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Winterweizen unter Kirschen und Pappeln - mehr nachwachsende Rohstoffe?

27.06.2007
Nachhaltige Entwicklung als Ziel der Forschung

Produktion von Wertholz auf einer Fläche mit Energieholz oder anderen landwirtschaftlichen Erzeugnissen kann angesichts des Klimawandels, struktureller Veränderungen in der Landwirtschaft und zunehmender Nachfrage nach nachwachsenden Rohstoffen eine interessante Option darstellen. Diese Möglichkeit wird auch jetzt von den Verbundprojekten AGROFORST, AGROWOOD und DENDROM, die vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert werden, untersucht.

Im Rahmen des AGROFORST -Forschungsverbundes, der in Freiburg koordiniert wird, gehen Wissenschaftler der Frage nach, inwieweit agroforstliche Bewirtschaftungskonzepte mit Laubbäumen im weiten Abstand aus ökonomischer, ökologischer und sozialer Sicht attraktive Alternativen zu den bislang räumlich streng getrennten land- beziehungsweise forstwirtschaftlichen Nutzungen bieten können. Im Hinblick auf das Ziel einer nachhaltigen Entwicklung in Deutschland sollen zukunftsfähige Landnutzungssysteme eine zielgerichtete Steuerung des Landschaftswandels ermöglichen.

Vom Montag, den 2. bis 4. Juli 2007, treffen sich die Projektpartner in Freiburg auf der zweiten bundesweiten Tagung "Anbau und Nutzung von Bäumen auf landwirtschaftlichen Flächen". Die Eröffnung der Tagung erfolgt durch den Rektor der Universität, Prof. Dr. Wolfgang Jäger, am
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Montag, den 2. Juli 2007 um 13 Uhr in der Aula der Universität, Kollegiengebäude I, Wertmannsplatz 3, 79098 Freiburg

Die fachliche Einführung in die Thematik übernimmt anschließend Minister Peter Hauk, Ministerium für Ernährung und Ländlichen Raum Baden-Württemberg. Auf der Tagung werden aktuelle Rahmenbedingungen für Agroforstsysteme und Kurzumtriebswälder sowie Aspekte der Produktion, Umweltleistungen, Landschaftsästhetik, Ökonomie und des Absatzmarkes dieser Bewirtschaftungsformen vorgestellt, diskutiert und auf einer anschließenden Exkursion veranschaulicht.

Die Veranstalter der Tagung sind das Institut für Waldwachstum und das Institut für Landespflege der Fakultät für Forst- und Umweltwissenschaften.

Kontakt:
Prof. Dr. Heinrich Spiecker
Institut für Waldwachstum
Tennenbacherstr. 4, 79106 Freiburg
Tel.: 0761/203-3737
Fax: 0761/203-3740
E-Mail: instww@uni-freiburg.de

Rudolf-Werner Dreier | idw
Weitere Informationen:
http://www.agroforst.uni-freiburg.de/aktuelles.php

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