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Mini-Hubschrauber beobachtet Nutzpflanzen im Feld

09.08.2012
Für die Analyse von Freilandnutzpflanzen kann das Jülicher Institut für Bio- und Geowissenschaften, Bereich Pflanzenforschung (IBG-2), zukünftig auf eine Drohne zurückgreifen.

Der Falcon-8, ein unbemannter Hubschrauber mit acht Rotoren, ist 85 mal 72 Zentimeter groß und wiegt inklusive Kamera 1.800 Gramm. Andreas Burkart, Doktorand am Institut, wird den Mini-Hubschrauber im Wechsel mit verschiedenen Messinstrumenten versehen, um das Verhalten von Pflanzen in Zuchtgärten zu vermessen.

Mit verschiedenen Kamerasystemen, wie zum Beispiel Wärmekameras und hochauflösenden spektralen Sensoren, erforscht Burkart auf diese Weise aus der Luft verschiedene Nutzpflanzen und ihre Reaktion auf verschiedene Umwelt-bedingungen. Insbesondere die Luftaufnahmen ermöglichen eine Analyse der dynamischen Reaktionen von Pflanzen auf Stress oder eine geänderte Bewirtschaftungsweise.

"Auf diese Weise können wir bestimmen, wie verschiedene Nutzpflanzen mit Umweltbedingungen zurecht kommen und wie man Pflanzen und Bewirtschaftungsbedingungen besser aufeinander abstimmen kann", sagt Burkart. Ziel ist es, den Pflanzenzüchtern eine neue Methode an die Hand zu geben, mit deren Hilfe sie Nutzpflanzen im Feld beobachten können, um diejenigen auszuwählen, die optimal an bestimmte Umweltbedingungen angepasst sind.

Sobald die Fluggenehmigung vorliegt, wird Burkart den Mini-Hubschrauber über den gemeinsam vom Forschungszentrum und der Universität Bonn betriebenen Testfeldern auf dem Campus Klein-Altendorf starten lassen. Bis dahin kommt ein kleineres Fluggerät zum Einsatz.

Informationen zur Jülicher Pflanzenforschung:
http://www.fz-juelich.de/ibg/ibg-2/DE/Home/home_node.html

| Forschungszentrum Jülich
Weitere Informationen:
http://www.fz-juelich.de/ibg/ibg-2/DE/Home/home_node.html

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