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Strohballen ersetzen Steine und Beton

07.07.2005


Häuser aus Stroh?



Was tun mit dem vielen Stroh? Bei uns wird Stroh, das nicht für die Viehhaltung gebraucht wird, üblicherweise gehäckselt und in den Boden eingearbeitet. Ganz anders in den Vereinigten Staaten. Dort baut man aus Strohballen inzwischen Häuser, Ställe, Lagerhäuser, Schulen oder Lärmschutzwände. Strohballen werden in den USA immer beliebter als Baustoff. Die Zeitschrift „Resource“ berichtete kürzlich über die vielfältigen Möglichkeiten von Strohballen als Baumaterial und seine Vorteile.

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Gebäude aus Strohballen gelten als leise, sehr energieeffizient, dauerhaft, attraktiv und sogar feuerresistent. Inzwischen gibt es zahlreiche Seminare und sogar Schulen, die Bauherren über das vorteilhafte Bauen mit diesem natürlichen Rohstoff informieren. Dabei werden die Strohballen wie große Steine aufgesetzt. Die Wände werden auf beiden Seiten mit Maschendraht verstärkt. Sie können mit Kalk, Lehm oder Zement verputzt werden. Um Feuchtigkeit aus den Wänden herauszuhalten, erhalten Fenster und Türen größere Überstände. Die Lebensdauer solcher Strohhäuser wird auf 70 bis 100 Jahre geschätzt. - Je mehr das Interesse an Strohballen zunimmt, desto wichtiger wird es, möglichst gleichmäßige Ballen zu erhalten. Hier sind die Landmaschinenhersteller gefragt, die Pressentechnik weiter zu optimieren.

Renate Kessen | aid PresseInfo
Weitere Informationen:
http://www.thelaststraw.org/journal.html
http://www.caneloproject.com/
http://www.aid.de

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