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Förderung zum Bau von 1800 Passivhäusern

09.10.2002


KfW hat den Bau von 1.800 Passivhäusern gefördert / Konsequente Weiterentwicklung des Niedrigenergiehauses

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Heute hat die KfW die 1.800. Zusage für ein KfW-Passivhaus erteilt. Seit Anfang Juli 1999 hat die KfW diesen Haustyp mit einem Darlehensvolumen von 98,3 Mio EUR gefördert. Mit der Förderung von Passivhäusern im Rahmen des Programms zur CO2-Minderung ebnet die KfW den Weg für innovatives und ökologisches Bauen. Der Jahres-Heizwärmebedarf beträgt bei Passivhäusern maximal 15 kWh pro Quadratmeter Wohnfläche. Die Bewohner eines KfW-Passivhauses verbrauchen somit erheblich weniger Energie, als die seit dem 1. Februar 2002 geltende Energieeinsparverordnung (EnEV) für Neubauten vorschreibt.

"Das Passivhaus ist eine konsequente Weiterentwicklung des Niedrigenergiehauses und bietet kostengünstiges, umweltfreundliches und behagliches Wohnen. Der Bau von Neubauten mit sehr niedrigem Energieverbrauch dient der Förderung von innovativem, ökolo-gischem Bauen und der Reduktion des klimaschädlichen CO2-Ausstosses. Hier versteht sich die KfW als Wegbereiter" betonte KfW-Umweltvorstand Detlef Leinberger.


Die Passivhäuser zeichnen sich im Wesentlichen durch eine sehr gute Dämmung der gesamten Gebäudehülle, durch Dreifachverglasung der Fenster sowie durch eine Komfortlüftung mit Wärmerückgewinnung mit einem Wirkungsgrad von mehr als 80 % aus. Bei Passivhäusern kann deshalb auf eine konventionelle Heizungsanlage verzichtet werden. Der Energiebedarf wird zum größten Teil durch Sonneneinstrahlung, Eigenwärme der Personen im Haus und durch Wärmeabgabe der Haushaltsgeräte gedeckt. Dadurch können die Kosten für die Dämmung, das Lüftungssystem und die Solarwärmenutzung zum Teil kompensiert werden.

Für das Passivhaus gibt es ein Darlehen in Höhe von 50.000 EUR. Der aktuelle Zinssatz (Stand 1.10.2002) beträgt nom. 3,85 % p.a. (eff. 4,49 % p. a.). Kredite des CO2-Minderungs-programms der KfW kann jeder nutzen, der ein neues Wohnhaus bauen oder erwerben möchte. Diese günstigen Kredite lassen sich auch mit Darlehen aus anderen wohnwirtschaftlichen Programmen der KfW sinnvoll kombinieren, z. B. mit dem Wohneigentumsprogramm oder dem 100.000 Dächer-Solarstrom-Programm. Anträge auf die KfW-Förderungen können bei den Hausbanken gestellt werden.

Für Rückfragen:
Dr. Charis Pöthig
Tel.: +49 (0) 69 7431-4683
E-Mail: charis.poethig@kfw.de

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Weitere Informationen:
http://www.kfw.de

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