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Fassade aus farbigem Licht

24.09.2002


Studierende der HAW Hamburg entwerfen ein neues Schmidt Theater




Eine transparente Fassade, die tagsüber den Blick auf das Gebäude zulässt und nachts in unterschiedlich farbigem Licht erstrahlt - das ist das Besondere am Entwurf für ein neues Schmidt Theater, der am heutigen Abend im alten Theater öffentlich vorgestellt wird. Katrin Ciesla und Henning Prox, zwei Studierende der Architektur an der Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg haben das neue Gebäude für das bekannte Theater am Spielbudenplatz entworfen und auch Vorschläge für Bebauung und Nutzung der umliegenden Grundstücke gemacht. Hochschulpräsident Dr. Hans-Gerhard Husung führt in die Veranstaltung ein.

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Der Entwurf zeigt Charakter: Die ruhige, großformatig illuminierte transparente Lichtfassade zitiert die aufgeregten Neonreklamen der Reeperbahn und des Doms, nimmt die umgebenden Einflüsse auf und interpretiert sie neu. Dadurch fügt sich das Gebäude in die Umgebung ein, setzt jedoch zugleich einen klaren Akzent in der umgebenden Bebauung.

Ein zweites architektonisches Highlight des Entwurfs ist der "Marktplatz", ein Eingangsbereich mit Bar, Café, Büroempfang, Theaterfoyer und Ticket Center, der sich bei gutem Wetter durch Schiebetüren aus Glas großzügig zum Spielbudenplatz hin öffnen lässt. Die verschiedenen Bereiche des inneren Marktplatzes sind funktional voneinander getrennt, gehen jedoch fließend ineinander über. Dadurch wirkt der Raum großzügig und kann flexibel auf die verschiedenen Nutzungsanforderungen reagieren.

Neben einer neuen Spielstätte für das Schmidt Theater bietet der Entwurf damit Platz für verschiedene Gastronomiebetriebe, eine Touristeninformation, Büros für den zukünftigen Eventmanager des Spielbudenplatzes sowie flexibel nutzbare Gewerbeflächen für kleine und mittlere Firmen aus der Entertainment- und Musikwirtschaft. Das Gebäude soll auf dem Areal des heutigen Schmidt Theaters und dem benachbarten, momentan ungenutzten Gelände des ehemaligen "Skurillum" Platz finden.

Das darüber hinaus entwickelte Gesamtkonzept, das auch die umliegenden, im Moment nicht genutzten Grundstücke einbezieht, sieht unter anderem einen Musikclub im Kellergeschoss mit angeschlossener Verkaufsfläche für spezielle Clubmode und -musik im Erdgeschoss vor. Idealer Mieter für diesen Abschnitt wäre der Mojo-Club.

Die Diplomarbeit wurde von Professor Bernhard Hirche vom Fachbereich Architektur der Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg betreut. Als Zweitprüfer konnte Professor Norbert Aust von der HWP, einer der beiden Geschäftsführer des Schmidt Theaters, gewonnen werden. Im Kontakt mit Schmidt Theater und Sprinkenhof AG als Eigentümerin des Gebäudes konnte sehr realistisch und bedarfsgerecht geplant werden.

Die Arbeit ist ein Beispiel für die besonderen Stärken der HAW Hamburg. Sie zeigt den engen Bezug der Hochschule zur Praxis in Forschung und Lehre und die besondere Orientierung auf Praxisprobleme in der Metropolregion Hamburg.

Brigitte Köhnlein | idw

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