Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

DFG fördert an der Bauhaus-Universität Weimar Forschungen zu Soft Constraint Frameworks für Simulationsmodelle

30.06.2008
Ab September 2008 wird das Forschungsprojekt "Soft Constraint Framework für Simulationsmodelle" der Juniorprofessur "Theoretische Methoden des Projektmanagements" in den nächsten drei Jahren durch die DFG mit insgesamt 247.800 EURO unterstützt

Bereits seit zwei Jahren beschäftigt sich die Juniorprofessur unter der Leitung von Prof. Dr.-Ing. Markus König in Zusammenarbeit mit der Professur Baubetrieb und Bauverfahren mit der Simulation von Ausbauprozessen. Im Rahmen der SIMoFIT-Kooperation mit der Flensburger Schiffsbaugesellschaft mbH wurde beispielsweise ein neuartiger ereignis-diskreter Constraint-basierter Simulationsansatz entwickelt, welcher die Modellierung von komplexen Bauprozessen erheblich vereinfacht. Dieser Simulationsansatz wird auch im Rahmen des genehmigten DFG-Projektes verwendet und um spezielle unscharfe Randbedingungen erweitert.

Eine erfolgreiche Durchführung von Bauprojekten hängt von vielen Kriterien ab, welche in der Arbeitsvorbereitung berücksichtigt werden müssen. Aufgrund des vorherrschenden Termindrucks erfolgt jedoch in der Praxis meist nur unzureichend detaillierte Ausbauplanung, obwohl die Ausbauprozesse über einen Drittel des gesamten Bauvolumens im deutschen Hochbau betragen. Nur durch eine genauere Planung der Ausbauprozesse kann der Koordinierungsaufwand reduziert, Produktionsabläufe verbessert, Ressourcenverbrauch und Kosten gesenkt, Ausführungszeiten verkürzt und Termine eingehalten werden. Durch die Simulation der Ausbauprozesse können verschiedene Szenarien unter Einbindung dieser Kriterien untersucht, berechnet und visualisiert werden, um so eine möglichst optimale Ausführungsreihenfolge zu ermitteln.

Um eine realistischere Beschreibung der Randbedingungen zu erreichen, sollen in dem nun bewilligten DFG-Forschungsvorhaben auch Restriktionen berücksichtigt werden, die sich ausschließlich unscharf formulieren lassen bzw. nicht zwingend erforderlich sind. Diese sogenannten Soft Constraints werden ebenfalls bei der Suche nach einer optimalen Lösung verwendet, wenn zu viele zwingende Restriktionen existieren oder wenn Restriktionen nur in einem gewissen Rahmen erfüllt werden müssen. Im Rahmen des DFG-Projektes werden vorhandene Ansätze zur Beschreibung von Soft Constraints untersucht und entsprechend zur Beschreibung von Restriktionen im Ausbau angepasst. Somit können Engpässe und Erfahrungswerte analysiert und Verbesserungsstrategien erprobt werden.

Weitere Informationen bei:

Prof. Dr.-Ing. Markus König
Fakultät Bauingenieurwesen
Juniorprofessur Theoretische
Methoden des Projektmanagements
Marienstraße 7
D-99423 Weimar
phone: +49 (0) 36 43/58 48 25
fax: +49 (0) 36 43/58 45 86

Dr. Michael Eckardt | idw
Weitere Informationen:
http://www.uni-weimar.de/Bauing/tmpm/kontakt.html

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Architektur Bauwesen:

nachricht Neues Forschungsprojekt: Vorausschauende Techniken für Fassaden und Beleuchtung von Bürogebäuden
17.07.2017 | Technische Universität Kaiserslautern

nachricht „Mein Ideenhaus“ – Das neue Aktionshaus von Baufritz
10.07.2017 | Bau-Fritz GmbH & Co. KG, seit 1896

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Architektur Bauwesen >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Molekulares Lego

Sie können ihre Farbe wechseln, ihren Spin verändern oder von fest zu flüssig wechseln: Eine bestimmte Klasse von Polymeren besitzt faszinierende Eigenschaften. Wie sie das schaffen, haben Forscher der Uni Würzburg untersucht.

Bei dieser Arbeit handele es sich um ein „Hot Paper“, das interessante und wichtige Aspekte einer neuen Polymerklasse behandelt, die aufgrund ihrer Vielfalt an...

Im Focus: Das Universum in einem Kristall

Dresdener Forscher haben in Zusammenarbeit mit einem internationalen Forscherteam einen unerwarteten experimentellen Zugang zu einem Problem der Allgemeinen Realitätstheorie gefunden. Im Fachmagazin Nature berichten sie, dass es ihnen in neuartigen Materialien und mit Hilfe von thermoelektrischen Messungen gelungen ist, die Schwerkraft-Quantenanomalie nachzuweisen. Erstmals konnten so Quantenanomalien in simulierten Schwerfeldern an einem realen Kristall untersucht werden.

In der Physik spielen Messgrößen wie Energie, Impuls oder elektrische Ladung, welche ihre Erscheinungsform zwar ändern können, aber niemals verloren gehen oder...

Im Focus: Manipulation des Elektronenspins ohne Informationsverlust

Physiker haben eine neue Technik entwickelt, um auf einem Chip den Elektronenspin mit elektrischen Spannungen zu steuern. Mit der neu entwickelten Methode kann der Zerfall des Spins unterdrückt, die enthaltene Information erhalten und über vergleichsweise grosse Distanzen übermittelt werden. Das zeigt ein Team des Departement Physik der Universität Basel und des Swiss Nanoscience Instituts in einer Veröffentlichung in Physical Review X.

Seit einigen Jahren wird weltweit untersucht, wie sich der Spin des Elektrons zur Speicherung und Übertragung von Information nutzen lässt. Der Spin jedes...

Im Focus: Manipulating Electron Spins Without Loss of Information

Physicists have developed a new technique that uses electrical voltages to control the electron spin on a chip. The newly-developed method provides protection from spin decay, meaning that the contained information can be maintained and transmitted over comparatively large distances, as has been demonstrated by a team from the University of Basel’s Department of Physics and the Swiss Nanoscience Institute. The results have been published in Physical Review X.

For several years, researchers have been trying to use the spin of an electron to store and transmit information. The spin of each electron is always coupled...

Im Focus: Das Proton präzise gewogen

Wie schwer ist ein Proton? Auf dem Weg zur möglichst exakten Kenntnis dieser fundamentalen Konstanten ist jetzt Wissenschaftlern aus Deutschland und Japan ein wichtiger Schritt gelungen. Mit Präzisionsmessungen an einem einzelnen Proton konnten sie nicht nur die Genauigkeit um einen Faktor drei verbessern, sondern auch den bisherigen Wert korrigieren.

Die Masse eines einzelnen Protons noch genauer zu bestimmen – das machen die Physiker um Klaus Blaum und Sven Sturm vom Max-Planck-Institut für Kernphysik in...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Operatortheorie im Fokus

20.07.2017 | Veranstaltungen

Technologietag der Fraunhofer-Allianz Big Data: Know-how für die Industrie 4.0

18.07.2017 | Veranstaltungen

DFG unterstützt Kongresse und Tagungen - September 2017

17.07.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

1,4 Millionen Euro für Forschungsprojekte im Industrie 4.0-Kontext

20.07.2017 | Förderungen Preise

Von photonischen Nanoantennen zu besseren Spielekonsolen

20.07.2017 | Physik Astronomie

Bildgebung von entstehendem Narbengewebe

20.07.2017 | Biowissenschaften Chemie