Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

KfW-CO2-Gebäudesanierungsprogramm erfolgreich angelaufen

26.07.2001


„Bereits sechs Monate nach Start des CO2-Gebäudesanierungsprogramms der Kreditanstalt für Wiederaufbau kann der Bund auf eine erfolgreiche Zwischenbilanz verweisen.

 Die Nachfrage nach zinsverbilligten Darlehen zur Durchführung von energieeinsparenden Modernisierungsmaßnahmen am Gebäudebestand hat sich erfreulich entwickelt,“ betonte Achim Großmann, Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister für Verkehr, Bau- und Wohnungswesen heute in Berlin.

 So seien bereits während des ersten halben Jahres für die energetische Sanierung von 9.097 Wohneinheiten Darlehen in Höhe von 274 Millionen DM bewilligt worden. Das Antragsvolumen habe sich im gleichen Zeitraum auf rund 546 Millionen DM belaufen. Dies zeige deutlich die Attraktivität des Programms, unterstrich Großmann.

 Insgesamt stünden für die Jahre 2001 bis 2005 zwei Milliarden DM an Bundesmittel zur Zinsverbilligung zur Verfügung. Damit könnten Darlehen in Höhe von rund zehn Milliarden DM zur energetischen Sanierung von etwa 330.000 Wohnungen mobilisiert werden. Zusammen mit der Energieeinsparverordnung sei das KfW - CO2 - Gebäudesanierungsprogramm ein wesentlicher Bestandteil des Klimaschutzprogramms der Bundesregierung, fuhr der Staatssekretär fort. Ziel sei es, die CO2-Emissionen bis zum Jahr 2005 um 25 Prozent im Vergleich zu 1990 zu senken. 

Da ein Drittel des Energieverbrauchs im Gebäudebestand erfolge, habe die energetische Verbesserung des Gebäudebestandes für den Klimaschutz eine herausragende Bedeutung. Die Bundesregierung schaffe mit dem innovativen Förderprogramm gezielt finanzielle Anreize, um das große Einsparpotenzial im Gebäudebestand kurzfristig zu erschließen, erläuterte der Staatssekretär. Förderfähig seien bei vor 1979 errichteten Gebäuden umfangreiche energieeinsparende Maßnahmen, die den CO2-Ausstoß um mindestens 40 kg pro Quadratmeter Wohnfläche und Jahr senken. 

Die Investitionskosten sogenannter Maßnahmepakete zur Erneuerung von Heizung und Fenstern sowie zur Wärmedämmung des Daches und der Außenwände würden mit einem zinsgünstigen Darlehen bis maximal 488,96 DM / pro Quadratmeter Wohnfläche gefördert. Antragsberechtigt seien alle Träger von Investitionsmaßnahmen an selbstgenutzten oder vermieteten Wohngebäuden. 

„Innovative Energieeinsparmaßnahmen im Gebäudebestand dienen aber nicht nur dem Umweltschutz, sondern lösen auch positive Beschäftigungsimpulse im mittelständischen Bau-, Heizungs- und Sanitärgewerbe aus,“ verdeutlichte der Staatssekretär. 

Energiesparen lohne sich in jeder Hinsicht. Der Bauherr leiste nicht nur einen aktiven Beitrag zum Schutze der Umwelt, sondern spare auch in Zukunft Energie und schone sein Portemonnaie.

 „Energetische Verbesserungen am Gebäude tragen zur Wertsteigerung des Wohneigentums bei und sichern darüber hinaus Arbeitsplätze,“ unterstrich Großmann abschließend. 

Umfangreiche Informationen über die Möglichkeiten der Förderung von Energieeinsparmaßnahmen im Wohnungsbereich sind direkt bei der Kreditanstalt für Wiederaufbau, für private Eigentümer bei der Hausbank oder im Internet unter www.kfw.de erhältlich.

Pressemitteilung | BMVBW Newsletter

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Architektur Bauwesen:

nachricht Stadtplanung im Klimawandel: HafenCity Universität Hamburg entwickelt Empfehlungen
24.03.2017 | HafenCity Universität Hamburg

nachricht Innenraum-Ortung für dynamische Umgebungen
23.03.2017 | Karlsruher Institut für Technologie

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Architektur Bauwesen >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Wegweisende Erkenntnisse für die Biomedizin: NAD⁺ hilft bei Reparatur geschädigter Erbinformationen

Eine internationale Forschergruppe mit dem Bayreuther Biochemiker Prof. Dr. Clemens Steegborn präsentiert in 'Science' neue, für die Biomedizin wegweisende Forschungsergebnisse zur Rolle des Moleküls NAD⁺ bei der Korrektur von Schäden am Erbgut.

Die Zellen von Menschen und Tieren können Schäden an der DNA, dem Träger der Erbinformation, bis zu einem gewissen Umfang selbst reparieren. Diese Fähigkeit...

Im Focus: Designer-Proteine falten DNA

Florian Praetorius und Prof. Hendrik Dietz von der Technischen Universität München (TUM) haben eine neue Methode entwickelt, mit deren Hilfe sie definierte Hybrid-Strukturen aus DNA und Proteinen aufbauen können. Die Methode eröffnet Möglichkeiten für die zellbiologische Grundlagenforschung und für die Anwendung in Medizin und Biotechnologie.

Desoxyribonukleinsäure – besser bekannt unter der englischen Abkürzung DNA – ist die Trägerin unserer Erbinformation. Für Prof. Hendrik Dietz und Florian...

Im Focus: Fliegende Intensivstationen: Ultraschallgeräte in Rettungshubschraubern können Leben retten

Etwa 21 Millionen Menschen treffen jährlich in deutschen Notaufnahmen ein. Im Kampf zwischen Leben und Tod zählt für diese Patienten jede Minute. Wenn sie schon kurz nach dem Unfall zielgerichtet behandelt werden können, verbessern sich ihre Überlebenschancen erheblich. Damit Notfallmediziner in solchen Fällen schnell die richtige Diagnose stellen können, kommen in den Rettungshubschraubern der DRF Luftrettung und zunehmend auch in Notarzteinsatzfahrzeugen mobile Ultraschallgeräte zum Einsatz. Experten der Deutschen Gesellschaft für Ultraschall in der Medizin e.V. (DEGUM) schulen die Notärzte und Rettungsassistenten.

Mit mobilen Ultraschallgeräten können Notärzte beispielsweise innere Blutungen direkt am Unfallort identifizieren und sie bei Bedarf auch für Untersuchungen im...

Im Focus: Gigantische Magnetfelder im Universum

Astronomen aus Bonn und Tautenburg in Thüringen beobachteten mit dem 100-m-Radioteleskop Effelsberg Galaxienhaufen, das sind Ansammlungen von Sternsystemen, heißem Gas und geladenen Teilchen. An den Rändern dieser Galaxienhaufen fanden sie außergewöhnlich geordnete Magnetfelder, die sich über viele Millionen Lichtjahre erstrecken. Sie stellen die größten bekannten Magnetfelder im Universum dar.

Die Ergebnisse werden am 22. März in der Fachzeitschrift „Astronomy & Astrophysics“ veröffentlicht.

Galaxienhaufen sind die größten gravitativ gebundenen Strukturen im Universum, mit einer Ausdehnung von etwa zehn Millionen Lichtjahren. Im Vergleich dazu ist...

Im Focus: Giant Magnetic Fields in the Universe

Astronomers from Bonn and Tautenburg in Thuringia (Germany) used the 100-m radio telescope at Effelsberg to observe several galaxy clusters. At the edges of these large accumulations of dark matter, stellar systems (galaxies), hot gas, and charged particles, they found magnetic fields that are exceptionally ordered over distances of many million light years. This makes them the most extended magnetic fields in the universe known so far.

The results will be published on March 22 in the journal „Astronomy & Astrophysics“.

Galaxy clusters are the largest gravitationally bound structures in the universe. With a typical extent of about 10 million light years, i.e. 100 times the...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Rund 500 Fachleute aus Wissenschaft und Wirtschaft diskutierten über technologische Zukunftsthemen

24.03.2017 | Veranstaltungen

Lebenswichtige Lebensmittelchemie

23.03.2017 | Veranstaltungen

Die „Panama Papers“ aus Programmierersicht

22.03.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Rund 500 Fachleute aus Wissenschaft und Wirtschaft diskutierten über technologische Zukunftsthemen

24.03.2017 | Veranstaltungsnachrichten

Förderung des Instituts für Lasertechnik und Messtechnik in Ulm mit rund 1,63 Millionen Euro

24.03.2017 | Förderungen Preise

TU-Bauingenieure koordinieren EU-Projekt zu Recycling-Beton von über sieben Millionen Euro

24.03.2017 | Förderungen Preise