Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Zusage für das 1000. KfW-Energiesparhaus erteilt

31.07.2002


Wegbereitung für innovative und ökologische Bauweise


Heute hat die KfW die 1.000. Kreditzusage für ein KfW-Energiesparhaus erteilt. Die Bewohner eines Energiesparhauses sparen im Jahr etwa die Hälfte bis zwei Drittel der Primärenergie für Heizung und Warmwasser im Vergleich zu den Bewohnern eines herkömmlichen neugebauten Einfamilienhauses. Der Jahres-Primärenergiebedarf darf beim Energiesparhaus 60 maximal 60 Kilowattstunden oder beim Energiesparhaus 40 maximal 40 Kilowattstunden pro Quadratmeter Gebäudenutzfläche betragen. Die Bewohner eines KfW-Energiesparhauses ver-brauchen erheblich weniger Energie, als die seit dem 1. Februar 2002 geltende Energieeinsparverordnung (EnEV) für Neubauten vorschreibt. Somit hat die KfW bis heute mit einem Darlehensvolumen von 40 Mio EUR 848 KfW-Energiesparhäuser 60 und 152 KfW-Energie-sparhäuser 40 gefördert.

"Die Förderung von Neubauten mit sehr niedrigem Energieverbrauch dient der Entwicklung innovativer und ökologischer Bauweise sowie der Reduktion des klimaschädlichen CO2-Ausstoßes. Hier versteht sich die KfW als Wegbereiter", sagte KfW-Umweltvorstand Detlef Leinberger. "Die KfW setzt Anreize für Neubauinvestitionen, die die Umweltbelastung von vornherein minimieren und die nachhaltig sind", so der Vorstand weiter.


Die KfW fördert seit August 2001 im Rahmen ihres Programms zur CO2-Minderung den Bau von Energiesparhäusern. Die Energiesparhäuser des Typs 40 und 60 sind in der Regel stark wärmegedämmt und haben eine energieeffiziente Heizungsanlage sowie eine kontrollierte Lüftung. Für das Energiesparhaus 60 gibt es ein Darlehen in Höhe von 30.000 EUR, für das Energiesparhaus 40 ein Darlehen von 50.000 EUR. Der aktuelle Zinssatz (Stand 29.07.2002) beträgt nom. 4,20 % p. a. (eff. 4,86 % p. a.) Den Kredit aus dem CO2-Minderungsprogramm der KfW kann jeder nutzen, der ein Energiesparhaus bauen oder erwerben möchte. Diese günstigen Kredite lassen sich auch mit Darlehen aus anderen wohnwirtschaftlichen Programmen der KfW sinnvoll kombinieren, z. B. mit dem Wohneigentumsprogramm oder dem 100.000 Dächer-Solarstrom-Programm. Anträge für die KfW-Förderungen können bei den Hausbanken gestellt werden.

Für Rückfragen:
Dr. Charis Pöthig
Tel. 069/7431-4683
E-Mail: charis.poethig@kfw.de

| ots
Weitere Informationen:
http://www.kfw.de

Weitere Berichte zu: Energiesparhaus KfW KfW-Energiesparhaus

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Architektur Bauwesen:

nachricht Additive Fertigung: Bauteile völlig neu denken
02.12.2016 | Hochschule Landshut

nachricht Kombination von Isolierung und thermischer Masse
01.12.2016 | Fraunhofer Institute for Chemical Technology ICT

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Architektur Bauwesen >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Elektronenautobahn im Kristall

Physiker der Universität Würzburg haben an einer bestimmten Form topologischer Isolatoren eine überraschende Entdeckung gemacht. Die Erklärung für den Effekt findet sich in der Struktur der verwendeten Materialien. Ihre Arbeit haben die Forscher jetzt in Science veröffentlicht.

Sie sind das derzeit „heißeste Eisen“ der Physik, wie die Neue Zürcher Zeitung schreibt: topologische Isolatoren. Ihre Bedeutung wurde erst vor wenigen Wochen...

Im Focus: Electron highway inside crystal

Physicists of the University of Würzburg have made an astonishing discovery in a specific type of topological insulators. The effect is due to the structure of the materials used. The researchers have now published their work in the journal Science.

Topological insulators are currently the hot topic in physics according to the newspaper Neue Zürcher Zeitung. Only a few weeks ago, their importance was...

Im Focus: Rätsel um Mott-Isolatoren gelöst

Universelles Verhalten am Mott-Metall-Isolator-Übergang aufgedeckt

Die Ursache für den 1937 von Sir Nevill Francis Mott vorhergesagten Metall-Isolator-Übergang basiert auf der gegenseitigen Abstoßung der gleichnamig geladenen...

Im Focus: Poröse kristalline Materialien: TU Graz-Forscher zeigt Methode zum gezielten Wachstum

Mikroporöse Kristalle (MOFs) bergen große Potentiale für die funktionalen Materialien der Zukunft. Paolo Falcaro von der TU Graz et al zeigen in Nature Materials, wie man MOFs gezielt im großen Maßstab wachsen lässt.

„Metal-organic frameworks“ (MOFs) genannte poröse Kristalle bestehen aus metallischen Knotenpunkten mit organischen Molekülen als Verbindungselemente. Dank...

Im Focus: Gravitationswellen als Sensor für Dunkle Materie

Die mit der Entdeckung von Gravitationswellen entstandene neue Disziplin der Gravitationswellen-Astronomie bekommt eine weitere Aufgabe: die Suche nach Dunkler Materie. Diese könnte aus einem Bose-Einstein-Kondensat sehr leichter Teilchen bestehen. Wie Rechnungen zeigen, würden Gravitationswellen gebremst, wenn sie durch derartige Dunkle Materie laufen. Dies führt zu einer Verspätung von Gravitationswellen relativ zu Licht, die bereits mit den heutigen Detektoren messbar sein sollte.

Im Universum muss es gut fünfmal mehr unsichtbare als sichtbare Materie geben. Woraus diese Dunkle Materie besteht, ist immer noch unbekannt. Die...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Firmen- und Forschungsnetzwerk Munitect tagt am IOW

08.12.2016 | Veranstaltungen

NRW Nano-Konferenz in Münster

07.12.2016 | Veranstaltungen

Wie aus reinen Daten ein verständliches Bild entsteht

05.12.2016 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Hochgenaue Versuchsstände für dynamisch belastete Komponenten – Workshop zeigt Potenzial auf

09.12.2016 | Seminare Workshops

Ein Nano-Kreisverkehr für Licht

09.12.2016 | Physik Astronomie

Pflanzlicher Wirkstoff lässt Wimpern wachsen

09.12.2016 | Biowissenschaften Chemie