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Dabei gewinnt der Anbau von heimischen „Öko“-Gurken seit Jahren an Bedeutung und die Nachfrage kann nicht immer gedeckt werden. Zusammen mit dem Ökoanbauverband Bioland e.V. haben Wissenschaftler des Julius Kühn-Instituts (JKI) einen Anbauleitfaden erstellt.
Dabei wurde vorhandenes Wissen mit neuesten Erkenntnissen aus der Forschung und Erfahrungen aus der Praxis verknüpft. Der Leitfaden in Form eines Ringbuches soll Anbauern Anleitung und Hilfe für die ökologische Produktion von Einlegegurken in Deutschland sein. Dabei lag der Fokus nicht nur bei Fragen der richtigen Fruchtfolge, Bodenvorbereitung oder Düngung, sondern galt auch Anbauverfahren, Sortenwahl, Bewässerung, Regulierung der Unkräuter und dem Pflanzenschutz.
Der Leitfaden kann gegen Einsendung des Rückportos (85 Cent) bestellt werden bei:
Julius Kühn-Institut
Referat für Presse und Information
Messeweg 11-12
38104 Braunschweig
Aufgrund der zunehmend geförderten Forschungstätigkeiten im Ökologischen Landbau in den letzten Jahren können besondere Fragen des Ökoanbaus in Zusammenarbeit mit Praktikern gezielt aufgegriffen und bearbeitet werden. Die Ergebnisse der Projekte zeigen es. Die Projekte wurden von 2007 bis 2011 mit Mitteln des Bundesministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV) im Rahmen des „Bundesprogramms Ökologischer Landbau und andere Formen nachhaltiger Landwirtschaft“ (BÖLN-Projekte 06OE150, 06OE188) über die Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung gefördert.
* Gurkenanbau in Deutschland: 2.589 ha (Quelle: Statistisches Bundesamt 2010)
DOI Anbauleitfaden: 10.5073/plf.2011.001
Dr. Gerlinde Nachtigall | Quelle: Informationsdienst Wissenschaft
Weitere Informationen: www.jki.bund.de
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