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Parkhaus Innenstadt

07.09.2005


HU leitet europäisches Projekt, das neue Wege für ein stadtverträgliches Parken sucht



Angebot und Nachfrage von ausreichenden Stellplätzen für Kraftfahrzeuge in den Innenstädten beschäftigen seit langer Zeit Öffentlichkeit und Politik und sind Gegenstand und emotional geführter, festgefahrener Diskussionen.

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Große Interessensverbände wie der ADAC fordern unverändert mehr Parkraum und geringe Gebühren in den Zentren, während Planer und Politiker in zunehmenden Maße den Parkraum einschränken und verteuern wollen, um die Fluktuation zu erhöhen. Beide Seiten möchten eine Attraktivitätssteigerung und weniger Stau für die von Umsatzeinbußen und randstädtischen Shopping-Zentren gebeutelten Innenstädte erzielen.

Das Geographische Institut der Humboldt-Universität zu Berlin wird sich in den kommenden zwei Jahren in Kooperation mit der City Parking Gruppe im Rahmen der EU-Initiative INTERREG IIIC mit dieser Problematik befassen.

Das Projekt "City Parking in Europe" zum Thema innerstädtisches Parken in europäischen Städten wird gemeinsam mit acht Kommunen und öffentlichen Institutionen aus sechs europäischen Ländern durchgeführt. Die Humboldt-Universität ist hierbei der federführende Partner. Das Projektvolumen beträgt 1,3 Millionen Euro.

"City Parking in Europe" hat sich zum Ziel gesetzt, effektive und bezahlbare Parkraumkonzepte zu finden, die die Erreichbarkeit der Innenstädte auf einer möglichst kunden- und umweltfreundlichen Basis sichern. Gleichzeitig sollen integrative Stellplatzlösungen gefunden werden, die eine Erhaltung des traditionell multifunktionalen städtischen Raumes ermöglichen.

In der Tradition von Best-Practice Beispielen sollen die europäischen Partner Erfahrungen austauschen und voneinander lernen. Dieser Erfahrungsaustausch soll helfen, bestehende Blockadehaltungen auf allen Seiten aufzubrechen und damit neue Strategien für Interessenverbände, Planer und Politer anzubieten.

Die am Projekt beteiligten Länder bzw. Kommunen und Institutionen sind: Deutschland (Berlin), Belgien (Antwerpen, Universität Gent), Bulgarien (Smolyan), Griechenland (Athen), Italien (Bari, Universus Csei Bari, Bologna) und Spanien (Santa Cruz de Tenerife). In Berlin, Bologna und Santa Cruz de Tenerife werden ab November 2005 Pilotprojekte zur Lösung spezieller Parkraumprobleme eingerichtet.

INTERREG IIIC ist eine Initiative der EU, die über den Europäischen Strukturfonds für regionale Entwicklung gefördert wird und eine Kofinanzierung durch die Projektpartner erfordert.

Informationen Prof. Dr. Elmar Kulke
Telefon [030] 2093 6815
e-mail info@city-parking-in-europe.net

Heike Zappe | idw
Weitere Informationen:
http://www.interreg3c.net
http://www.europa.eu.int
http://www.city-parking-in-europe.net

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