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Simulation der Schallübertragung in Baukonstruktionen

04.05.2005


An Bauprojekten können viele direkte und indirekte Partner beteiligt sein - von Unterlieferanten bis hin zu Kunden. Die Verwendung von kollaborativen Instrumenten kann sich daher als sehr nützlich erweisen. Im Rahmen eines EU-finanzierten Projekts wurde eine Anwendung zur akustischen Simulation für die Baubranche entwickelt, mit der die Endnutzer verschiedene Baumaterialien und Baukonstruktionen auf ihre akustischen Eigenschaften überprüfen können.



Im Rahmen des EU-finanzierten DIVERCITY-Projekts wurde ein Softwarerahmen entwickelt, der die Visualisierung und Simulation von Baukonstruktionsprojekten ermöglicht, um eine verbesserte Zusammenarbeit zu gewährleisten. Bei einem der sechs Softwaremodule des Rahmens handelt es sich um eine Anwendung für die akustische Simulation.

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Mit der Software können Konstrukteure und Ingenieure die Effekte von Tönen in einem Gebäude online überprüfen, das aus verschiedenen Materialien errichtet wurde. Außerdem können die Auswirkungen verschiedener Raumkonstruktionen und Gebäudeentwürfe getestet werden. Die Anwendung nutzt technische Zeichnungen, die mithilfe von CAD-Paketen (Computer Aided Design - Computergestützte Konstruktion) erstellt wurden, und erzeugt eine akustische Simulation auf Grundlage der Modellierung der Eigenschaften spezifischer Klangquellen und Baumaterialien.

Unter Verwendung von virtueller Realität und Internettechnologien können Architekten und Ingenieure an räumlich entfernten Standorten die akustische Simulation über Kopfhörer anhören. Sie können die Konstruktion, die Dicke oder die Materialien online und in Echtzeit verändern.

Verschiedene Klangquellen, Lautstärken und Standorte können ebenso simuliert werden wie die Auswirkungen des Öffnen und Schließens von Türen und Fenstern. Die Simulation kann überdies den Ton so erzeugen, wie er von einem beliebigen Standort oder Raum innerhalb des Gebäudes gehört wird.

Diese Anwendung zur akustischen Simulation ist besonders für die Konstruktion von Gebäuden geeignet, in denen Schallschutz von besonderer Bedeutung ist, wie beispielsweise Büros, Hotels und industrielle Anlagen.

Guillaume Picinbono | ctm
Weitere Informationen:
http://cic.cstb.fr

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