stellen die BASF und die LUWOGE GmbH, das Wohnungsunternehmen der BASF, das Energiekonzept des 3-Liter-Hauses auf Basis Neopor vor.



Neopor ist ein von der BASF neu entwickelter Polystyrol-Hartschaumstoff und damit ein naher Verwandter des bekannten Styropor®. Er eignet sich besonders zur Wärmedämmung von Fassaden und zwar als Wärmedämmverbundsystem, zur Kerndämmung oder als Innendämmung. Im Dach wird er als Zwischensparrendämmung und in der Aufsparrendämmung eingesetzt. Das Neue an Neopor sind Infrarotabsorber und -reflektoren: Sie setzen im Vergleich zu herkömmlichen Dämmstoffen die Wärmeleitfähigkeit herab und verleihen dem Material seine silbergraue Farbe.



Das grüne Styrodur® C, der druckfeste Polystyrol-Hartschaumstoff der BASF, kann in Berlin ebenfalls in Augenschein genommen werden. Es wird bevorzugt zur Wärmedämmung von Kellerwänden im Erdkontakt und unter Flächengründungen eingesetzt. Weitere Anwendungen sind die Wärmebrückendämmung in Gebäudefassaden sowie die Wärmedämmung von Flachdächern und druckbelasteten Böden.

Zusammen mit zwanzig Kooperationspartnern entwickelte die LUWOGE das Systemkonzept "3-Liter-Haus in der Altbaumodernisierung", das überregional für großes Interesse an neuen Sanierungskonzepten im Altbaubereich gesorgt hat. Im April 2001 zogen die Mieter in die neuen Wohnungen des Mehrfamilienhauses ein und eröffneten damit die Testphase des Prototyps.
Im Frühjahr 2002 wird die Bilanz des ersten Winters gezogen. Es sieht vielversprechend aus. Viele Mieter benutzen ihre Heizungen kaum.

Auf der Messe stehen Fachleute für Fragen zu den Produkten Neopor und Styrodur C sowie zum 3-Liter-Haus und zu energetischen Modernisierungskonzepten zur Verfügung.

Die BASF ist ein transnationales Unternehmen der chemischen Industrie, das seinen Wert durch Wachstum und Innovation nachhaltig steigern will. Die BASF bietet ihren Kunden ein leistungsfähiges Sortiment, das hochveredelte Chemikalien, Kunststoffe, Farbstoffe und Pigmente, Dispersionen, Fahrzeug- und Industrielacke, Pflanzenschutzmittel, Feinchemikalien sowie Erdöl und Erdgas umfasst. Die ausgeprägte Verbundstrategie ist eine besondere Stärke der BASF: Sie sichert Kostenführerschaft und somit langfristig entscheidende Wettbewerbsvorteile. Mit einem Umsatz von rund 36 Milliarden Euro im Jahr 2000 und über 90.000 Mitarbeiter ist die BASF eines der weltweit führenden Chemieunternehmen. Die BASF richtet ihr Handeln am Leitbild der nachhaltig zukunftsverträglichen Entwicklung, Sustainable Development, aus. Die BASF ist börsennotiert in Frankfurt (BAS), London (BFA), Zürich (BAS), Paris (BA) und New York (BF).


| BASF

Weitere Berichte zu: 3-Liter-Haus Neopor Wärmedämmung

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Architektur Bauwesen:

nachricht Neues Forschungsprojekt: Vorausschauende Techniken für Fassaden und Beleuchtung von Bürogebäuden
17.07.2017 | Technische Universität Kaiserslautern

nachricht „Mein Ideenhaus“ – Das neue Aktionshaus von Baufritz
10.07.2017 | Bau-Fritz GmbH & Co. KG, seit 1896

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Architektur Bauwesen >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: 3-D scanning with water

3-D shape acquisition using water displacement as the shape sensor for the reconstruction of complex objects

A global team of computer scientists and engineers have developed an innovative technique that more completely reconstructs challenging 3D objects. An ancient...

Im Focus: Einblicke unter die Oberfläche des Mars

Die Region erstreckt sich über gut 1000 Kilometer entlang des Äquators des Mars. Sie heißt Medusae Fossae Formation und über ihren Ursprung ist bislang wenig bekannt. Der Geologe Prof. Dr. Angelo Pio Rossi von der Jacobs University hat gemeinsam mit Dr. Roberto Orosei vom Nationalen Italienischen Institut für Astrophysik in Bologna und weiteren Wissenschaftlern einen Teilbereich dieses Gebietes, genannt Lucus Planum, näher unter die Lupe genommen – mithilfe von Radarfernerkundung.

Wie bei einem Röntgenbild dringen die Strahlen einige Kilometer tief in die Oberfläche des Planeten ein und liefern Informationen über die Struktur, die...

Im Focus: Molekulares Lego

Sie können ihre Farbe wechseln, ihren Spin verändern oder von fest zu flüssig wechseln: Eine bestimmte Klasse von Polymeren besitzt faszinierende Eigenschaften. Wie sie das schaffen, haben Forscher der Uni Würzburg untersucht.

Bei dieser Arbeit handele es sich um ein „Hot Paper“, das interessante und wichtige Aspekte einer neuen Polymerklasse behandelt, die aufgrund ihrer Vielfalt an...

Im Focus: Das Universum in einem Kristall

Dresdener Forscher haben in Zusammenarbeit mit einem internationalen Forscherteam einen unerwarteten experimentellen Zugang zu einem Problem der Allgemeinen Realitätstheorie gefunden. Im Fachmagazin Nature berichten sie, dass es ihnen in neuartigen Materialien und mit Hilfe von thermoelektrischen Messungen gelungen ist, die Schwerkraft-Quantenanomalie nachzuweisen. Erstmals konnten so Quantenanomalien in simulierten Schwerfeldern an einem realen Kristall untersucht werden.

In der Physik spielen Messgrößen wie Energie, Impuls oder elektrische Ladung, welche ihre Erscheinungsform zwar ändern können, aber niemals verloren gehen oder...

Im Focus: Manipulation des Elektronenspins ohne Informationsverlust

Physiker haben eine neue Technik entwickelt, um auf einem Chip den Elektronenspin mit elektrischen Spannungen zu steuern. Mit der neu entwickelten Methode kann der Zerfall des Spins unterdrückt, die enthaltene Information erhalten und über vergleichsweise grosse Distanzen übermittelt werden. Das zeigt ein Team des Departement Physik der Universität Basel und des Swiss Nanoscience Instituts in einer Veröffentlichung in Physical Review X.

Seit einigen Jahren wird weltweit untersucht, wie sich der Spin des Elektrons zur Speicherung und Übertragung von Information nutzen lässt. Der Spin jedes...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Gipfeltreffen der String-Mathematik: Internationale Konferenz StringMath 2017

24.07.2017 | Veranstaltungen

Von atmosphärischen Teilchen bis hin zu Polymeren aus nachwachsenden Rohstoffen

24.07.2017 | Veranstaltungen

Recherche-Reise zum European XFEL und DESY nach Hamburg

24.07.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Gipfeltreffen der String-Mathematik: Internationale Konferenz StringMath 2017

24.07.2017 | Veranstaltungsnachrichten

Von atmosphärischen Teilchen bis hin zu Polymeren aus nachwachsenden Rohstoffen

24.07.2017 | Veranstaltungsnachrichten

Lupinen beim Trinken zugeschaut – erstmals 3D-Aufnahmen vom Wassertransport zu Wurzeln

24.07.2017 | Biowissenschaften Chemie