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Gebäude sanieren - solare Wärme nutzen

29.03.2006
Große Solaranlagen als zentrale Elemente von Modernisierungskonzepten

Viel zu oft bleiben Modernisierungsmaßnahmen bei bestehenden Gebäuden beim optischen Erscheinungsbild stecken. Die günstige Gelegenheit, in einem Aufwasch noch etwas fürs Energiesparen zu erreichen und künftig auch erneuerbare Energien für die Versorgung zu nutzen, verstreicht ungenutzt. Dabei sind derartige Chancen kostbar, weil sie sich in einem "Gebäudeleben" nur alle paar Jahrzehnte bieten. Das neue BINE-Projekt-Info "Große Solaranlagen in der Gebäudesanierung" (2/2006) stellt vier grundlegend sanierte Gebäude vor, bei denen jeweils eine große Solarwärme-Anlage ein zentraler Baustein des Sanierungskonzepts war.

Grundsätzlich bieten große Wohngebäude mit einer hohen, stabilen Wärmenachfrage gute Ausgangsvoraussetzungen für die Integration einer großen Solarkollektor-Anlage in die Gebäudeversorgung. In der Praxis verhinderten aber bisher noch Hemmnisse, wie fehlende Standardisierungen und Planungsgrundlagen sowie Zweifel an der Wirtschaftlichkeit bei den Investoren, eine breite Umsetzung. So nutzen derzeit erst wenige große Wohngebäude die solare Wärme. Im Rahmen des Förderkonzepts "Solarthermie2000" wurden daher zuverlässige Daten für die Planung, Dimensionierung und Ausführung großer Solaranlagen erarbeitet. Das neue BINE-Projekt-Info stellt die Ergebnisse von vier Demonstrationsgebäuden aus diesem Förderkonzept in Gera, Weimar, Weißenfels und Erfurt vor.

Die Erfahrungen mit den vier Modellvorhaben belegen, dass große solarthermische Anlagen zuverlässig und effizient arbeiten. Durch die knapp dimensionierte Systemauslegung, die dadurch reduzierten Stillstandszeiten und die bewusst einfache Systemgestaltung konnten auch die wirtschaftlichen Projektziele erreicht werden. Die Broschüre "Große Solaranlagen in der Gebäudesanierung" ist kostenfrei beim BINE Informationsdienst erhältlich - telefonisch unter 0228 - 923790 oder im Internet unter http://www.bine.info

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BINE Informationsdienst
Uwe Milles
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Rüdiger Mack | idw
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