Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Weltweit größtes Passivhausbürogebäude in Ulm fertiggestellt

21.10.2002


Mit rund 7.000 m2 Bürofläche ist das weltweit größte Passivhausbürogebäude in Ulm errichtet worden. Bauherr ist die Software AG - Stiftung. Die Einweihung mit Vertretern von Bund und Land findet am 31.10.2002 im Science-Park II in Ulm statt.

Nach rund 18-monatiger Bauzeit wird am 31.10.2002 das weltweit größte Passivhaus-Bürogebäude in Ulm eingeweiht. Das Bürogebäude für bis zu 420 Arbeitsplätze hat fünf Geschosse. Die Grundrissform ist dreieckig mit gebogenen Seiten und räumlich gekrümmter Fassade. Sie erinnert an den Kolben eines Wankelmotors.

Die Nutzung des von dem Architekten Stefan Oehler entworfenen Gebäudes ist vornehmlich für Firmen der Dienstleistungs- und Software-Branche vorgesehen.

Erdwärmetauscher, vierzig rund einhundert Meter tiefe Erdsonden, mechanische Lüftung mit Wärmerückgewinnung, eine hochgedämmte und luftdichte Außenfassade, die energetisch optimierte Glasfläche mit lichtlenkendem Sonnenschutz, dreifache Wärmeschutzverglasung, Betonkerntemperierung und tageslichtabhängige Bürobeleuchtung sind nur einige Stichpunkte des konsequent umgesetzten Passivhausstandards. Eine in die Dachhaut integrierte Photovoltaikanlage rundet das Energiekonzept ab.

Mit ca. 71,6 MWh/a liegt der errechnete Heizwärmebedarf des Gebäudes rund 87% unter den zulässigen Standards konventioneller Bauart, was einen erheblichen einsparenden Einfluss auf die Bewirtschaftungskosten des Gebäudes haben wird.

Gefördert wurde das Bauwerk von der Deutschen Bundesstiftung Umwelt, dem Wirtschaftsministerium Baden-Württemberg, der Stadt Ulm und der Kreditanstalt für Wiederaufbau.

Die wissenschaftliche Begleitung der ersten Betriebsjahre wird im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie durch das Steinbeis-Transferzentrum Ulm durchgeführt.


Mit rund 7.000 m2 Bürofläche ist das weltweit größte Passivhausbürogebäude in Ulm errichtet worden. Bauherr ist die Software AG – Stiftung. Die Einweihung mit Vertretern von Bund und Land findet am 31.10.2002 im Science-Park II in Ulm statt. Die Verwendung dieses Bildes ist für redaktionelle Zwecke honorarfrei. Abdruck bitte unter Quellenangabe: "obs/Software AG Stiftung"
Quelle: Software AG - Stiftung



Für Rückfragen:


Zum Gebäude:
Michael Anders, Tel. (0160) 90520886,
Lars Borghaus, Tel. (06151)91665-232


Zur Stiftung:
Helmut Müller-Hellwig, Tel. (06151) 91665-116

| ots
Weitere Informationen:
http://www.software-ag-stiftung.de

Weitere Berichte zu: Passivhausbürogebäude

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Architektur Bauwesen:

nachricht Textiler Hochwasserschutz erhöht Sicherheit
18.01.2017 | Technische Universität Chemnitz

nachricht Intelligente Haustechnik hört auf „LISTEN“
17.01.2017 | EML European Media Laboratory GmbH

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Architektur Bauwesen >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Forscher spinnen künstliche Seide aus Kuhmolke

Ein schwedisch-deutsches Forscherteam hat bei DESY einen zentralen Prozess für die künstliche Produktion von Seide entschlüsselt. Mit Hilfe von intensivem Röntgenlicht konnten die Wissenschaftler beobachten, wie sich kleine Proteinstückchen – sogenannte Fibrillen – zu einem Faden verhaken. Dabei zeigte sich, dass die längsten Proteinfibrillen überraschenderweise als Ausgangsmaterial schlechter geeignet sind als Proteinfibrillen minderer Qualität. Das Team um Dr. Christofer Lendel und Dr. Fredrik Lundell von der Königlich-Technischen Hochschule (KTH) Stockholm stellt seine Ergebnisse in den „Proceedings“ der US-Akademie der Wissenschaften vor.

Seide ist ein begehrtes Material mit vielen erstaunlichen Eigenschaften: Sie ist ultraleicht, belastbarer als manches Metall und kann extrem elastisch sein....

Im Focus: Erstmalig quantenoptischer Sensor im Weltraum getestet – mit einem Lasersystem aus Berlin

An Bord einer Höhenforschungsrakete wurde erstmals im Weltraum eine Wolke ultrakalter Atome erzeugt. Damit gelang der MAIUS-Mission der Nachweis, dass quantenoptische Sensoren auch in rauen Umgebungen wie dem Weltraum eingesetzt werden können – eine Voraussetzung, um fundamentale Fragen der Wissenschaft beantworten zu können und ein Innovationstreiber für alltägliche Anwendungen.

Gemäß dem Einstein’schen Äquivalenzprinzip werden alle Körper, unabhängig von ihren sonstigen Eigenschaften, gleich stark durch die Gravitationskraft...

Im Focus: Quantum optical sensor for the first time tested in space – with a laser system from Berlin

For the first time ever, a cloud of ultra-cold atoms has been successfully created in space on board of a sounding rocket. The MAIUS mission demonstrates that quantum optical sensors can be operated even in harsh environments like space – a prerequi-site for finding answers to the most challenging questions of fundamental physics and an important innovation driver for everyday applications.

According to Albert Einstein's Equivalence Principle, all bodies are accelerated at the same rate by the Earth's gravity, regardless of their properties. This...

Im Focus: Mikrobe des Jahres 2017: Halobacterium salinarum - einzellige Urform des Sehens

Am 24. Januar 1917 stach Heinrich Klebahn mit einer Nadel in den verfärbten Belag eines gesalzenen Seefischs, übertrug ihn auf festen Nährboden – und entdeckte einige Wochen später rote Kolonien eines "Salzbakteriums". Heute heißt es Halobacterium salinarum und ist genau 100 Jahre später Mikrobe des Jahres 2017, gekürt von der Vereinigung für Allgemeine und Angewandte Mikrobiologie (VAAM). Halobacterium salinarum zählt zu den Archaeen, dem Reich von Mikroben, die zwar Bakterien ähneln, aber tatsächlich enger verwandt mit Pflanzen und Tieren sind.

Rot und salzig
Archaeen sind häufig an außergewöhnliche Lebensräume angepasst, beispielsweise heiße Quellen, extrem saure Gewässer oder – wie H. salinarum – an...

Im Focus: Innovatives Hochleistungsmaterial: Biofasern aus Florfliegenseide

Neuartige Biofasern aus einem Seidenprotein der Florfliege werden am Fraunhofer-Institut für Angewandte Polymerforschung IAP gemeinsam mit der Firma AMSilk GmbH entwickelt. Die Forscher arbeiten daran, das Protein in großen Mengen biotechnologisch herzustellen. Als hochgradig biegesteife Faser soll das Material künftig zum Beispiel in Leichtbaukunststoffen für die Verkehrstechnik eingesetzt werden. Im Bereich Medizintechnik sind beispielsweise biokompatible Seidenbeschichtungen von Implantaten denkbar. Ein erstes Materialmuster präsentiert das Fraunhofer IAP auf der Internationalen Grünen Woche in Berlin vom 20.1. bis 29.1.2017 in Halle 4.2 am Stand 212.

Zum Schutz des Nachwuchses vor bodennahen Fressfeinden lagern Florfliegen ihre Eier auf der Unterseite von Blättern ab – auf der Spitze von stabilen seidenen...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Gehirn und Immunsystem beim Schlaganfall – Neueste Erkenntnisse zur Interaktion zweier Supersysteme

24.01.2017 | Veranstaltungen

Hybride Eisschutzsysteme – Lösungen für eine sichere und nachhaltige Luftfahrt

23.01.2017 | Veranstaltungen

Mittelstand 4.0 – Mehrwerte durch Digitalisierung: Hintergründe, Beispiele, Lösungen

20.01.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Mikro-U-Boote für den Magen

24.01.2017 | Biowissenschaften Chemie

Echoortung - Lernen, den Raum zu hören

24.01.2017 | Biowissenschaften Chemie

RWI/ISL-Containerumschlag-Index beendet das Jahr 2016 mit Rekordwert

24.01.2017 | Wirtschaft Finanzen