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Besonders in trockenen Regionen der Erde ist die Versalzung der Böden ein großes Problem für den Anbau von Kulturpflanzen. Durch die massive Verdunstung werden Salzkristalle mit dem Bodenwasser an die Oberfläche befördert, wo sie sich dann ablagern.
Mit konventionellen Züchtungsmethoden ist es Wissenschaftlern rund um Professor Hartzig, dem Leiter des Instituts für Pflanzenernährung, gelungen, die Voraussetzung für eine Landbewirtschaftung solcher Böden zu schaffen: Sie analysierten verschiedene Strategien der Maispflanzen, um mit hohen Salzkonzentrationen und Trockenstress fertig zu werden.
Ausgewählte Pflanzen mit niedrigen Salzgehalten in den Blättern wurden konventionell gekreuzt. Das Ergebnis: eine salzresistente Hybridpflanze. Der Anbau dieser Pflanze könnte neben kostenaufwändigen Bemühungen um Bodenverbesserung eine wirksame Methode sein, um einen Beitrag zur Ernährungssicherung in Problemregionen zu leisten.
Friederike Eversheim | Quelle: aid infodienst
Weitere Informationen: www.aid.de
geb.uni-giessen.de/geb/volltexte/2009/7346/pdf/SdF_2009_2_56_61.pdf
Weitere Berichte zu: Anbau > Gentechnik > Landbewirtschaftung > Pflanzenernährung > Salzkonzentrationen > Salzkristalle > salzresistente Maishybridsorte
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