Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

"Im Großstadt-Dschungel Duftmarken für Umwelt- und Klimaschutz" setzen

13.02.2008
"Das Zentrum Karlshöhe mit seinem attraktiven Außenbereich bietet besondere Möglichkeiten und Anreize, unterschiedliche Bevölkerungsgruppen in der Großstadt Hamburg anzusprechen. Die geplante Erlebnisausstellung passt hervorragend in ein solches Konzept."

Mit diesen Worten würdigte heute in Hamburg Dr. Fritz Brickwedde, Generalsekretär der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU), die Planungen der Stadt, durch den neuen Umwelterlebnis-Park Karlshöhe "im Großstadt-Dschungel Duftmarken für Umwelt- und Klimaschutz" zu setzen.

Mit 884.000 Euro fördert die DBU als Herzstück des Gesamtkonzeptes eine Erlebnisausstellung, die auf rund 500 Quadratmetern über zwei Etagen Familien interaktiv für den Natur- und Klimaschutz begeistern will. Bereits eine Machbarkeitsstudie hatte die DBU 2005 mit 40.000 Euro gefördert.

Die Stadt werde das bereits bestehende Umweltzentrum Karlshöhe in den nächsten Jahren schrittweise modernisieren, zum Umwelterlebnis-Park ausbauen und damit auf die aktuellen Anforderungen einer Bildung für nachhaltige Entwicklung ausrichten, betonten heute bei der Präsentation des Gesamtkonzeptes Umweltsenator Axel Gedaschko und Umweltstaatsrätin Dr. Herlind Gundelach.

Entstehen werde mit Investitionskosten von rund 5,5 Millionen Euro auf einer Fläche von neun Hektar - das entspricht etwa der Größe von zwölf Fußballfeldern - ein attraktiver Ausflugs- und Bildungsort für den Themenkomplex Natur, Energie und Klimaschutz. Er soll das ganze Jahr über geöffnet sein und besonders Familien und Kinder ansprechen.

Die von der DBU geförderte Erlebnis-Ausstellung werde Familien mit Kindern, Kinder-, Jugend- und Schülergruppen, Multiplikatoren sowie Jugendliche in der Berufsausbildung animieren, die Großstadt Hamburg aus stadtökologischer Sicht "mit anderen Augen" zu betrachten, unterstrich Brickwedde. Sie werde die Besucher emotional und spielerisch auf Möglichkeiten des Umweltschutzes durch sparsame Energienutzung und konsequenten Klimaschutz ansprechen und den Bezug zu Naturphänomenen und die Anpassung von Pflanzen und Tieren an die vier Jahreszeiten herstellen.

Das Konzept sei mit Experten aus unter anderem Biologie, Meteorologie, Energiewirtschaft und Pädagogik erarbeitet worden. Geplant ist, auch die Hamburger Hochschulen, die Schulbehörde und die im Umweltzentrum tätige Arbeitsgemeinschaft Natur- und Umweltbildung (ANU) in die weitere Planung einzubinden. Die Besucherprognose sehe vor, die Zahl von 40.000 zahlenden Gästen pro Jahr zu erreichen. Hinzu kämen rund 10.000 Kinder aus Kindergarten- und Schulklassenbesuchen. Brickwedde: "Umweltbildungseinrichtungen in Deutschland befinden sich überwiegend im ländlichen Bereich.

Umso wichtiger ist es, für das Publikum auch in der Großstadt Angebote zu unterbreiten, die in der Bevölkerung tatsächlich angenommen werden. Das Konzept 'Wandel der Jahreszeiten' eignet sich besonders, die Themenschwerpunkte Natur, Ener¬gie und Klimaschutz einem Großstadt-Publikum zu ver¬mitteln. Die Verbindung der Ausstellung mit dem umgebenden Außenbereich wird es ermöglichen, das Konzept der Jahreszeiten überzeugend umzusetzen."

Franz-Georg Elpers | idw
Weitere Informationen:
http://www.dbu.de/123artikel27475_106.html
http://www.dbu.de

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Architektur Bauwesen:

nachricht Smarte Gebäude durch innovative Dächer und Fassaden
31.08.2017 | Fraunhofer-Institut für Organische Elektronik, Elektronenstrahl- und Plasmatechnik FEP

nachricht Nachhaltiger Baustoff: Pilze als Dämmmaterial nutzen
30.08.2017 | Fraunhofer-Institut für Umwelt-, Sicherheits- und Energietechnik UMSICHT

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Architektur Bauwesen >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: LaserTAB: Effizientere und präzisere Kontakte dank Roboter-Kollaboration

Auf der diesjährigen productronica in München stellt das Fraunhofer-Institut für Lasertechnik ILT das Laser-Based Tape-Automated Bonding, kurz LaserTAB, vor: Die Aachener Experten zeigen, wie sich dank neuer Optik und Roboter-Unterstützung Batteriezellen und Leistungselektronik effizienter und präziser als bisher lasermikroschweißen lassen.

Auf eine geschickte Kombination von Roboter-Einsatz, Laserscanner mit selbstentwickelter neuer Optik und Prozessüberwachung setzt das Fraunhofer ILT aus Aachen.

Im Focus: LaserTAB: More efficient and precise contacts thanks to human-robot collaboration

At the productronica trade fair in Munich this November, the Fraunhofer Institute for Laser Technology ILT will be presenting Laser-Based Tape-Automated Bonding, LaserTAB for short. The experts from Aachen will be demonstrating how new battery cells and power electronics can be micro-welded more efficiently and precisely than ever before thanks to new optics and robot support.

Fraunhofer ILT from Aachen relies on a clever combination of robotics and a laser scanner with new optics as well as process monitoring, which it has developed...

Im Focus: The pyrenoid is a carbon-fixing liquid droplet

Plants and algae use the enzyme Rubisco to fix carbon dioxide, removing it from the atmosphere and converting it into biomass. Algae have figured out a way to increase the efficiency of carbon fixation. They gather most of their Rubisco into a ball-shaped microcompartment called the pyrenoid, which they flood with a high local concentration of carbon dioxide. A team of scientists at Princeton University, the Carnegie Institution for Science, Stanford University and the Max Plank Institute of Biochemistry have unravelled the mysteries of how the pyrenoid is assembled. These insights can help to engineer crops that remove more carbon dioxide from the atmosphere while producing more food.

A warming planet

Im Focus: Hochpräzise Verschaltung in der Hirnrinde

Es ist noch immer weitgehend unbekannt, wie die komplexen neuronalen Netzwerke im Gehirn aufgebaut sind. Insbesondere in der Hirnrinde der Säugetiere, wo Sehen, Denken und Orientierung berechnet werden, sind die Regeln, nach denen die Nervenzellen miteinander verschaltet sind, nur unzureichend erforscht. Wissenschaftler um Moritz Helmstaedter vom Max-Planck-Institut für Hirnforschung in Frankfurt am Main und Helene Schmidt vom Bernstein-Zentrum der Humboldt-Universität in Berlin haben nun in dem Teil der Großhirnrinde, der für die räumliche Orientierung zuständig ist, ein überraschend präzises Verschaltungsmuster der Nervenzellen entdeckt.

Wie die Forscher in Nature berichten (Schmidt et al., 2017. Axonal synapse sorting in medial entorhinal cortex, DOI: 10.1038/nature24005), haben die...

Im Focus: Highly precise wiring in the Cerebral Cortex

Our brains house extremely complex neuronal circuits, whose detailed structures are still largely unknown. This is especially true for the so-called cerebral cortex of mammals, where among other things vision, thoughts or spatial orientation are being computed. Here the rules by which nerve cells are connected to each other are only partly understood. A team of scientists around Moritz Helmstaedter at the Frankfiurt Max Planck Institute for Brain Research and Helene Schmidt (Humboldt University in Berlin) have now discovered a surprisingly precise nerve cell connectivity pattern in the part of the cerebral cortex that is responsible for orienting the individual animal or human in space.

The researchers report online in Nature (Schmidt et al., 2017. Axonal synapse sorting in medial entorhinal cortex, DOI: 10.1038/nature24005) that synapses in...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Legionellen? Nein danke!

25.09.2017 | Veranstaltungen

Posterblitz und neue Planeten

25.09.2017 | Veranstaltungen

Hochschule Karlsruhe richtet internationale Konferenz mit Schwerpunkt Informatik aus

25.09.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Legionellen? Nein danke!

25.09.2017 | Veranstaltungsnachrichten

Hochvolt-Lösungen für die nächste Fahrzeuggeneration!

25.09.2017 | Seminare Workshops

Seminar zum 3D-Drucken am Direct Manufacturing Center am

25.09.2017 | Seminare Workshops