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Universität Kiel bietet kostenlosen Service im Netz
Der sehr feuchte Sommer erhöht die Gefahr eines Pilzbefalls von Nutzpflanzen. Damit die Pflanzenschutzmittel für die Zuckerrübe möglichst gezielt eingesetzt werden, bietet die Kieler Universität den Bauern eine Website an. Sie liefert Aussagen zur Wahrscheinlichkeit des Pilzbefalls. Die Prognosemodelle sind aus einer langjährigen Forschungsarbeit entstanden, die Wetterdaten, den Pilzbefall an den Blättern der Zuckerrübe sowie Ertrag und Qualität der Ernte umfassten.
Auf der Seite www.ips-zuckerruebe.de stellt das Institut für Phytopathologie die Infektionswahrscheinlichkeit sowie Behandlungsschemata ein. Die Site ist kostenlos abzurufen. Darüber hinaus werden Anleitungen zur individuellen Befallsdiagnose und gezielten Bekämpfung geliefert.
Professor Joseph-Alexander Verreet: "Um die Umwelt zu schonen und den Ressourceneinsatz zu minimieren sollte das Motto in der konventionellen Landwirtschaft immer lauten: Nur spritzen, wenn es die aktuelle Situation erfordert. Hierfür bieten wir den Bauern ein geeignetes Instrumentarium." Das Modell des Integrierten Pflanzenschutzes Zuckerrübe (IPS) verknüpft unterschiedliche Einzelbausteine zu einem aussagefähigen Vorhersagemodell. Pilzepidemien lassen sich durch die Einbeziehung von landesspezifischen Messdaten für unterschiedliche Orte gezielt voraussagen.
In unseren Breiten ist die Zuckerrübe der Zuckerlieferant Nummer eins. Ertragsverluste von bis zu 50 Prozent bei Pflanzen, die nicht behandelt wurden, sind bei starken Epidemien möglich.
Susanne Schuck | Quelle: Informationsdienst Wissenschaft
Weitere Informationen: www.ips-zuckerruebe.de
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Leichtbau gilt als Schlüsseltechnologie. Wo immer es um geringes Gewicht geht und Massen bewegt werden müssen, sind sie gefragt: Faserverbundwerkstoffe. Doch nicht immer geht es ohne Metall.
Eine Methode, die besten Eigenschaften verschiedener Werkstoffe miteinander zu verbinden, ist die Hybrid-Bauweise. Sinnvolle Kombinationen unterschiedlicher Materialien sind zum Beispiel CFK und Aluminium.
Derzeit erfolgt das Verbinden dieser Komponenten über ein adhäsives oder mechanisches Fügen. Insbesondere im Hinblick auf gewichtsoptimierte, integrale Strukturen mit verbesserten mechanischen Eigenschaften sind jedoch neue Konstruktions- ...
Einen tiefen Einblick in das Wesen quantenmechanischer Phasenübergänge gewannen Innsbrucker Quantenphysiker um Rainer Blatt und Peter Zoller im Labor.
Sie haben als erste Forscher den Kampf gegensätzlicher Dynamiken an einem neuartigen Übergang zweier quantenmechanischer Ordnungen simuliert und berichten darüber in der Fachzeitschrift Nature Physics.
„Bringen wir Wasser zum Kochen, steigen Wassermoleküle als Dampf auf. Eine solche Änderung der physikalischen Ordnung von Materie nennen wir Phasenübergang“, erklärt Sebastian Diehl vom ...
Supraleitungssensoren der PTB ermöglichen hochempfindliche Messungen der magnetischen Kernresonanz dünner Helium-3-Schichten - aktuelle Veröffentlichung in Science
Tieftemperatur-Spezialisten der Physikalisch-Technischen Bundesanstalt (PTB) haben mit ihren SQUIDs dazu beigetragen, dass die magnetischen Momente von Atomen des seltenen Isotopes 3He (Helium-3) extrem empfindlich gemessen werden konnten. Mithilfe dieser Sensoren wurden hochempfindliche Kernresonanzspektrometer entwickelt, die jetzt tiefe Einblicke in den Zustand der Materie bei extrem tiefen Temperaturen lieferten.
Konkret sperrte ...
Gut 99 Prozent des gesamten Eises an Land ist in den riesigen Eisschilden der Antarktis und Grönlands gespeichert, nur knapp ein Prozent dagegen in Gletschern.
Die Schmelzwasser dieser Gletscher trugen im Zeitraum 2003 bis 2009 etwa genauso viel zum Anstieg des Meeresspiegels bei, wie die beiden Eisschilde: rund einen Drittel. Dies ist eines der Resultate einer internationalen Studie mit Beteiligung von UZH-Geographen.
Wieviel alle Gletscher zum Anstieg des Meeresspiegels beitragen, wurde noch nie so genau ...
Siemens hat das weltweit erste kabellose Ultraschallgerät vorgestellt. Der Schallkopf ist mit einer Hand gut bedienbar und überträgt das Ultraschallbild per Radiofrequenz auf den Bildschirm.
Das Fehlen der Kabel ist vor allem bei Operationen oder interventionellen Eingriffen von Vorteil, wo beispielsweise Nadeln mit Hilfe von Ultraschall visualisiert werden. Die Kabel am Schallkopf behindern die Person, die das Gerät bedient, und sie können trotz steriler Schutzhüllen ein Infektionsrisiko darstellen.
Das kabellose Acuson Freestyle arbeitet bis zu ...
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DFG unterstützt Kongresse und Tagungen - Juli 2013
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TU9 auf der 65. NAFSA Konferenz in St. Louis (USA)
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