Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

,KölnTriangle‘ trotzt den Gesetzen der Aerodynamik und Optik

20.03.2006
Verbund-Sicherheitsglas mit hochfester SentryGlas® Plus Zwischenlage von DuPont

Das von den Architekten Gatermann + Schossig entworfene ,KölnTriangle‘ ist ein ebenso beeindruckender wie schlanker, 103 m hoher Büroturm, dessen gläserne Außenhaut den Gesetzen der Aerodynamik und Optik zu trotzen scheint. Für die Doppelverglasung der Südfassade, die starker Sonneneinstrahlung und großen Windkräften ausgesetzt ist, kam Verbund-Sicherheitsglas mit der hochfesten SentryGlas® Plus Zwischenlage von DuPont zum Einsatz.


Fotos: DuPont, © Jens Willebrand
Eine Fassade aus Verbund-Sicherheitsglas gibt dem 103 m hohen Turm des ,KölnTriangle‘ eine ätherisch transparente Erscheinung. Weil die punktgehaltenen Fassadenelemente mit SentryGlas® Plus Zwischenlagen hergestellt sind, reicht eine um 20 % geringere Dicke als bei herkömmlichem
Verbund-Sicherheitsglas, und dennoch widerstehen sie hohen Windlasten.

Dazu Josef Failer von dem Verglasungshersteller Flachglas Wernberg GmbH: „Die Südfassade des ,KölnTriangle‘ verdankt ihre großartige Transparenz und den Eindruck großer Leichtigkeit einem neu entwickelten punktgehaltenen Verglasungssystem. Insgesamt 2.500 m² Verbund- Sicherheitsglas mit SentryGlas® Plus lassen die Fassade scheinbar ohne jegliche Befestigung schweben. Mit dieser neuen Verbund-Sicherheitsglas- Generation (die Flachglas Wernberg unter der Marke SiglaPlus® vertreibt) erreichen wir die hohe Tragfähigkeit, die die Architekten, Bauingenieure und die örtlichen Behörden wegen der besonderen Windlasten forderten, obwohl diese Lösung rund 20 % dünner ist als herkömmliches Verbund- Sicherheitsglas.“

Ein entscheidendes Kriterium für die Wahl einer Verglasung mit der hochfesten SentryGlas® Plus Zwischenlage für das ,KölnTriangle‘ war deren herausragende Resttragfähigkeit nach einem Bruch. Die Steifigkeit von SentryGlas® Plus sorgt aber nicht nur für die hohe Festigkeit dieser innovativen Bauverglasung, die Zwischenlage trägt auch zur Transparenz der Fassade bei, weil ihre hohe Kantenstabilität Delaminationen und Verfärbungen minimiert.“

... mehr zu:
»Fassade »KölnTriangle

Die Verglasung besteht aus zwei 6 und 8 mm dicken Pilkington Optiwhite® Glasscheiben mit einer 1,52 mm dicken SentryGlas® Plus Zwischenlage. Dazu Professor Dörte Gatermann von Gatermann + Schossig: „Der Turmquerschnitt hat die Form eines Reuleaux-Dreiecks (ein Dreieck mit nach außen gewölbten Seitenflächen). Die Entscheidungsträger der Stadt sind sehr angetan von der ätherischen Erscheinung des Glasturmes, und sie erwarten, dass er zu einem neuen Wahrzeichen Kölns wird.“

Gatermann weiter: „Dank der ungewöhnlichen Glasausführung des ,KölnTriangle‘ haben die Einwohner und Besucher der Stadt auch weiterhin freie Sicht auf den Dom und die Stadt auf der gegenüberliegenden Rheinseite. Außerdem konnten wir eine hohe Energieeffizienz für den Büroturm erreichen. Die Glasfassaden helfen, die Sonnenenergie im Winter zum Beheizen des Gebäudes zu nutzen. Das verwendete Verbund-Sicherheitsglas mit SentryGlas® Plus gibt der Fassade dabei nicht nur die geforderte Belastbarkeit durch Windkräfte, es ist auch besonders klar und farbneutral.“

Dies ist eine der ersten Anwendungen einer Verbund-Sicherheitsglas- Fassade mit SentryGlas® Plus für ein neu errichtetes Gebäude in Europa. Beim Umbau einer Hamburger Firmenzentrale hatte Flachglas Wernberg bereits 2004 gemeinsam mit der Strabag AG eine zweiseitig gehaltene, rund 5.000 m² große Fassade mit einer SentryGlas® Plus Zwischenlage realisiert.

DuPont Glas Laminating Solutions trägt mit Werkstoffen, Dienstleistungen und Innovationen dazu bei, die Welt besser und sicherer zu machen. Das Geschäftsfeld gehört zur strategischen Geschäftseinheit DuPont Verpackungs- und Industriepolymere und ist damit Teil der DuPont Wachstumsplattform Hochleistungs-Werkstoffe, die einen Jahresumsatz von 5,3 Milliarden USD repräsentiert.

DuPont ist ein wissenschaftlich orientiertes Unternehmen. 1802 gegründet, setzt DuPont die Wissenschaften für nachhaltige Problemlösungen ein, die für Menschen allerorts das Leben besser, sicherer und gesünder machen. DuPont ist in über 70 Ländern aktiv und bietet eine breite Palette innovativer Produkte und Dienstleistungen für Branchen wie Landwirtschaft, Nahrungsmittel, Elektronik, Kommunikation, Sicherheit und Schutz, Bauen und Wohnen, Transport und Bekleidung.

Das DuPont Oval, DuPont™, The miracles of science™ und Produktnamen mit der Kennzeichnung ® sind markenrechtlich geschützt für DuPont oder eine ihrer Konzerngesellschaften.

Horst Ulrich Reimer | Du Pont
Weitere Informationen:
http://www.gatermann-schossig.de
http://www.flachglas.de
http://www.dupont.com

Weitere Berichte zu: Fassade KölnTriangle

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Architektur Bauwesen:

nachricht Innovatives Hybridsystem in der Gebäudetechnik
15.12.2017 | Fraunhofer-Gesellschaft

nachricht Fassaden, die mitdenken
06.12.2017 | Technische Universität München

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Architektur Bauwesen >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Immunsystem - Blutplättchen können mehr als bislang bekannt

LMU-Mediziner zeigen eine wichtige Funktion von Blutplättchen auf: Sie bewegen sich aktiv und interagieren mit Erregern.

Die aktive Rolle von Blutplättchen bei der Immunabwehr wurde bislang unterschätzt: Sie übernehmen mehr Funktionen als bekannt war. Das zeigt eine Studie von...

Im Focus: First-of-its-kind chemical oscillator offers new level of molecular control

DNA molecules that follow specific instructions could offer more precise molecular control of synthetic chemical systems, a discovery that opens the door for engineers to create molecular machines with new and complex behaviors.

Researchers have created chemical amplifiers and a chemical oscillator using a systematic method that has the potential to embed sophisticated circuit...

Im Focus: Nanostrukturen steuern Wärmetransport: Bayreuther Forscher entdecken Verfahren zur Wärmeregulierung

Der Forschergruppe von Prof. Dr. Markus Retsch an der Universität Bayreuth ist es erstmals gelungen, die von der Temperatur abhängige Wärmeleitfähigkeit mit Hilfe von polymeren Materialien präzise zu steuern. In der Zeitschrift Science Advances werden diese fortschrittlichen, zunächst für Laboruntersuchungen hergestellten Funktionsmaterialien beschrieben. Die hiermit gewonnenen Erkenntnisse sind von großer Relevanz für die Entwicklung neuer Konzepte zur Wärmedämmung.

Von Schmetterlingsflügeln zu neuen Funktionsmaterialien

Im Focus: Lange Speicherung photonischer Quantenbits für globale Teleportation

Wissenschaftler am Max-Planck-Institut für Quantenoptik erreichen mit neuer Speichertechnik für photonische Quantenbits Kohärenzzeiten, welche die weltweite...

Im Focus: Long-lived storage of a photonic qubit for worldwide teleportation

MPQ scientists achieve long storage times for photonic quantum bits which break the lower bound for direct teleportation in a global quantum network.

Concerning the development of quantum memories for the realization of global quantum networks, scientists of the Quantum Dynamics Division led by Professor...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Call for Contributions: Tagung „Lehren und Lernen mit digitalen Medien“

15.12.2017 | Veranstaltungen

Die Stadt der Zukunft nachhaltig(er) gestalten: inter 3 stellt Projekte auf Konferenz vor

15.12.2017 | Veranstaltungen

Mit allen Sinnen! - Sensoren im Automobil

14.12.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Weltrekord: Jülicher Forscher simulieren Quantencomputer mit 46 Qubits

15.12.2017 | Informationstechnologie

Wackelpudding mit Gedächtnis – Verlaufsvorhersage für handelsübliche Lacke

15.12.2017 | Verfahrenstechnologie

Forscher vereinfachen Installation und Programmierung von Robotersystemen

15.12.2017 | Energie und Elektrotechnik