Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

FAL geht ab 01.01.2008 in drei neuen Bundesoberbehörden auf

10.12.2007
Das Gesetz zur Neuordnung der Ressortforschung im Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz tritt am 01.01.2008 in Kraft. Die derzeit bestehenden sieben Bundesforschungsanstalten werden auf vier Bundesforschungsinstitute konzentriert.

Zurzeit unterhält das Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV) für seinen wissenschaftlichen Beratungsbedarf sieben Bundesforschungsanstalten, darunter auch die Bundesforschungsanstalt für Landwirtschaft (FAL) mit Hauptsitz in Braunschweig und Außenstandorten in Celle, Mariensee/Mecklenhorst und Trenthorst.

Mit Inkrafttreten des Gesetzes zur Neuordnung der Ressortforschung im Geschäftsbereich des BMELV wird diese ab 01.01.2008 aus vier Bundesforschungsinstituten bestehen. Die Aufgaben der FAL werden auf drei dieser künftigen Bundesforschungsinstitute aufgeteilt.

Die FAL forscht derzeit in den Bereichen Boden/Pflanze, Tier, Technik und Ökonomie entlang der gesamten Wertschöpfungskette vom Boden bis zum Lebensmittel bzw. bis zum nachwachsenden Rohstoff. Die vier künftigen Bundesforschungsinstitute widmen sich jeweils bestimmten Teilaspekten der Wertschöpfungskette und die Aufgaben der FAL werden entsprechend zugeordnet.

So werden die Aufgaben der jetzigen FAL-Institute für Pflanzenernährung und Bodenkunde sowie Pflanzenbau und Grünlandwirtschaft künftig dem Julius Kühn-Institut, Bundesforschungsinstitut für Kulturpflanzen, zugeordnet. Die Aufgaben der FAL-Institute des Forschungsbereichs Tier (Institute für Tierernährung, Tierzucht sowie Tierschutz und Tierhaltung) werden zukünftig zum Friedrich-Löffler-Institut, Bundesforschungsinstitut für Tiergesundheit, gehören.

Die Aufgaben der FAL-Forschungsbereiche Technik und Agrarökonomie (Institute für Betriebstechnik und Bauforschung, Technologie und Biosystemtechnik, Betriebswirtschaft, Ländliche Räume sowie Marktanalyse und Agrarhandelspolitik) sowie der Institute für Agrarökologie und Ökologischen Landbau werden dem Johann Heinrich von Thünen-Institut, Bundesforschungsinstitut für Ländliche Räume, Wald und Fischerei, zugeordnet. Letzteres wird seinen Hauptsitz in Braunschweig auf dem jetzigen FAL-Gelände an der Bundesallee haben.

Im Zuge der mit der Neuordnung einhergehenden Konzentration der Forschungsstandorte wird der derzeit noch zur FAL gehörende Standort Celle geschlossen. Das dort angesiedelte Institut für Tierschutz und Tierhaltung wird nach Mariensee/Mecklenhorst verlagert.

Margit Fink | idw
Weitere Informationen:
http://www.fal.de/

Weitere Berichte zu: Geschäftsbereich Ressortforschung

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Agrar- Forstwissenschaften:

nachricht Acht europäische Länder im Kampf gegen den Asiatischen Laubholzbockkäfer
06.01.2017 | Eidgenössische Forschungsanstalt für Wald, Schnee und Landschaft WSL

nachricht Kleinbauern in Afrika: Clevere Milchkühlung – dank Solar auch ohne Stromanschluss
02.01.2017 | Universität Hohenheim

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Agrar- Forstwissenschaften >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Mit solaren Gebäudehüllen Architektur gestalten

Solarthermie ist in der breiten Öffentlichkeit derzeit durch dunkelblaue, rechteckige Kollektoren auf Hausdächern besetzt. Für ästhetisch hochwertige Architektur werden Technologien benötigt, die dem Architekten mehr Gestaltungsspielraum für Niedrigst- und Plusenergiegebäude geben. Im Projekt »ArKol« entwickeln Forscher des Fraunhofer ISE gemeinsam mit Partnern aktuell zwei Fassadenkollektoren für solare Wärmeerzeugung, die ein hohes Maß an Designflexibilität erlauben: einen Streifenkollektor für opake sowie eine solarthermische Jalousie für transparente Fassadenanteile. Der aktuelle Stand der beiden Entwicklungen wird auf der BAU 2017 vorgestellt.

Im Projekt »ArKol – Entwicklung von architektonisch hoch integrierten Fassadekollektoren mit Heat Pipes« entwickelt das Fraunhofer ISE gemeinsam mit Partnern...

Im Focus: Designing Architecture with Solar Building Envelopes

Among the general public, solar thermal energy is currently associated with dark blue, rectangular collectors on building roofs. Technologies are needed for aesthetically high quality architecture which offer the architect more room for manoeuvre when it comes to low- and plus-energy buildings. With the “ArKol” project, researchers at Fraunhofer ISE together with partners are currently developing two façade collectors for solar thermal energy generation, which permit a high degree of design flexibility: a strip collector for opaque façade sections and a solar thermal blind for transparent sections. The current state of the two developments will be presented at the BAU 2017 trade fair.

As part of the “ArKol – development of architecturally highly integrated façade collectors with heat pipes” project, Fraunhofer ISE together with its partners...

Im Focus: Mit Bindfaden und Schere - die Chromosomenverteilung in der Meiose

Was einmal fest verbunden war sollte nicht getrennt werden? Nicht so in der Meiose, der Zellteilung in der Gameten, Spermien und Eizellen entstehen. Am Anfang der Meiose hält der ringförmige Proteinkomplex Kohäsin die Chromosomenstränge, auf denen die Bauanleitung des Körpers gespeichert ist, zusammen wie ein Bindfaden. Damit am Ende jede Eizelle und jedes Spermium nur einen Chromosomensatz erhält, müssen die Bindfäden aufgeschnitten werden. Forscher vom Max-Planck-Institut für Biochemie zeigen in der Bäckerhefe wie ein auch im Menschen vorkommendes Kinase-Enzym das Aufschneiden der Kohäsinringe kontrolliert und mit dem Austritt aus der Meiose und der Gametenbildung koordiniert.

Warum sehen Kinder eigentlich ihren Eltern ähnlich? Die meisten Zellen unseres Körpers sind diploid, d.h. sie besitzen zwei Kopien von jedem Chromosom – eine...

Im Focus: Der Klang des Ozeans

Umfassende Langzeitstudie zur Geräuschkulisse im Südpolarmeer veröffentlicht

Fast drei Jahre lang haben AWI-Wissenschaftler mit Unterwasser-Mikrofonen in das Südpolarmeer hineingehorcht und einen „Chor“ aus Walen und Robben vernommen....

Im Focus: Wie man eine 80t schwere Betonschale aufbläst

An der TU Wien wurde eine Alternative zu teuren und aufwendigen Schalungen für Kuppelbauten entwickelt, die nun in einem Testbauwerk für die ÖBB-Infrastruktur umgesetzt wird.

Die Schalung für Kuppelbauten aus Beton ist normalerweise aufwändig und teuer. Eine mögliche kostengünstige und ressourcenschonende Alternative bietet die an...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Aquakulturen und Fangquoten – was hilft gegen Überfischung?

16.01.2017 | Veranstaltungen

14. BF21-Jahrestagung „Mobilität & Kfz-Versicherung im Fokus“

12.01.2017 | Veranstaltungen

Leipziger Biogas-Fachgespräch lädt zum "Branchengespräch Biogas2020+" nach Nossen

11.01.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Weltweit erste Solarstraße in Frankreich eingeweiht

16.01.2017 | Energie und Elektrotechnik

Proteinforschung: Der Computer als Mikroskop

16.01.2017 | Biowissenschaften Chemie

Vermeintlich junger Stern entpuppt sich als galaktischer Greis

16.01.2017 | Physik Astronomie