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Institutsgründung: Ziel ist das vollautomatisierte Haus

16.09.2005


An der Fachhochschule Erfurt wird am 22. September ein interdisziplinäres Institut gegründet, das als Kompetenzzentrum für nutzerorientierte Gebäude- und Energietechnik die Kooperation von Wissenschaft und Wirtschaft realisieren soll.

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"IBIT - INIT Bautronic Institut" der Fachhochschule Erfurt ist die genaue Institutsbezeichnung, die Kooperationspartner kommen aus dem Unternehmensnetzwerk des INIT e.V., der Friedrich-Schiller-Universität Jena, der Bauhaus-Universität Weimar, der Technischen Universität Ilmenau sowie den Fachhochschulen Jena und Erfurt.

Aufgaben des Instituts werden die interdisziplinäre anwendungsnahe Forschung, der Wissens- und Innovationstransfer sowie die Nachwuchsförderung für Hochschulen und Unternehmen sein.


Wie von Steffen Peter, dem Leiter des Erfurter Projektbüros des INIT e.V. zu erfahren war, ist das Institut bereits bei der Bearbeitung von drei Projekten, davon zwei InnoRegio-Projekten. Aus letzteren ist das INNOSEG-Projekt hervorzuheben. Dahinter verbirgt sich die Interdisziplinäre, Nutzerorientierte und Nachhaltige Optimierung von Stoff- und Energieströmen in Gebäuden. Projektleiter ist Prof. Dr.-Ing. Michael Kappert (Professur für regenerative Energien, Energie- und technisches Gebäudemanagement), der auch als In-stitutsdirektor fungiert. Am Projekt sind neun Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus unterschiedlichen Fachrichtungen an der FH Erfurt angestellt. Das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung mit 1,5 Millionen Euro geförderte Forschungsprojekt startete im Oktober 2004 und läuft bis Ende 2006. INNOSEG untersucht die Optimierung von Energieflüssen in Gebäuden, wobei vor allem die Bedürfnisse der Nutzer im Vordergrund stehen. Die Einführung dieses Forschungsschwerpunkts in Erfurt war für den Fachbereich Gebäude- und Energietechnik die Grundlage für die Institutsgründung.

Für 2006 kündigte Steffen Peter den Start eines neuen, fachübergreifenden Projektes zur Gebäudeautomatisierung an, in das sich neben den Wissenschaftspartner kleine und mittelständische Unternehmen aus der Region einbringen wollen.

Roland Hahn | idw
Weitere Informationen:
http://www.fh-erfurt.de/docs/ibit.pdf

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