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Mehr Energie aus holzartiger Biomasse soll ländliche Regionen entwickeln

18.11.2010
Start des AgroForNet-Projektes unter TUD-Leitung am (heutigen) 18. November in Tharandt

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Wie können die Produzenten und die Verwerter von sogenannter Dendromasse besser zusammenarbeiten, damit einerseits dieser Rohstoff energetisch und stofflich bestmöglich genutzt wird und andererseits ländliche Regionen nachhaltig entwickelt werden können?


Diese und ähnliche Fragen stehen im Zentrum des Projektes „Nachhaltige Entwicklung ländlicher Regionen durch Vernetzung von Produzenten und Verwertern von Dendromasse für die energetische Nutzung“ (AgroForNet), das mit einer zweitägigen Auftaktveranstaltung am 18. und 19. November 2010 in Tharandt startet.

AgroForNet wurde von der TU Dresden und 30 weiteren Partnern aus der Wirtschaft und der Forschung und mit Unterstützung des Bundesministeriums für Bildung und Forschung initiiert.

AgroForNet besteht aus fünf Teilprojekten, die gleichzeitig in drei Modellregionen (Lausitz, Mittelsächsisches Lößhügelland und Südliche Metropolregion Hamburg) bearbeitet werden.

Durch die wissenschaftliche Begleitung und unternehmerische Umsetzung sollen in den Modellregionen das Dendromassepotenzial, die regionale Wirtschaftsentwicklung sowie die nachhaltige Flächennutzung gefördert werden. Ziel des Projektes ist es, regionale Wertschöpfungsketten zur dauerhaften und effizienten Erzeugung und Bereitstellung von Holz aus Kurzumtriebsplantagen, aus Forstwirtschaft sowie der offenen Landschaft aufzubauen.

Dendromasse ist holzartige Biomasse, die als Rohstoff energetisch und stofflich genutzt werden kann. Aufgrund der Qualität des Dendroholzes ist keine hochwertige Nutzung (Möbel, Hausbau) vorgesehen. Dendromasse soll vielmehr für die Holzwerkstoff-, Papier- und Chemieindustrie verwendet werden und in Bioenergie-Anlagen zum Einsatz kommen.

Eine der Grundlagen des Projektes war die Novellierung des Bundeswaldgesetzes am 17. Juni 2010, durch die Kurzumtriebsplantagen und Agroforstsysteme zukünftig nicht als Wald gelten. Somit unterliegen diese nicht dem Waldbegriff und den diesbezüglichen Bestimmungen des Bundeswaldgesetzes.

Informationen für Journalisten: http://bit.ly/bNTeLq
Technische Universität Dresden, Institut für Internationale Forst- und Holzwirtschaft
Professur für Forst- und Holzwirtschaft Osteuropas, Dr. David Butler Manning
Pienner Str. 19, 01737 Tharandt
Tel. 035203 3831819 oder 0174 4201924

Mathias Bäumel | Quelle: Informationsdienst Wissenschaft
Weitere Informationen: bit.ly/bNTeLq
www.tu-dresden.de/

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