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Stärkung der Nutzpflanzenwissenschaften im Norden

15.03.2010
Kooperationsvertrag ermöglicht gemeinsame Forschung

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Das Leibniz-Institut für Pflanzengenetik und Kulturpflanzenforschung (IPK) in Gaters-leben und die Agrar- und Ernährungswissenschaftliche Fakultät der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (CAU) unterzeichneten am 1. Dezember 2009 einen Ko-operationsvertrag, der den Kieler Studenten einen Forschungsaufenthalt in Gatersle-ben ermöglichen soll.


Die wissenschaftliche Zusammenarbeit umfasst Forschungsarbeiten sowohl zur mole-kularen Pflanzenzüchtung, Pflanzenernährung und Phytopathologie. Darüber hinaus sollen stressphysiologische Aspekte von Kulturpflanzen untersucht werden.

Der Vertrag stärkt neben der eng vernetzten nationalen und internationalen Forschung die gemeinsame Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses.

Hintergrundinformationen

Die Schwerpunkte der Nutzpflanzenwissenschaften der Agrar- und Ernährungswis-senschaftlichen Fakultät liegen in den Bereichen Pflanzenbau (Prof. Kage und Prof. Taube), Pflanzenzüchtung (Prof. Jung), Phytopathologie (Prof. Verreet und Prof. Cai) und Pflanzenernährung (Prof. Mühling). Die Forschungsstrategie der Kieler Fakultät zeichnet sich neben ihren disziplinübergreifenden Angeboten durch ein ausgewoge-nes Verhältnis von Grundlagen- und Anwendungsforschung aus. Das Spektrum reicht von molekularen Forschungsarbeiten in der Genom- und Proteomanalyse bis hin zur problemorientierten Forschung mit deutlichem Praxisbezug.

Das Leibniz-Institut für Pflanzengenetik und Kulturpflanzenforschung (IPK) in Gaters-leben gehört zu den großen, international bedeutsamen Zentren der Pflanzenfor-schung, in dem Probleme der modernen Biologie vorrangig an Kulturpflanzen bearbei-tet werden. Im Zentrum grundlagen- und anwendungsorientierter, interdisziplinärer Forschung steht die Erarbeitung neuer Erkenntnisse und Technologien mit dem Ziel einer umfassenden Nutzung pflanzengenetischer Ressourcen für eine optimierte Stoffproduktion und für eine umweltverträglichere Landwirtschaft. Das Institut bezieht seine Stärke aus der Integration verschiedener wissenschaftlicher Disziplinen und der Nutzung der enormen biologischen Vielfalt, die in seiner weltweit bekannten Kultur-pflanzenbank, auch Genbank genannt, bewahrt, analysiert und genutzt wird. Für die Erforschung und Analyse von wichtigen Prozessen der Evolution, Entwicklung und Merkmalsausprägung von Kulturpflanzen wird neben den genetischen Kernkompeten-zen auch Expertise auf den Gebieten Taxonomie, Pflanzenphysiologie, Biochemie, Molekularbiologie, Zellbiologie, Genomforschung und in wichtigen Teilbereichen der Bioinformatik eingesetzt.

Kontakt:

Leibniz-Institut für Pflanzengenetik
und Kulturpflanzenforschung (IPK)
Roland Schnee
Geschäftsstelle
Tel. 039482/5427
E-Mail: schnee@ipk-gatersleben.de

Prof. Dr. Karl H. Mühling
Pressesprecher der Agrar- und
Ernährungswissenschaftlichen Fakultät
Christian-Albrechts-Universität
Tel. 0431/880-3189
E-Mail: khmuehling@plantnutrition.uni-kiel.de

Susanne Schuck | Quelle: Informationsdienst Wissenschaft
Weitere Informationen: www.uni-kiel.de
www.uni-kiel.de/download/pm/2010/2010-042-1.jpg

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