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Herbstaussaaten zur Ernte 2007: Mehr Winterroggen angebaut

17.01.2007
Wie das Statistische Bundesamt mitteilt, haben die Landwirte im Herbst 2006 in Deutschland für die kommende Ernte 2007 auf 5,52 Millionen Hektar Wintergetreide ausgesät.

Damit erhöhte sich die Fläche für Wintergetreide insgesamt geringfügig um 0,4% gegenüber den Ergebnissen der Bodennutzungshaupterhebung vom Mai 2006. Die Anbaufläche von Winterroggen nahm dabei um gut 24% auf 670 000 Hektar zu.

Diese Zunahme der Anbaufläche von Roggen wurde in allen Bundesländern in unterschiedlichem Maße beobachtet. In den Ländern mit den kleinsten Anbauflächen (Rheinland-Pfalz und Saarland) wurde dabei der geringste Zuwachs verzeichnet.

Bei den übrigen Wintergetreidearten ist ein Rückgang der Fläche zu verzeichnen: Die größte prozentuale Abnahme war bei Triticale (Weizen-Roggen-Kreuzung) mit 9% auf 369 000 Hektar zu beobachten. Die Anbaufläche von Winterweizen, der anbaustärksten Getreideart in Deutschland, sank um 2% auf 2,99 Millionen Hektar und die von Wintergerste um 0,6% auf 1,47 Millionen Hektar.

Außerdem bestellten die Landwirte gut 1,52 Millionen Hektar mit Winterraps. Die Fläche von Winterraps stieg damit weiter um 8%. Winterraps konnte wie Roggen in allen Bundesländern zulegen, relativ zur entsprechenden Anbaufläche des Vorjahres am deutlichsten in Niedersachsen (+ 15%) und am geringsten in Hessen (+ 1,5%).

Weitere Auskünfte gibt:
Zweigstelle Bonn,
Dr. Isabella Mehlin,
Telefon: (0611) 75-8613,
E-Mail: ernte@destatis.de

Dr. Isabella Mehlin | presseportal
Weitere Informationen:
http://www.destatis.de

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