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Dubai: Höchstes Gebäude wächst langsam

08.08.2005


US-Architekt baut 600-Meter Wolkenkratzer am Golf



Geht es darum Weltrekorde zu brechen oder gar neue aufzustellen, ist der Blick Richtung Dubai richtig: Die Fundamente für den höchsten Wolkenkratzer der Welt sind bereits gegraben. Der US-Stararchitekt Adrian Smith, Schöpfer des Silberstahl-Gebäudes, schweigt sich jedoch über manche Eckdaten aus. Der Turm namens Burj Dubai soll zumindest höher als 600 Meter werden. Manche sprechen sogar von Höhen bis 800 Meter, berichtet BBC-Online.

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Fest steht, dass das Gebäude wesentlich höher sein wird, als der derzeitige Rekordhalter in Taipeh. Dieses ist 509 Meter hoch und überragt die beiden Petronas Towers in Kuala Lumpur um 57 Meter. Smith will mit seiner Architektur eine Brücke schlagen zwischen der islamischen und westlichen Welt. "Spiralen gibt es in der islamischen Architektur häufig", so der Architekt. Das Gebäude wird stufen- und spiralförmig in den Himmel wachsen, wie Smith dies erklärt. Errichtet wird der Wolkenkratzer, dessen Grundriss wie eine weiße Lilie aussieht, in einem 120-Hektar großen Areal außerhalb der Stadt. Bis jetzt war dort nur Wüste. Bei Fertigstellung soll ein Park mit künstlichem Teich das höchste Haus der Erde umgeben.

Seit den Pyramiden von Gizeh streben die Architekten nach immer höheren Gebäuden. Die Schlacht um den größten Wolkenkratzer ist bereits entfacht, denn Festland-China will nicht lange zusehen, wie Taiwan diesen Weltrekord hält. Ablöse wird es schon demnächst geben. Scheich Muhammed al-Maktoum von Dubai will aber einen Wolkenkratzer errichten, der ein bleibender Rekordhalter sein soll - zumindest für einige Jahre. Öffentlich zugänglich soll das Observation-Deck im 124. Stockwerk sein, das mit einem nonstop Fahrstuhl erreichbar sein wird. Das gesamte Gebäude soll 154 Stockwerke haben.

Tausende Arbeiter sollen, geht es nach Scheich Muhammed bis 2010 Dubai zur Hauptstadt der Welt machen. Dann soll nicht mehr Öl im Vordergrund stehen, sondern Tourismus, Medien und Informationstechnologie.

Wolfgang Weitlaner | pressetext.austria
Weitere Informationen:
http://burjdubai.com
http://news.bbc.co.uk

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