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Wald und Holzproduktion: Wer hat das bessere Zukunftskonzept – die Natur oder die Gentechnik?

12.01.2012
Das neue Jahr 2012 trägt den Titel „UN-Jahr der erneuerbaren Energien für alle“. Nachwachsende Rohstoffe wie Holz spielen bei den Erneuerbaren eine zunehmend wichtige Rolle. Doch mit steigenden Produktionszahlen zeigen sich auch die ökologischen Grenzen dieses neuen Marktes.

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Die Wälder der Erde geraten zunehmend durch die rasant steigende Nachfrage nach Holz als Rohstoff zur Energiegewinnung unter noch größeren Druck. Parallel dazu sollen und müssen sie aber auch ihre Funktionen als Ökosysteme wie die Speicherung von Kohlenstoff und die Erhaltung der biologischen Vielfalt weiterhin erfüllen. Und das bei gleichzeitiger Anpassung an den Klimawandel.


Diesen hohen Ansprüchen an die globalen Wälder begegnen Forscher auf zum Teil gegensätzliche Weise:

Die einen setzen auf die natürlichen, über Jahrmillionen Jahre getesteten Prozesse in Ökosystemen, in denen die biologische Vielfalt zur Absicherung gegen äußere Störungen eine große Rolle spielt. Den anderen sind die natürlichen Prozesse dagegen viel zu langsam, vor allem zu langsam um den Wald intensiver als Energie- und Rohstofflieferanten zu nutzen. Sie setzen auf die Gentechnik und argumentieren: Gentransfer sei nichts Unnatürliches und könne, richtig gehandhabt, zum Wohle der Menschheit genutzt werden.

Eine hundertprozentige Sicherheit vor etwaigen Risiken für dieses Wohl und die Stabilität der Ökosysteme könne man jedoch nicht erwarten. NeFo stellt in seinem aktuellen Presseschwerpunkt einen Vertreter jeder Seite vor und gibt dabei Einblick in das weltweit größte Experiment zur Erforschung der Bedeutung von biologischer Vielfalt in Waldökosystemen - auf einer Fläche von 70 Fußballfeldern in China.

Ansprechpartner:
Sebastian Tilch
NeFo-Pressereferent
Telefon: 0341-235-1062
E-Mail: sebastian.tilch@ufz.de
Web: http://www.biodiversity.de


Netzwerk-Forum zur Biodiversitätsforschung Deutschland (NEFO) ist eine Kommunikationsplattform für Wissenschaftler und Anwender von Wissen zur biologischen Vielfalt. Das Projekt wird im Rahmen von DIVERSITAS-Deutschland e.V. (www.diversitas-deutschland.de) durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert. Ein wichtiges Ziel ist es, die Forschung unterschiedlicher Disziplinen, die sich mit gesellschaftlich relevanten Fragestellungen zur Biodiversität befasst, stärker ins öffentliche Licht zu stellen. Hierzu stehen direkte Ansprechpartner für Fragen aus Medien, Politik und Öffentlichkeit bereit, arbeiten aktuelle Themen auf und vermitteln Experten.
Projektpartner sind das Museum für Naturkunde Berlin, Universität Potsdam und Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung - UFZ.

Sebastian Tilch | Quelle: UFZ News
Weitere Informationen: www.biodiversity.de
www.ufz.de

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