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Stressfrei am Trog - Wissenschaftler wollen Aufruffütterung für Schweine zur Marktreife entwickeln

23.06.2015

Einladung zur Übergabe des Förderbescheids und Besichtigung der Experimentalanlage Schwein

Forschen für das Tierwohl ist eines der zentralen Anliegen des Leibniz-Instituts für Nutztierbiologie in Dummerstorf (FBN). Der namentliche Aufruf von Schweinen zur Fütterung ist ein Projekt, das erheblich dazu beitragen kann, unerwünschte Stresssituationen am Futtertrog zu verhindern.


Jorges González hat sich bereits für „Die große Show der Naturwunder“ am 7. Mai 2015 im Ersten in Dummerstorf von Dr. Christian Manteuffel die Aufruffütterung zeigen lassen.

Foto: Bavaria Entertainment

Seit zwölf Jahren forschen und testen die Dummerstorfer Wissenschaftler erfolgreich Aufrufsysteme. In der Experimentalanlage Schwein kann bereits beobachtet werden, wie das „Fressen nach Plan“ funktioniert.

Am Freitag, dem 3. Juli 2015, wird der Abteilungsleiter für Biobasierte Wirtschaft, Nachhaltige Land- und Forstwirtschaft aus dem Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL), Clemens Neumann, einen Förderbescheid an die Wissenschaftler in Dummerstorf übergeben.

Ziel des weiterführenden Forschungsvorhabens ist es, in Kooperation mit dem Rostocker Ingenieurbüro pironex GmbH die Überführung der Aufruffütterung in die landwirtschaftliche Praxis zu begleiten. Zur Übergabe und Vorstellung des Projektes sind die Vertreter der Medien recht herzlich eingeladen.

Projektpräsentation und Besichtigung der Experimentalanlage Schwein
Leibniz-Institut für Nutztierbiologie (FBN) Dummerstorf (fbn-dummerstorf.de)

Freitag, 3. Juli 2015,
um 13.30 Uhr

Wilhelm-Stahl-Allee 2, 18196 Dummerstorf, Messe (Haupteingang Tagungszentrum)

Als Gesprächspartner stehen Ihnen neben dem Vertreter des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft, Clemens Neumann, der stellvertretende FBN-Vorstand Prof. Klaus Wimmers, der Leiter des Instituts für Verhaltensphysiologie am FBN, Prof. Birger Puppe, der FBN-Projektverantwortliche Dr. Christian Manteuffel sowie der Geschäftsführer der pironex GmbH Rostock, Tino Hülsenbeck, zur Verfügung.


Die Leibniz-Gemeinschaft verbindet 89 selbständige Forschungseinrichtungen. Deren Ausrichtung reicht von den Natur-, Ingenieur- und Umweltwissenschaften über die Wirtschafts-, Raum- und Sozialwissenschaften bis zu den Geisteswissenschaften. Leibniz-Institute bearbeiten gesellschaftlich, ökonomisch und ökologisch relevante Fragestellungen. Sie betreiben erkenntnis- und anwendungsorientierte Grundlagenforschung. Sie unterhalten wissenschaftliche Infrastrukturen und bieten forschungsbasierte Dienstleistungen an. Die Leibniz-Gemeinschaft setzt Schwerpunkte im Wissenstransfer in Richtung Politik, Wissenschaft, Wirtschaft und Öffentlichkeit. Leibniz-Institute pflegen intensive Kooperationen mit den Hochschulen u.a. in Form der WissenschaftsCampi, mit der Industrie und anderen Partnern im In- und Ausland. Sie unterliegen einem maßstabsetzenden transparenten und unabhängigen Begutachtungsverfahren. Aufgrund ihrer gesamtstaatlichen Bedeutung fördern Bund und Länder die Institute der Leibniz-Gemeinschaft gemeinsam. Die Leibniz-Institute beschäftigen rund 18.100 Personen, darunter 9.200 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler. Der Gesamtetat der Institute liegt bei 1,64 Milliarden Euro.
www.leibniz-gemeinschaft.de

Leibniz-Institut für Nutztierbiologie (FBN)
Wilhelm-Stahl-Allee 2, 18196 Dummerstorf
Wissenschaftsorganisation Dr. Norbert K. Borowy
Wilhelm-Stahl-Allee 2, 18196 Dummerstorf
T +49 38208-68 605
E borowy@fbn-dummerstorf.de
http://www.fbn-dummerstorf.de

Norbert K. Borowy | idw - Informationsdienst Wissenschaft

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