Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Waldprodukte vermarkten

24.01.2007
Wirtschaftliche Grundlage für den Waldbesitzer

Beim Angebot marktfähiger Produkte aus dem Wald hat sich in den letzten Jahren viel Neues entwickelt. Neben den zahlreichen Initiativen zur Vermarktung der traditionellen Waldprodukte (Holz, Christbäume, Zierreisig) entstanden zahlreiche neue Ideen.

So hat sich in der regionalen Kooperation und bei der Entwicklung von "Markenprodukten" manches getan. Besonders erwähnenswert sind zum Beispiel Initiativen zur Vermarktung von Rotkerniger Buche als hochwertiges Möbelholz oder die Weißtanneninitiative, die den besonderen Qualitäten des Tannenholzes wieder Geltung verschafft hat.

Auch die Entwicklung von Marken und Vermarktungsplattformen für qualitativ hochwertiges Holz aus der Region wie etwa das "WinterQualitätsHolz" oder das Holzangebot der Ökoregion Lam-Lohberg sind interessante Beispiele für gemeinsame Anstrengungen, um bei den Holzverwendern das Bewusstsein und das Interesse für hochwertige Produktangebote "direkt vor der eigenen Haustüre" zu wecken.

... mehr zu:
»Vermarktung »Waldprodukte

Manche neuen Vermarktungsideen entstanden im Bereich rund um das traditionelle Wald-Produkt Holz, wie etwa die Entwicklung von Schallschutzwänden aus Lärchenholz und Stroh, die eine hervorragende Umweltbilanz und erstklassige Schallschutzeigenschaften bei vergleichsweise niedrigen Kosten aufweisen. Hierfür ist neben der Idee und dem praktischen Verstand auch viel Durchhaltevermögen und organisatorischer Gestaltungswille erforderlich.

Aber es entwickeln sich auch immer mehr neue Märkte für eine große Bandbreite von Waldleistungen, die bisher nicht wahrgenommen wurden oder als nicht vermarktbar galten: Vom Wildwald-Erholungsangebot für Familien bis zum Überlebenstraining für besonders wildnisbegeisterte Stadtmenschen.

Aber auch die so genannten "Non-Wood-Leistungen" des Waldes wie etwa die Sicherung des Trinkwassers oder die Erfüllung von spezifischen Naturschutzleistungen rücken zunehmend in den Fokus wirtschaftlicher Betrachtung.

Das neue aid-Heft "Waldprodukte vermarkten - Beispiele aus der Praxis" greift den weiten thematischen Bogen der Vermarktungsmöglichkeiten auf und zeigt an einer Vielzahl von konkreten Beispielen die Möglichkeiten innovativer Produktgestaltung. Das Heft zeigt sowohl Initiativen, die sich bereits erfolgreich zu festen Größen im Holzmarketing entwickelt haben wie auch interessante neue Ansätze und die Erfahrungen bei ihrer Umsetzung "vor Ort".

aid-Heft "Waldprodukte vermarkten - Beispiele aus der Praxis"
112 Seiten, Bestell-Nr. 61-1400, ISBN 3-8308-0636-1, Preis: 4,00 EUR (Rabatte ab 10 Heften), zzgl. einer Versandkostenpauschale von 3,00 EUR gegen Rechnung

aid-Vertrieb DVG, Birkenmaarstraße 8, 53340 Meckenheim
Tel.: 02225 926146, Fax: 02225 926118
Österreich: ÖAV, av Buch, Sturzgasse 1A, 1141 Wien
E-Mail: Bestellung@aid.de, Internet: www.aid-medienshop.de

| aid infodienst
Weitere Informationen:
http://www.aid.de
http://www.aid-medienshop.de

Weitere Berichte zu: Vermarktung Waldprodukte

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Agrar- Forstwissenschaften:

nachricht Erstmals Studie zu Hai- und Rochenarten in deutschen Meeren
19.04.2017 | Bundesamt für Naturschutz

nachricht Wenn Städte immer mehr an Boden gewinnen: Wie gelingt Land- und Gartenbau südlich der Sahara?
11.04.2017 | Carl von Ossietzky-Universität Oldenburg

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Agrar- Forstwissenschaften >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Weltweit einzigartiger Windkanal im Leipziger Wolkenlabor hat Betrieb aufgenommen

Am Leibniz-Institut für Troposphärenforschung (TROPOS) ist am Dienstag eine weltweit einzigartige Anlage in Betrieb genommen worden, mit der die Einflüsse von Turbulenzen auf Wolkenprozesse unter präzise einstellbaren Versuchsbedingungen untersucht werden können. Der neue Windkanal ist Teil des Leipziger Wolkenlabors, in dem seit 2006 verschiedenste Wolkenprozesse simuliert werden. Unter Laborbedingungen wurden z.B. das Entstehen und Gefrieren von Wolken nachgestellt. Wie stark Luftverwirbelungen diese Prozesse beeinflussen, konnte bisher noch nicht untersucht werden. Deshalb entstand in den letzten Jahren eine ergänzende Anlage für rund eine Million Euro.

Die von dieser Anlage zu erwarteten neuen Erkenntnisse sind wichtig für das Verständnis von Wetter und Klima, wie etwa die Bildung von Niederschlag und die...

Im Focus: Nanoskopie auf dem Chip: Mikroskopie in HD-Qualität

Neue Erfindung der Universitäten Bielefeld und Tromsø (Norwegen)

Physiker der Universität Bielefeld und der norwegischen Universität Tromsø haben einen Chip entwickelt, der super-auflösende Lichtmikroskopie, auch...

Im Focus: Löschbare Tinte für den 3-D-Druck

Im 3-D-Druckverfahren durch Direktes Laserschreiben können Mikrometer-große Strukturen mit genau definierten Eigenschaften geschrieben werden. Forscher des Karlsruher Institus für Technologie (KIT) haben ein Verfahren entwickelt, durch das sich die 3-D-Tinte für die Drucker wieder ‚wegwischen‘ lässt. Die bis zu hundert Nanometer kleinen Strukturen lassen sich dadurch wiederholt auflösen und neu schreiben - ein Nanometer entspricht einem millionstel Millimeter. Die Entwicklung eröffnet der 3-D-Fertigungstechnik vielfältige neue Anwendungen, zum Beispiel in der Biologie oder Materialentwicklung.

Beim Direkten Laserschreiben erzeugt ein computergesteuerter, fokussierter Laserstrahl in einem Fotolack wie ein Stift die Struktur. „Eine Tinte zu entwickeln,...

Im Focus: Leichtbau serientauglich machen

Immer mehr Autobauer setzen auf Karosserieteile aus kohlenstofffaserverstärktem Kunststoff (CFK). Dennoch müssen Fertigungs- und Reparaturkosten weiter gesenkt werden, um CFK kostengünstig nutzbar zu machen. Das Laser Zentrum Hannover e.V. (LZH) hat daher zusammen mit der Volkswagen AG und fünf weiteren Partnern im Projekt HolQueSt 3D Laserprozesse zum automatisierten Besäumen, Bohren und Reparieren von dreidimensionalen Bauteilen entwickelt.

Automatisiert ablaufende Bearbeitungsprozesse sind die Grundlage, um CFK-Bauteile endgültig in die Serienproduktion zu bringen. Ausgerichtet an einem...

Im Focus: Making lightweight construction suitable for series production

More and more automobile companies are focusing on body parts made of carbon fiber reinforced plastics (CFRP). However, manufacturing and repair costs must be further reduced in order to make CFRP more economical in use. Together with the Volkswagen AG and five other partners in the project HolQueSt 3D, the Laser Zentrum Hannover e.V. (LZH) has developed laser processes for the automatic trimming, drilling and repair of three-dimensional components.

Automated manufacturing processes are the basis for ultimately establishing the series production of CFRP components. In the project HolQueSt 3D, the LZH has...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Ballungsräume Europas

26.04.2017 | Veranstaltungen

200 Weltneuheiten beim Innovationstag Mittelstand in Berlin

26.04.2017 | Veranstaltungen

123. Internistenkongress: Wie digitale Technik die Patientenversorgung verändert

26.04.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Akute Myeloische Leukämie: Ulmer erforschen bisher unbekannten Mechanismus der Blutkrebsentstehung

26.04.2017 | Biowissenschaften Chemie

Naturkatastrophen kosten Winzer jährlich Milliarden

26.04.2017 | Interdisziplinäre Forschung

Zusammenhang zwischen Immunsystem, Hirnstruktur und Gedächtnis entdeckt

26.04.2017 | Biowissenschaften Chemie