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Futter für Nutztiere effizient herstellen

23.06.2014

Lernfähiges Steuerungsprogramm optimiert Prozesse in Mischfutterwerk

Auf dem Markt für Fleisch- und Milchprodukte wächst der Kostendruck. Damit steigt auch das Interesse der Hersteller von Futtermitteln für Rinder, Schweine und Geflügel, künftig den Energieaufwand bei der Herstellung zu senken. Das BINE-Projektinfo „Tierfutter produzieren mit weniger Strom und Wärme“ (07/2014) stellt den optimierten Produktionsprozess für ein Mischfutterwerk vor. Ein rechnergestütztes Steuerungsprogramm ermöglicht, unterschiedliche Chargen natürlicher Rohstoffe energieeffizient zu einem Mischfutter mit vorgegebenem Verhältnis von Fetten, Proteinen und Spurenelementen zu verarbeiten.


Am Ende des Produktionsprozesses wird das Mischfutter getrocknet und pelletiert. Dies ist der energieaufwendigste Teil der Herstellung. (© Austing Mischfutterwerk GmbH & Co. KG)

Zerkleinern, Mischen, Pressen und Pelletieren sind die zentralen Prozesse bei der Herstellung von Futtermitteln. Diese Teilprozesse energetisch zu bilanzieren, stand am Beginn des Forschungsprojekts. Im nächsten Schritt entwickelten die Wissenschaftler eine Messtechnik, die in den laufenden Produktionsprozess integriert ist und ständig die aktuellen Qualitätsdaten der 12 bis 18 eingesetzten Futterbestandteile anzeigt. Ein rechnergestütztes und lernfähiges Expertensystem gibt zeitnah Empfehlungen zur Prozesssteuerung.

Waren die Futtermittelhersteller in der Produktion bisher allein auf das Erfahrungswissen langjähriger Mitarbeiter angewiesen, so kommt jetzt das neue Steuerungsprogramm als Assistent dazu. Durch die so optimierten Abläufe lässt sich der Teil der Energie einsparen, der früher nur der Vorsicht um die erwartete Produktqualität geschuldet war. Forscher des Instituts für integrierte Produktentwicklung der Universität Bremen haben dieses Forschungsprojekt in Zusammenarbeit mit der Firma Austing Mischfutterwerk GmbH & Co. KG durchgeführt.

Das BINE-Projektinfo ist kostenfrei beim BINE Informationsdienst von FIZ Karlsruhe erhältlich – unter www.bine.info oder 0228 92379-0.

Pressekontakt

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Uwe Milles
Tel. 0228/9 23 79-26
Fax 0228/9 23 79-29
E-Mail presse@bine.info
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Merkmale dieser Pressemitteilung:
Journalisten, Lehrer/Schüler, Studierende, Wirtschaftsvertreter, Wissenschaftler
Elektrotechnik, Maschinenbau, Tier- / Agrar- / Forstwissenschaften, Umwelt / Ökologie
überregional
Forschungsergebnisse, Forschungsprojekte
Deutsch

Rüdiger Mack | idw - Informationsdienst Wissenschaft

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