Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Klimaschutz durch Heizen und Kühlen

03.11.2005


Umweltfreundlich und entsprechend gefördert: Das Beheizen von Gebäuden mit Wärmepumpen in Verbindung mit oberflächennahen geothermischen Energiequellen - eine klimaschonende Möglichkeit, die immer stärker eingesetzt wird. "Klimaschutz durch Heizen und Kühlen mit oberflächennaher Geothermie" ist auch das Thema des 2. Biberacher Geothermietages am 30. November, zu dem Bauakademie und Hochschule Biberach gemeinsam einladen.



So unterstützt beispielsweise das Land Baden-Württemberg Erdwärmesonden seit diesem Jahr mit einem Investitionszuschuss und bezieht die Geothermie ausdrücklich in sein Klimaschutzkonzept ein. Neben der Erdwärme wird auch das Kühlpotenzial des oberflächennahen Erdreiches inzwischen bei vielen Vorhaben genutzt. Das Spektrum der technischen Lösungen reicht von kleineren, einfachen Wärmepumpen bis hin zu großen und komplexen Anlagen, die geothermische Heizung und Kühlung mit weiteren Energieträgern kombiniert.

... mehr zu:
»Geothermie »Heizen »Klimaschutz »Kühlen


Welchen Beitrag die Nutzung oberflächennaher Geothermie zur Einsparung von Primärenergie, Energie- und Betriebskosten sowie zum Klimaschutz tatsächlich leistet, hängt entscheidend von der Qualität bei Planung, Ausführung und beim Betrieb der zugehörigen Anlagen ab. Vor diesem Hintergrund möchte der 2. Biberacher Geothermietag als Forum für den Erfahrungsaustausch in den Bereichen Planung, Bau und Betrieb von geothermischen Anlagen dienen: "Klimaschutz durch Heizen und Kühlen mit oberflächennaher Geothermie" lautet das Thema, das die Veranstalter im Austausch mit Hochschulen, Forschern, Planern, Anwendern und der Industrie am 30. November im Audimax der Hochschule Biberach diskutieren möchten.

Folgende Themen stehen auf dem Programm des eintätigen Symposiums: Oberflächennahe Geothermie in der Region: Projektbeispiele und Chancen; Vom Erdreich ins Gebäude: Systemtechnik von Wärmepumpenheizungen; Planung und Auslegung von Erdwärmesondenanlagen; Planung und Ausführung von Grundwasserbrunnen am Beispiel des Berufschulzentrums Biberach; Luft-Erdwärmetauscher (L-EWT): Planungsgrundlagen und Praxiserfahrungen bei großen L-EWT; Messungen und Monitoring zur Optimierung der Betriebsführung und künftiger Planungen. Referenten sind die Biberacher Hochschul-Professoren Prof. Dr.-Ing. Alexander Floß, Prof. Dr.-Ing. Roland Koenigsdorff (beide Studiengang Gebäudetechnik/Gebäudeklimatik) sowie Prof. Dipl.-Ing. Rolf Schrodi (Studiengang Bauingenieurwesen); des weiteren Dr.-Ing. Gerd Dibowski (Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt DLR, Köln), Rainer Fuchs (KSK-Immobilien BC GmbH, Biberach), Walter Göppel (Energieagentur Ravensburg-Biberach gGmbH); Dipl.-Ing. (FH) Ulrike Lorinser (Ingenieurbüro für Haustechnik, Wolfartsmühle); Dipl.-Phys. Manfred Reuß (Zentrum für Angewandte Energieforschung ZAE Bayern, Garching bei München).

Das Regionalzentrum Oberschwaben der EnBW in Biberach sowie die Energieagentur Biberach-Ravensburg sind Mitveranstalter der Tagung. Darüber hinaus wird der 2. Biberacher Geothermietag vom Wirtschaftsministerium Baden-Württemberg unterstützt.

Anette Schober-Knitz | idw
Weitere Informationen:
http://www.bauakademie-biberach/Weiterbildung/Termine

Weitere Berichte zu: Geothermie Heizen Klimaschutz Kühlen

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Architektur Bauwesen:

nachricht Additive Fertigung: Bauteile völlig neu denken
02.12.2016 | Hochschule Landshut

nachricht Kombination von Isolierung und thermischer Masse
01.12.2016 | Fraunhofer Institute for Chemical Technology ICT

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Architektur Bauwesen >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Gravitationswellen als Sensor für Dunkle Materie

Die mit der Entdeckung von Gravitationswellen entstandene neue Disziplin der Gravitationswellen-Astronomie bekommt eine weitere Aufgabe: die Suche nach Dunkler Materie. Diese könnte aus einem Bose-Einstein-Kondensat sehr leichter Teilchen bestehen. Wie Rechnungen zeigen, würden Gravitationswellen gebremst, wenn sie durch derartige Dunkle Materie laufen. Dies führt zu einer Verspätung von Gravitationswellen relativ zu Licht, die bereits mit den heutigen Detektoren messbar sein sollte.

Im Universum muss es gut fünfmal mehr unsichtbare als sichtbare Materie geben. Woraus diese Dunkle Materie besteht, ist immer noch unbekannt. Die...

Im Focus: Significantly more productivity in USP lasers

In recent years, lasers with ultrashort pulses (USP) down to the femtosecond range have become established on an industrial scale. They could advance some applications with the much-lauded “cold ablation” – if that meant they would then achieve more throughput. A new generation of process engineering that will address this issue in particular will be discussed at the “4th UKP Workshop – Ultrafast Laser Technology” in April 2017.

Even back in the 1990s, scientists were comparing materials processing with nanosecond, picosecond and femtosesecond pulses. The result was surprising:...

Im Focus: Wie sich Zellen gegen Salmonellen verteidigen

Bioinformatiker der Goethe-Universität haben das erste mathematische Modell für einen zentralen Verteidigungsmechanismus der Zelle gegen das Bakterium Salmonella entwickelt. Sie können ihren experimentell arbeitenden Kollegen damit wertvolle Anregungen zur Aufklärung der beteiligten Signalwege geben.

Jedes Jahr sind Salmonellen weltweit für Millionen von Infektionen und tausende Todesfälle verantwortlich. Die Körperzellen können sich aber gegen die...

Im Focus: Shape matters when light meets atom

Mapping the interaction of a single atom with a single photon may inform design of quantum devices

Have you ever wondered how you see the world? Vision is about photons of light, which are packets of energy, interacting with the atoms or molecules in what...

Im Focus: Greifswalder Forscher dringen mit superauflösendem Mikroskop in zellulären Mikrokosmos ein

Das Institut für Anatomie und Zellbiologie weiht am Montag, 05.12.2016, mit einem wissenschaftlichen Symposium das erste Superresolution-Mikroskop in Greifswald ein. Das Forschungsmikroskop wurde von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) und dem Land Mecklenburg-Vorpommern finanziert. Nun können die Greifswalder Wissenschaftler Strukturen bis zu einer Größe von einigen Millionstel Millimetern mittels Laserlicht sichtbar machen.

Weit über hundert Jahre lang galt die von Ernst Abbe 1873 publizierte Theorie zur Auflösungsgrenze von Lichtmikroskopen als ein in Stein gemeißeltes Gesetz....

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Wie aus reinen Daten ein verständliches Bild entsteht

05.12.2016 | Veranstaltungen

Von „Coopetition“ bis „Digitale Union“ – Die Fertigungsindustrien im digitalen Wandel

02.12.2016 | Veranstaltungen

Experten diskutieren Perspektiven schrumpfender Regionen

01.12.2016 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Innovationen für eine nachhaltige Forstwirtschaft

06.12.2016 | Agrar- Forstwissenschaften

Diabetesforschung: Neuer Mechanismus zur Regulation des Insulin-Stoffwechsels gefunden

06.12.2016 | Biowissenschaften Chemie

Was nach der Befruchtung im Zellkern passiert

06.12.2016 | Biowissenschaften Chemie