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Räume schaffen - Ein Projekt für Nachbarschaftsgärten

14.06.2012
Nachhaltiger Nachbarschaftsgarten in Berlin gesucht

Das Projekt Urban Gardening 2.0 sucht im Rahmen des Wissenschaftsjahres „Zukunftsprojekt Erde“ eine Gruppe von Nachbarn, ein Hausbesitzer, eine Hausverwaltung oder eine Genossenschaft - kurzum - Berliner, die eine gebäudebezogene Fläche in einen nachhaltigen Nachbarschaftsgarten verwandeln wollen.

Das Urban Gardening 2.0 – Projekt unterstützt die Nachbarschaftsgärtner bei der Beschaffung von Materialien und der praktischen Umsetzung ihres nachhaltigen Konzeptes. Die Bewerbungen können bis zum 30.06.2012 eingereicht werden und bereits im Juli wird der Nachbarschaftsgarten gemeinschaftlich umgesetzt.

Um die Effekte eines Nachbarschaftsgartens zu dokumentieren, arbeitet das Projekt Urban Gardening 2.0 mit dem BMW Guggenheim LAB zusammen.

Ziel ist es, das Potential eines Daches, Innenhofes, Hinterhofes, Parkdecks, einer Terrasse oder ähnlicher Flächen für die Nutzung als nachhaltiger Nachbarschaftsgarten aufzuzeigen. Alle Informationen über Vorgänge und Erfahrungen fließen in einen Blog http://blog.bmwguggenheimlab.org ein. Dieser Blog legt alle Schritte offen, er thematisiert Probleme, dokumentiert Hürden und visualisiert Lösungen. Nachbarschaftsgruppen können hier Fragen zur Einrichtung nachhaltiger Gärten stellen, die auch an die Forschung weitergereicht werden. Der Blog kann als How-To-Guide für die Errichtung von nachbarschaftlichen nachhaltigen Gärten genutzt und als Quelle der Inspiration und Ermutigung für eigene Nachbarschaftsgärten gesehen werden.

Zum Projekt Urbanes Gärtnern 2.0:
Im Wissenschaftsjahr 2012 – Zukunftsprojekt Erde führt das Leibniz-Zentrum für Agrarlandschaftsforschung (ZALF) e. V. und die Landwirtschaftlich-Gärtnerische Fakultät der Humboldt-Universität zu Berlin (HUB) das Projekt Urban Gardening 2.0 durch. Das Projekt beschäftigt sich mit der Frage, wie Urban Farming-Konzepte gestaltet werden können, um ressourcenschonend zur ökonomischen, kulturellen und sozialen Nachhaltigkeit in Metropolen beizutragen. Gemeinsam mit Stadtgärtnern, Nachbarn, bürgerschaftlich engagierten Gärtnern, Stadtplanern und kommunalen Verwaltungen wird die „Nachhaltigkeitsforschung“ greifbar gemacht und ein kostenfreies Flächenportal für Urbanes Gärtnern in Deutschland entwickelt. Das Projekt wird durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert.
Das Wissenschaftsjahr 2012 – Zukunftsprojekt ERDE
Die Wissenschaftsjahre sind eine Initiative des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) gemeinsam mit Wissenschaft im Dialog (WiD). Seit dem Jahr 2000 fördern sie den Austausch zwischen Öffentlichkeit und Forschung. Im Wissenschaftsjahr 2012 – Zukunftsprojekt Erde stehen drei zentrale Fragen im Mittelpunkt: Wie wollen wir leben? Wie müssen wir wirtschaften? Und: Wie können wir unsere Umwelt bewahren? Damit fördert das Wissenschaftsjahr 2012 die gesellschaftliche Debatte über die Ziele, Herausforderungen und Aktionsfelder einer nachhaltigen Entwicklung.

Monique Luckas | idw
Weitere Informationen:
http://www.zalf.de/

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