Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

E-Learning in der Architektur

02.05.2008
Neue Medien trainieren die Vorstellungskraft: Die Imagination bildet die entscheidende Grundlage für jeglichen Design-Prozess.

Um Architekturstudierenden ein Imaginationstraining zu ermöglichen, wurde an der Technischen Fachhochschule Berlin ein digitales "elementares architektonisches Seh-Training" (eaST) entwickelt.

"eaST bricht mit traditionellen Lernkonzepten und zielt auf eine Sensibilisierung der Vorstellungskraft ab. Schlüsselkompetenzen, wie das Erfassen von räumlichen und gestalterischen Zusammenhängen sowie eine fachspezifische Medien- bzw. Computerkenntnis werden dabei vermittelt", so die verantwortliche Professorin Dr. Susanne Junker.

Die digitalen Module des Programms gliedern sich in drei Abschnitte: Die Einleitung stellt essentielle architekturtheoretische Aspekte und Vorbilder vor. Der Hauptteil bietet einzelne Übungen zu den zweidimensionalen Primärelementen (Punkten, Linien und Flächen, Kugel) und den Platonischen Körpern (Kubus, Pyramide und Kugel). Der dritte Teil enthält inhaltliche und technische Quellen sowie Literaturempfehlungen.

Um die interaktive Beziehung zwischen visueller Wahrnehmung und architektonisch gestalteter Umwelt zu demonstrieren, wird jedes Modul durch Architekturbeispiele ergänzt. Der Schwierigkeitsgrad ist - abhängig von den Modulen - frei wählbar und aufgrund der Komplexität auch für Fortgeschrittene geeignet. Per Mausklick kann der Benutzer den Lernvorgang ganz einfach den individuellen Vorkenntnissen bzw. Lernbedürfnissen anpassen.

Vor allem der Erlebnischarakter begünstigt dabei den nachhaltigen Aufbau einer Wissensbasis: "eaST bietet eine spielerische Möglichkeit, mit digitalen Entwurfswerkzeugen einfach zu arbeiten und dabei vom produktiven Umgang zu profitieren", erklärt Prof. Junker. Dies ermöglicht freies Experimentieren, Lernschritte bzw. Modelle lassen sich zum Nachbau in die Modellwerkstatt übertragen und zugleich wird die eigene Vorstellungskraft überprüft.

Technische Hürden müssen nicht überwunden werden: Ohne Programmier-kenntnisse können Studierende das Programm mit einer selbsterklärenden CD-Rom jederzeit starten und von "eaST" profitieren. Das räumlich und zeitlich unabhängige Entwurfswerkzeug erlaubt eigenverantwortlich und termingerecht zu lernen. Da die Betreuung ein wesentlicher Erfolgsfaktor des Lernens ist, wird das E-Learning mit "eaST" erfolgreich in die Präsenzlehre der TFH eingebunden. Darüber hinaus wird eine zeitnahe Platzierung von "eaST" auf dem Markt angestrebt, so dass Interessierte ihre Imagination bald auch außerhalb der Hochschule in Höchstform bringen können.

Weitere Informationen und eine Demoversion erhalten Medienvertreter direkt bei Prof. Dr. Ing. Susanne Junker, Telefon 030-4505-2562, E-Mail: suju@tfh-berlin.de

Monika Jansen | idw
Weitere Informationen:
http://www.tfh-berlin.de/

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Architektur Bauwesen:

nachricht BAUFRITZ-Musterhaus - Tradition im hier und jetzt: Heimat 4.0
07.05.2018 | Bau-Fritz GmbH & Co. KG, seit 1896

nachricht Gute Raumakustik in Arbeitsumgebungen: Konzentrierter arbeiten im Büro
02.05.2018 | Fraunhofer-Institut für Bauphysik IBP

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Architektur Bauwesen >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Molecular switch will facilitate the development of pioneering electro-optical devices

A research team led by physicists at the Technical University of Munich (TUM) has developed molecular nanoswitches that can be toggled between two structurally different states using an applied voltage. They can serve as the basis for a pioneering class of devices that could replace silicon-based components with organic molecules.

The development of new electronic technologies drives the incessant reduction of functional component sizes. In the context of an international collaborative...

Im Focus: GRACE Follow-On erfolgreich gestartet: Das Satelliten-Tandem dokumentiert den globalen Wandel

Die Satellitenmission GRACE-FO ist gestartet. Am 22. Mai um 21.47 Uhr (MESZ) hoben die beiden Satelliten des GFZ und der NASA an Bord einer Falcon-9-Rakete von der Vandenberg Air Force Base (Kalifornien) ab und wurden in eine polare Umlaufbahn gebracht. Dort nehmen sie in den kommenden Monaten ihre endgültige Position ein. Die NASA meldete 30 Minuten später, dass der Kontakt zu den Satelliten in ihrem Zielorbit erfolgreich hergestellt wurde. GRACE Follow-On wird das Erdschwerefeld und dessen räumliche und zeitliche Variationen sehr genau vermessen. Sie ermöglicht damit präzise Aussagen zum globalen Wandel, insbesondere zu Änderungen im Wasserhaushalt, etwa dem Verlust von Eismassen.

Potsdam, 22. Mai 2018: Die deutsch-amerikanische Satellitenmission GRACE-FO (Gravity Recovery And Climate Experiment Follow On) ist erfolgreich gestartet. Am...

Im Focus: Faserlaser mit einstellbarer Wellenlänge

Faserlaser sind ein effizientes und robustes Werkzeug zum Schweißen und Schneiden von Metallen beispielsweise in der Automobilindustrie. Systeme bei denen die Wellenlänge des Laserlichts flexibel einstellbar ist, sind für spektroskopische Anwendungen und die Medizintechnik interessant. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des Leibniz-Instituts für Photonische Technologien (Leibniz-IPHT) haben, im Rahmen des vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) geförderten Projekts „FlexTune“, ein neues Abstimmkonzept realisiert, das erstmals verschiedene Emissionswellenlängen voneinander unabhängig und zeitlich synchron erzeugt.

Faserlaser bieten im Vergleich zu herkömmlichen Lasern eine höhere Strahlqualität und Energieeffizienz. Integriert in einen vollständig faserbasierten...

Im Focus: LZH zeigt Lasermaterialbearbeitung von morgen auf der LASYS 2018

Auf der LASYS 2018 zeigt das Laser Zentrum Hannover e.V. (LZH) vom 5. bis zum 7. Juni Prozesse für die Lasermaterialbearbeitung von morgen in Halle 4 an Stand 4E75. Mit gesprengten Bombenhüllen präsentiert das LZH in Stuttgart zudem erste Ergebnisse aus einem Forschungsprojekt zur zivilen Sicherheit.

Auf der diesjährigen LASYS stellt das LZH lichtbasierte Prozesse wie Schneiden, Schweißen, Abtragen und Strukturieren sowie die additive Fertigung für Metalle,...

Im Focus: Achema 2018: Neues Kamerasystem überwacht Destillation und hilft beim Energiesparen

Um chemische Gemische in ihre Einzelbestandteile aufzutrennen, ist in der Industrie die energieaufwendige Destillation gängig, etwa bei der Raffinerie von Rohöl. Forscher der Technischen Universität Kaiserslautern (TUK) entwickeln ein Kamerasystem, das diesen Prozess überwacht. Dabei misst es, ob es zu einer starken Tropfenbildung kommt, was sich negativ auf die Trennung der Komponenten auswirken kann. Die Technik könnte hier künftig automatisch gegensteuern, wenn sich Messwerte ändern. So ließe sich auch Energie einsparen. Auf der Prozesstechnik-Messe Achema in Frankfurt stellen sie die Technik vom 11. bis 15. Juni am Forschungsstand des Landes Rheinland-Pfalz (Halle 9.2, Stand A86a) vor.

Bei der Destillation werden Flüssigkeiten durch Verdampfen und darauffolgende Kondensation des Dampfes in ihre Bestandteile getrennt. Ein bekanntes Beispiel...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

VideoLinks
Industrie & Wirtschaft
Veranstaltungen

Größter Astronomie-Kongress kommt nach Wien

24.05.2018 | Veranstaltungen

22. Business Forum Qualität: Vom Smart Device bis zum Digital Twin

22.05.2018 | Veranstaltungen

48V im Fokus!

21.05.2018 | Veranstaltungen

VideoLinks
Wissenschaft & Forschung
Weitere VideoLinks im Überblick >>>
 
Aktuelle Beiträge

Neuer Ansatz im Kampf gegen Prostatakrebs entdeckt

24.05.2018 | Medizin Gesundheit

Konventionelle Antibiotika-Therapie ergänzen

24.05.2018 | Biowissenschaften Chemie

Vom Stroh zum Energieträger: Eintopf-Rezept für Wasserstoffgewinnung

24.05.2018 | Biowissenschaften Chemie

Weitere B2B-VideoLinks
IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics