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Bauinvestitionen auf Höchstniveau

24.10.2001

"Die Bauinvestitionen bleiben auf Höchstniveau", versicherte Bundesminister Kurt Bodewig bei der Eröffnung der BauFach-Messe in Leipzig. Der Minister betonte, dass die Bundesregierung zusätzlich zu den ohnehin schon hohen Finanzmitteln in Verkehrsinfrastruktur sowie Städte- und Wohnungsbau durch das Programm "Bauen Jetzt - Investitionen beschleunigen" einen weiteren Impuls für die Bauwirtschaft und damit für mehr und sichere Arbeitsplätze gebe.

Der Deutschen Bahn AG werde mit 460 Millionen Mark beim Aufbau von Planungskapazitäten geholfen. Damit könnten Investitionen in Höhe von etwa 2 - 2,5 Milliarden Mark schneller realisiert werden, betonte Bodewig. Außerdem werde der Ausbau der ICE-Strecke Hamburg-Berlin beschleunigt, das Programm Stadtumbau Ost durch einen städtebaulichen Wettbewerb schneller in Gang gesetzt und die Mittel für die Städtebauförderung und den sozialen Wohnungsbau 2002 etwa sechs Monate früher zur Verfügung gestellt. "Für die Bauwirtschaft besonders wichtig: Wir werden private Betreibermodelle zur Anwendung bringen, und zwar gezielt für den Ausbau von Autobahnen" erklärte der Minister. Ein Bauvolumen von etwa sieben Milliarden Mark könne damit früher investiert werden.

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Die Bundesregierung beschleunige den Paradigmenwechsel von der Quantität zur Qualität, vom Neubau zum Bestand, so Bodewig weiter. Trotz guter Wohnraumversorgung müsse der Wohnungsbestand weiterhin an die Wünsche der Bürger angepasst werden. Wichtige Aufgaben hierbei lägen beim Stadtumbau, zunehmend auch in den westlichen Bundesländern. "Aber wir brauchen auch künftig Neubau - vor allem stadtnahen Wohnungsbau. Das ist nicht zuletzt auch eine wichtige Voraussetzung für eine mobile Gesellschaft", hob der Minister hervor. In den westdeutschen Ballungsräumen steige die Nachfrage, und kapitalkräftige Anleger interessierten sich plötzlich wieder für attraktive Wohngebäude. Ursachen hierfür seien auch die positive wirtschaftliche Entwicklung und die Erfolge der Steuerreform.

Deutlich wandte sich der Minister gegen illegale Beschäftigung am Bau, durch die zunehmend Arbeitsplätze verloren gingen. Die Bundesregierung habe daher gemeinsam mit den Ländern ein Gesetz zur Bekämpfung der illegalen Beschäftigung auf den Weg gebracht, das Anfang 2002 in Kraft treten wird.

"Die neue Dynamik im Bausektor wird kommen", zeigte sich Bodewig überzeugt davon, dass die von der Bundesregierung beschlossenen Investitions- und Maßnahmenprogramme ihre Wirkung auf die Auftrags- und Beschäftigungslage im Baugewerbe nicht verfehlen werden.

| BVBW

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