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Käferfallen werden von zwei Personen ausgebracht, damit diese im dichten Bestand für die wöchentliche Auswertung wiedergefunden werden. Derzeit werden die Standorte per Hand auf normales Kartenmaterial übertragen.
Manfred Röhrig von ISIP, dem Informationssystem Integrierte Pflanzenproduktion, testet seit 2010 in Rheinland-Pfalz eine mobile Datenlösung. Auf einer Android-Plattform kann eine einzelne Person mittels GPSs den Standort und später die Käferauswertung gleich vor Ort eingeben. Die zentrale Datenbank ermöglicht eine schnelle Auswertung. Die Daten dienen als Basis für eine Befallsprognose. Derzeit gibt es bereits 447 digital erfasste Fallen, bei geringerem Arbeits- und Kostenaufwand.
Welcher Zusammenhang zwischen Insekt und Pflanzenschäden aber wirklich besteht, ist weniger sicher. Tomislav Kos von der Universität für Landwirtschaft in Zagreb hat Zusammenhänge zwischen Larvenaufkommen, Wurzelschäden und Ernteverlusten anhand mehrjähriger Versuche berechnet.
Die Zahl der Larven weist zwar einen starken Zusammenhang mit auftretenden Wurzelschäden auf, reicht aber nicht für eine Prognose für umgeknickte Maispflanzen. Die Zahl der Larven, so das Fazit, ist zwar der wichtigste Parameter für eine Berechnung der Ernteverluste, aber der regionale Witterungsverlauf kann diese auch aufheben. Für die Erarbeitung von Schadensschwellen müssten die Wechselwirkungen zwischen Larven und Witterung weiter erforscht werden.
Daher ist die mögliche Ausbreitung des Westlichen Maiswurzelbohrers in Deutschland auch noch offen. Silke Krügener vom JKI hat Deutschland in 3,5 Quadratkilometer große Zellen eingeteilt und mit fördernden und hemmenden Einflüssen, wie kontinuierlichem Maisanbau oder Wälder, die Wanderung des Käfers bis 2021 simuliert. Ohne Gegenmaßnahmen bei hohem Wachstumspotenzial könnte der Käfer in 20 Jahren die Hälfte Deutschlands besiedelt haben.
Bei Gegenmaßnahmen mit einem Effizienzgrad von 90 Prozent könnte die Käferpopulation auf ihrem heutigen Gebiet verharren. Einwanderungen aus den Nachbarländern sind in der Simulation aber nicht berücksichtigt. Das Modell soll noch um Klimaeffekte erweitert werden.
Weitere Informationen:
http://diabrotica.jki.bund.de/
Roland Krieg | Quelle: www.aid.de
Weitere Informationen: www.aid.de
Weitere Berichte zu: Ernteverluste > GPS data > JKI > Käferpopulation > Larve > Maiswurzelbohrer > Monitoring > Pflanzenschäden > Witterung > Wurzelschäden
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Im Zentrum der Zusammenarbeit steht das von LanzaTech entwickelte Fermentierungsverfahren, mit dem kohlenstoffreiche Abgase in der Stahlindustrie zu Bioethanol und anderen Basis-Chemikalien konvertiert werden können. Siemens und LanzaTech werden ...
All unsere Zellen tragen einen Mantel aus Zuckermolekülen, sogenannten Glykanen. Wissenschaftler der ETH Zürich und der Empa haben nun entdeckt, dass Glykane die Anordnung von Wasserteilchen über weite Distanzen rearrangieren.
Glykoproteine sind ein wichtiger Teil unseres Körpers: Diese Zucker-Protein Hybridmoleküle bilden die schützende Schleimschicht, die unsere Lungen und unseren Magen auskleiden. Sie sind Bestandteil der Flüssigkeit, die unsere Gelenke schmiert, und sie bedecken all unsere Zellen, wobei der Zuckerteil, die Glykane, wie ein Miniaturwald aus Antennen nach aussen zeigen.
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Die europäischen Länder haben sich verpflichtet, die CO2-Emissionen zu reduzieren. Im Bereich der Individualtransportsysteme bieten rein elektrisch angetriebene Fahrzeuge – gefahren mit regenerativ erzeugtem Strom – eine Chance dafür.
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»Doch darüber hinaus ist die technologiebasierte Qualifizierung als ein zentraler Baustein ...
Einige Pestizide, die derzeit in Europa und Australien im Einsatz sind, können die regionale Artenvielfalt von wirbellosen Tieren in Fließgewässern um bis zu 42 Prozent reduzieren. Das berichten Forscher in den “Proceedings” der US-Akademie der Wissenschaften (PNAS).
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