Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Für Bauherren stehen alle Zeichen auf grün

02.09.2010
Wer nachhaltig baut, wohnt gesünder und profitiert vom hohen Wiederverkaufswert

Ein eigenes Haus zu bauen und sich damit ein besonders persönliches Ambiente zu schaffen war für Menschen schon immer ein grundsätzliches Bedürfnis. Das gilt auch im 21. Jahrhundert, allerdings unter grünen Vorzeichen: Hausbauer sollten auf ein ökologisches und gesundheitlich unbedenkliches Konzept achten, um im Einklang mit der Natur zu leben. Insbesondere Eltern können so sicher gehen, dass ihre Kinder in einem gesunden und natürlichen Umfeld aufwachsen.




Nachhaltig bauen ist deshalb nicht nur das Gebot der Stunde, sondern auch der Zukunft. Das fängt bei der Planung und der Wahl der Baumaterialien an und endet mit der kompletten und lückenlosen Rückführung des Gebäudes in die Natur. Ebenso zählen die Senkung des Energieverbrauchs, kurze Transportwege und eine möglichst natürliche Ausrichtung bei der Fertigung und in der Produktion.

Wie sehr sich das Prinzip des nachhaltigen Bauens langfristig rechnet, beweisen neuerdings auch Immobilieanleger: Laut einer Umfrage der Deutschen Bank wollen 84 Prozent in „grüne Gebäude“ investieren. Banken bestätigen, dass sich nur so auch zukünftig ein hoher Wiederverkaufswert garantieren lässt. Wer grün baut, investiert also gleich doppelt in die Zukunft seiner Kinder: Einmal in ihre Gesundheit und einmal in ein Objekt, das sich auch in Zukunft optimal vermarkten lässt.

Als Baumaterial wird von Experten vor allem Holz empfohlen: „Holz ist ein nachwachsender Rohstoff und CO2 neutral“, bestätigt Karlheinz Müller, Baubiologe und Umweltexperte bei Baufritz, dem nachhaltigsten Unternehmen Deutschlands 2009. Während der Wachstumsphase und der Nutzung des Holzes werde das Kohlendioxid im Holz gespeichert. Dies verringere den Anstieg der CO2-Konzentration in der Atmosphäre und steuere dem Treibhauseffekt entgegen.

Wer darüber hinaus für die Natur mitdenkt, wird für sein Engagement sogar ausgezeichnet: Als erstes Holzhausunternehmen Deutschlands hat Baufritz für das munnosal-Zentrum in Mainz die GreenBuilding-Zertifizierung erhalten. Neben der Beachtung des nachhaltigen Bauprinzips im gesamten Lebenszyklus waren die Juroren der Deutschen Energieagentur dena insbesondere von der natürlichen Gebäudehülle angetan: In 37 cm starken, diffusionsoffenen Holzwänden sorgen schadstoffgeprüfte Baumaterialien sowie eine patentierte Biodämmung für ein natürliches und wohngesundes Raumklima. Der Energieverbrauch sinkt um bis zu 50%. Das Allgäuer Familienunternehmen vermeidet zudem bedenkliche Baumaterialien und bietet seinen Kunden zur Sicherheit in ihrem zukünftigen Haus eine kostenlose Luftschadstoffmessung an.

Julia Albrecht | Bau-Fritz
Weitere Informationen:
http://www.baufritz.com/?dom=w_ir-de

Weitere Berichte zu: Bau-Fritz Baumaterial Energieverbrauch Wiederverkaufswert

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Architektur Bauwesen:

nachricht Wirbel als Räder der Natur
28.03.2017 | Karlsruher Institut für Technologie

nachricht Stadtplanung im Klimawandel: HafenCity Universität Hamburg entwickelt Empfehlungen
24.03.2017 | HafenCity Universität Hamburg

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Architektur Bauwesen >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Atome rennen sehen - Phasenübergang live beobachtet

Ein Wimpernschlag ist unendlich lang dagegen – innerhalb von 350 Billiardsteln einer Sekunde arrangieren sich die Atome neu. Das renommierte Fachmagazin Nature berichtet in seiner aktuellen Ausgabe*: Wissenschaftler vom Center for Nanointegration (CENIDE) der Universität Duisburg-Essen (UDE) haben die Bewegungen eines eindimensionalen Materials erstmals live verfolgen können. Dazu arbeiteten sie mit Kollegen der Universität Paderborn zusammen. Die Forscher fanden heraus, dass die Beschleunigung der Atome jeden Porsche stehenlässt.

Egal wie klein sie sind, die uns im Alltag umgebenden Dinge sind dreidimensional: Salzkristalle, Pollen, Staub. Selbst Alufolie hat eine gewisse Dicke. Das...

Im Focus: Kleinstmagnete für zukünftige Datenspeicher

Ein internationales Forscherteam unter der Leitung von Chemikern der ETH Zürich hat eine neue Methode entwickelt, um eine Oberfläche mit einzelnen magnetisierbaren Atomen zu bestücken. Interessant ist dies insbesondere für die Entwicklung neuartiger winziger Datenträger.

Die Idee ist faszinierend: Auf kleinstem Platz könnten riesige Datenmengen gespeichert werden, wenn man für eine Informationseinheit (in der binären...

Im Focus: Quantenkommunikation: Wie man das Rauschen überlistet

Wie kann man Quanteninformation zuverlässig übertragen, wenn man in der Verbindungsleitung mit störendem Rauschen zu kämpfen hat? Uni Innsbruck und TU Wien präsentieren neue Lösungen.

Wir kommunizieren heute mit Hilfe von Funksignalen, wir schicken elektrische Impulse durch lange Leitungen – doch das könnte sich bald ändern. Derzeit wird...

Im Focus: Entwicklung miniaturisierter Lichtmikroskope - „ChipScope“ will ins Innere lebender Zellen blicken

Das Institut für Halbleitertechnik und das Institut für Physikalische und Theoretische Chemie, beide Mitglieder des Laboratory for Emerging Nanometrology (LENA), der Technischen Universität Braunschweig, sind Partner des kürzlich gestarteten EU-Forschungsprojektes ChipScope. Ziel ist es, ein neues, extrem kleines Lichtmikroskop zu entwickeln. Damit soll das Innere lebender Zellen in Echtzeit beobachtet werden können. Sieben Institute in fünf europäischen Ländern beteiligen sich über die nächsten vier Jahre an diesem technologisch anspruchsvollen Projekt.

Die zukünftigen Einsatzmöglichkeiten des neu zu entwickelnden und nur wenige Millimeter großen Mikroskops sind äußerst vielfältig. Die Projektpartner haben...

Im Focus: A Challenging European Research Project to Develop New Tiny Microscopes

The Institute of Semiconductor Technology and the Institute of Physical and Theoretical Chemistry, both members of the Laboratory for Emerging Nanometrology (LENA), at Technische Universität Braunschweig are partners in a new European research project entitled ChipScope, which aims to develop a completely new and extremely small optical microscope capable of observing the interior of living cells in real time. A consortium of 7 partners from 5 countries will tackle this issue with very ambitious objectives during a four-year research program.

To demonstrate the usefulness of this new scientific tool, at the end of the project the developed chip-sized microscope will be used to observe in real-time...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Industriearbeitskreis »Prozesskontrolle in der Lasermaterialbearbeitung ICPC« lädt nach Aachen ein

28.03.2017 | Veranstaltungen

Neue Methoden für zuverlässige Mikroelektronik: Internationale Experten treffen sich in Halle

28.03.2017 | Veranstaltungen

Wie Menschen wachsen

27.03.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Nierentransplantationen: Weisse Blutzellen kontrollieren Virusvermehrung

30.03.2017 | Biowissenschaften Chemie

Zuckerrübenschnitzel: der neue Rohstoff für Werkstoffe?

30.03.2017 | Materialwissenschaften

Integrating Light – Your Partner LZH: Das LZH auf der Hannover Messe 2017

30.03.2017 | HANNOVER MESSE